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1Fe-LSD

11. Januar 2026| Autor:| Autor:
Darstellung der Molekularstruktur von 1Fe-LSD mit deutschem Text und dem "SET & SETTING"-Logo in der Ecke.

1Fe-LSD ist das neueste legal erhältliche Molekül aus der Reihe moderner LSD-Derivate und erschien unmittelbar nach dem Verbot von 1S-LSD am 21. November 2025 in Deutschland. Entwickelt wurde es noch kurz vor dem Rückzug des früheren Herstellers Lizard Labs und wurde erstmals Ende November 2025 öffentlich vorgestellt.

Für viele stellt sich nun die Frage: Was genau ist 1Fe-LSD? Wie nah kommt es tatsächlich an klassisches LSD heran? Und wie bewertet man die Sicherheit eines Moleküls, das erstmals einen Ferrocen-Anhang trägt?

Dieser Guide fasst alle aktuellen Informationen zusammen – verständlich, praxisnah und mit Fokus auf verantwortungsvollen Umgang. Da bisher keine unabhängigen Humanstudien existieren, stützen sich die meisten Angaben in diesem Artikel auf strukturelle Vergleiche, Erfahrungsberichte und offizielle Herstellerdaten.

Was ist 1Fe-LSD?

1Fe-LSD ist ein neues LSD-Derivat, das erstmals Ende November 2025 öffentlich vorgestellt wurde (siehe auch das erste offizielle Einführungsvideo von LSD-legal.de). Chemisch handelt es sich um 1-(Ferrocenecarbonyl)-lysergsäurediethylamid, oder in der noch ausführlicheren Schreibweise ((8β)-1-ferrocenecarbonyl-N,N-diethyl-6-methyl-9,10-didehydroergoline-8-carboxamide hemi-L-tartrate).

Chemisches Strukturdiagramm eines mit Ferrocen modifizierten LSD-Moleküls.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Summenformel: C₃₁H₃₄N₃O₂Fe
  • Molare Masse: 536,46 g/mol (also vermutlich ca. 40 % „schwächer“ als klassisches LSD.)
  • Strukturelle Besonderheit: ein Ferrocen-Anhang mit einem zentralen Eisenatom (Fe)

Entwickelt wurde das Molekül vom britischen Chemiker Alexander Stratford (Lizard Labs). Interessant ist dabei der Hintergrund: 1Fe-LSD ist keine spontane Neuentwicklung, sondern wurde laut Brancheninsidern bereits vor der Schließung von Lizard Labs Ende 2024 auf Vorrat produziert. Der Vertrieb erfolgt nun über das Unternehmen Lysentia, welches das Monopol des früheren Herstellers übernommen hat.

Zeitgleich ist mit 1BP-LSD (enthält eine Bor-Gruppe) ein weiteres Konkurrenz-Derivat auf dem Markt erschienen (siehe hierzu unseren Vergleich zwischen 1Fe-LSD und 1BP-LSD). Über dessen Hersteller und Reinheit ist jedoch deutlich weniger bekannt, weshalb 1Fe-LSD aktuell die medial größere Aufmerksamkeit erfährt.

Aufgrund der hohen molaren Masse ist 1Fe-LSD etwa 40 % schwerer als klassisches LSD. Da 1Fe-LSD nach aktueller wissenschaftlicher Einschätzung als Prodrug fungiert, muss das Molekül im Körper erst gespalten werden, um LSD freizusetzen. Das erklärt, warum eine höhere Mikrogramm-Zahl auf dem Blotter nötig ist, um die gleiche Wirkung wie bei herkömmlichem LSD zu erzielen.

Der Ferrocen-Anteil ist das, was 1Fe-LSD von LSD (und auch von 1S-LSD) unterscheidet. Dadurch ist es strukturell etwas schwerer und besitzt eine leicht veränderte pharmakologische Signatur.

Eine auffällige Eigenschaft ist die Farbe des Ferrocens: Es ist intensiv orange. Der Hersteller weist darauf hin, dass dies die Farbe die Blotter stark beeinflusst, aber keinen Einfluss auf die Qualität oder Reinheit darstellt.

1Fe-LSD gehört genau wie auch 1S-LSD zur Gruppe der vollsynthetischen LSD-Derivate, die entwickelt wurden, um strukturell möglichst nah an klassisches LSD anzulehnen und dabei nicht unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) zu fallen.

1Fe-LSD vs LSD

1Fe-LSD wurde bewusst so konzipiert, dass es sich in seiner Wirkung und Dauer möglichst nah an klassischem LSD orientiert. Der strukturelle Unterschied liegt jedoch klar erkennbar im Ferrocen-Anhang, den LSD nicht besitzt.

Nach den Angaben des Herstellers soll 1Fe-LSD praktisch genauso wirken wie 1S-LSD und damit auch sehr ähnlich wie herkömmliches LSD.

Da 1Fe-LSD schwerer ist als LSD, müssen Blotter typischerweise etwas höher dosiert sein, um vergleichbare Effekte zu erzielen. Das bedeutet nicht, dass 1Fe-LSD selbst schwächer ist. Das Molekül trägt einfach mehr „chemische Masse“, die pharmakologisch inaktiv ist.

Kurzvergleich:

Merkmal LSD 1Fe-LSD
Chemische Klasse Lysergamid (Ergolinderivat) Lysergamid-Derivat (metallorganisches Ferrocen-Lysergamid)
Angehängte Gruppe  Ferrocen-Anhang (mit Eisenatom)
Summenformel C₂₀H₂₅N₃O C₃₁H₃₄N₃O₂Fe
Molare Masse 323,43 g/mol 536,46 g/mol
Färbung farblos stark orange (durch das Ferrocen)
Forschungsstand intensiv erforscht keine unabhängigen Humanstudien

Pharmakologie

Zur Pharmakologie von 1Fe-LSD existieren bislang keine unabhängigen Human- oder Tierstudien. Das bedeutet, dass die wissenschaftliche Aussagekraft aktuell begrenzt ist und sich Einschätzungen hauptsächlich auf indirekte Hinweise stützen:

  • Vergleich mit LSD und 1S-LSD
    Beide sind strukturell extrem nah, nutzen dieselben Zielstrukturen (v. a. 5-HT2A-Rezeptor) und zeigen ein nahezu identisches molekulares „Gerüst“. 1Fe-LSD übernimmt dieses Grundgerüst und erweitert es lediglich um eine Ferrocen-Gruppe.
  • Ferrocen in der Wissenschaft
    Ferrocen ist ein gut untersuchtes organometallisches System. Es gilt in sehr kleinen Mengen in der Regel als vergleichsweise unbedenklich, wird in der chemischen Synthese vielseitig eingesetzt und ist strukturell stabil.
    Ein aktuelles Review („Exploring the Versatility of Ferrocene and its Derivatives: A Comprehensive Review“) beschreibt es als robusten Baustein für pharmazeutische und chemische Anwendungen.
    Metallorganische Stoffe können prinzipiell toxisch sein. Die Mengen pro Blotter sind jedoch extrem klein (Mikrogramm-Bereich).
  • Rezeptoraktivität
    Da keine Laborstudien zu 1Fe-LSD vorliegen, lässt sich das Bindungsverhalten an 5-HT-Rezeptoren nur durch Modellierung und Analogien abschätzen. Die strukturelle Nähe lässt vermuten, dass 1Fe-LSD:

    • wie LSD primär am 5-HT2A-Rezeptor wirkt
    • ein ähnliches Aktivierungsprofil aufweist
    • möglicherweise eine vergleichbare Potenz besitzt, aber aufgrund der höheren Masse mehr Mikro­gramm pro Blotter benötigt

▶ Mehr zur Pharmakologie von klassischem LSD findest du in unserem LSD-Guide.

Wirkung

Da 1Fe-LSD chemisch sehr eng mit LSD und 1S-LSD verwandt ist, berichten erste Erfahrungsberichte von einer ähnlichen Wirkungsweise – sowohl in der Art der Effekte als auch in der Dauer. Wissenschaftlich untersucht wurde die Substanz bisher jedoch nicht, und alle Einschätzungen basieren ausschließlich auf Herstellerangaben und informellen Erfahrungswerten.

Mehr zur grundsätzlichen Wirkung, die als Basis für 1Fe-LSD dient, findest du in unserem ausführlichen LSD-Hauptartikel. Typischerweise gehören dazu u. a.:

  • Wahrnehmungsveränderungen: intensivere Farben, Muster, leichte visuelle Verzerrungen, erhöhte Sensibilität für Geräusche und Licht

  • Emotionale Tiefe: mehr Empathie, Offenheit und Zugang zu inneren Themen

  • Kognitive Effekte: Klarheit, analytische Gedanken, philosophische Einsichten; teils aber auch Überforderung oder Gedankenschleifen

  • Körperliche Effekte: leicht erhöhte Herzfrequenz, Muskelspannung, erweiterte Pupillen

Die Wirkdauer wird ähnlich wie bei klassischem LSD auf 8 bis 12 Stunden geschätzt.

Zur Intensität gibt es bislang nur grobe Hinweise: Die Herstellerangaben deuten darauf hin, dass 1Fe-LSD vergleichbar mit 1S-LSD ist. Es könnte also insgesamt etwas milder, klarer und leichter steuerbar sein als klassisches LSD.

Dosierung

Da 1Fe-LSD als nahezu identisch in der Wirkung zu LSD beschrieben wird, findest du alle Informationen zum Wirkungsverlauf, -dauer und Safer Use ausführlich in unserem LSD-Artikel.

Aufgrund der höheren molaren Masse von 1Fe-LSD gehen wir davon aus, dass es vermutlich rund 40 % weniger potent ist als klassisches LSD. Die entsprechenden Dosierungsstufen haben wir in der folgenden Tabelle angepasst:

Dosierungsziel Dosierung (in µg) Typische Effekte
Microdosing 8–17 Kein spürbarer Rausch, subtile kognitive und emotionale Verbesserungen, gesteigerte Kreativität, Fokus und Wohlbefinden.
Minidosing 17–50 Leichte visuelle Wahrnehmungsveränderungen, gesteigerte Empathie, bessere Stimmung, erhöhte sensorische Wahrnehmung.
Mididosing 50–125 Beginnende psychedelische Effekte, sanfte visuelle Veränderungen, intensivere Emotionen, verändertes Denken, gesteigerte Verbundenheit mit der Umwelt.
Volle Dosis 125–250 Klare psychedelische Erfahrung, visuelle Muster, Auflösung des Ich-Gefühls möglich, emotionale Tiefe, intensivere Gedankenprozesse.
Sehr starke Dosis 250+ Tiefe visuelle und auditive Pseudo-Halluzinationen, Zeit- und Ich-Auflösung, spirituelle oder transformative Erfahrungen, potenziell herausfordernder Trip.

→ Mehr zum Microdosing mit 1Fe-LSD findest du in unserem ausführlichen 1Fe-LSD Microdosing-Guide.

Risiken & Nebenwirkungen

Die Risiken von 1Fe-LSD entsprechen nach aktuellem Kenntnisstand im Wesentlichen denen anderer psychedelischer Substanzen, insbesondere LSD. Deshalb verweisen wir hier auf unseren ausführlichen LSD-Artikel, in dem alle bekannten Risiken und Vorsichtsmaßnahmen detailliert erklärt werden.

In einigen Online-Communities (wie z. B. auf r/researchchemicals oder r/LSD) wird derzeit diskutiert, wie der Ferrocen-Anteil von 1Fe-LSD im Körper genau verarbeitet wird. Manche äußern theoretische Bedenken, weil metallorganische Gruppen anders wirken könnten als die bisherigen LSD-Derivate. Andere verweisen darauf, dass Ferrocen in der Forschung schon lange bekannt ist und die Mengen auf einem Blotter extrem klein sind. Wichtig ist: Es gibt dazu bisher keine unabhängigen Studien – weder, die Entwarnung geben, noch solche, die konkrete Risiken bestätigen. Deshalb lohnt es sich, besonders achtsam zu bleiben und neue Informationen aufmerksam zu verfolgen.

Die Sicherheitsfrage: Wie riskant ist das Eisen im Ferrocen?

Für mögliche Langzeitfolgen von 1Fe-LSD existieren bislang keine wissenschaftlichen Humanstudien. Als sehr neue Forschungssubstanz wurden weder körperliche noch psychische Langzeitwirkungen kontrolliert untersucht.

Gerade deshalb ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang entscheidend. Das bedeutet:

  • Informationen immer kritisch prüfen
  • Auf Set & Setting, Dosierung und Integration achten

Rechtliche Lage

Deutschland

Nachdem 1S-LSD am 21. November 2025 ausdrücklich in das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) aufgenommen wurde, entstand eine neue Lücke: 1Fe-LSD enthält keine Silizium-Gruppe, sondern einen völlig anderen chemischen Anhang (Ferrocen) und unterscheidet sich damit strukturell vom Verbotstatbestand.

1Fe-LSD ist in Deutschland nicht vom NpSG erfasst und wird aktuell legal als „Forschungssubstanz“ deklariert und verkauft.

Österreich

In Österreich ist LSD selbst als Suchtmittel verboten.

Für LSD-Abwandlungen wie 1Fe-LSD gibt es keine explizite gesetzliche Nennung. Allerdings arbeitet Österreich mit dem Analoge-Prinzip innerhalb des österreichischen NPSG.

Das bedeutet: Substanzen, die in Wirkung und Struktur einem verbotenen Stoff ähneln, können von Behörden ebenfalls als illegal beurteilt werden.

Da 1Fe-LSD strukturell klar in die Gruppe der Lysergamide fällt, wäre es sehr wahrscheinlich, dass es als Analogsuchtmittel eingestuft werden könnte, obwohl es nicht explizit im Gesetz steht. Verkauf und Besitz bewegen sich daher in einer unsicheren Grauzone, die je nach behördlicher Interpretation auch als illegal gewertet werden kann.

Schweiz

Die Schweiz regelt LSD über das Betäubungsmittelgesetz (BetmG).

1Fe-LSD wird im Gesetz nicht ausdrücklich erwähnt. Dennoch gilt auch hier das Prinzip der Analogbewertung: Wenn eine Substanz chemisch eindeutig zu den Lysergamiden gehört, können Behörden sie als LSD-ähnliches Derivat einstufen und damit unter das BetmG fallen lassen.

Damit befindet sich 1Fe-LSD in der Schweiz in einer rechtlichen Grauzone, die im Einzelfall streng ausgelegt werden kann. Besitz oder Handel können entsprechend rechtliche Konsequenzen haben, selbst ohne ausdrückliche Nennung im Gesetz.

Beschaffung

In unserer Übersicht für legale Psychedelika findest du immer das aktuell legale LSD-Derivat und weitere im deutschsprachigen Raum legale Substanzen:

▶ Tipp: Wenn du wissen möchtest, wie du dich sicher und informiert mit dem Thema Beschaffung auseinandersetzen kannst, hol dir unseren kostenlosen Beschaffungs-Guide:

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Häufige Fragen (FAQ)

Was passiert, wenn ich mit LSD-Derivaten reise oder es im Ausland bestelle?2025-11-05T16:41:53+01:00

Der Besitz, Erwerb und Import von LSD-Derivaten (wie z. B. 1S-LSD) ist je nach Land unterschiedlich geregelt. Innerhalb der EU und besonders in Deutschland sind viele dieser Substanzen mittlerweile verboten oder rechtlich unklar.

Wenn du solche Substanzen über Grenzen mitnimmst oder aus dem Ausland bestellst, kann das Probleme mit dem Zoll oder der Polizei geben – bis hin zu Strafverfahren, wenn die Substanzen dort illegal sind.

Darum: Bestelle oder reise nicht mit LSD-Derivaten über Landesgrenzen. Informiere dich immer über die aktuellen Gesetze im jeweiligen Land.

Warum wurden LSD-Derivate erst ab 2015 populär, obwohl LSD schon seit Jahrzehnten existiert?2025-09-30T17:26:45+02:00

Der Grund liegt vor allem in der Rechtslage. LSD ist seit den 1970er-Jahren weltweit verboten. Lange gab es kaum bekannte Alternativen. Erst um 2015 tauchten die ersten LSD-Derivate wie 1P-LSD auf, die chemisch leicht verändert waren und deshalb nicht direkt unter das Betäubungsmittelgesetz fielen.

Diese Substanzen nutzten also eine rechtliche Grauzone: Sie wirkten fast identisch wie LSD, waren aber für kurze Zeit legal erhältlich. Dadurch entstanden neue Märkte und eine eigene Szene.

Die Beliebtheit von LSD-Derivaten hängt also weniger mit ihrer chemischen Entdeckung zusammen, sondern mit dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Gesetzgebern und Herstellern, das erst in den letzten zehn Jahren richtig an Fahrt aufgenommen hat.

Sind LSD-Derivate in gängigen Drogentests (z. B. Urin, Blut, Haare) nachweisbar?2025-12-16T12:28:02+01:00

Normale Drogentests (z. B. Urin-Schnelltests) prüfen in der Regel nicht speziell auf LSD-Derivate. Selbst klassisches LSD ist in Standardtests oft nicht enthalten, da die Nachweisfenster sehr kurz sind.

Da die meisten Derivate im Körper als Prodrug fungieren und zu LSD umgewandelt werden, bleibt theoretisch dessen Abbauprodukt nachweisbar. Ein rechtssicherer Nachweis ist jedoch nur im Labor mit speziellen Verfahren (z. B. LC-MS/MS) möglich, da herkömmliche Immunoassays oft nicht zuverlässig auf diese Moleküle reagieren. In Haar- oder Blutproben lassen sich Spuren je nach Substanz, Dosis und Zeitpunkt manchmal länger nachweisen.

In der Praxis gilt: Bei üblichen Drogenscreenings im Straßenverkehr oder bei Arbeitgebern werden LSD-Derivate in aller Regel nicht erfasst. Ausgeschlossen ist es aber nicht, wenn gezielt mit modernen Labormethoden danach gesucht wird.

Wie lagere ich LSD? Wie lange hält es?2025-12-17T08:21:21+01:00

Blotter/Pappen, auf denen sich LSD (oder LSD-Derivate) befindet, lagerst du am Besten kühl, dunkel, luftdicht und trocken. Eine luftdichte Verpackung in einer Schublade, die nicht höheren Temperaturen ausgesetzt ist, reicht hier gut aus.

Das LSD wird so mehrere Jahre ohne große Verluste in den Pappen bleiben. Um diese Zeit noch zu erhöhen können die Pappen im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe gelagert werden. Hier ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass es eine luftdichte Verpackung ist. Dann kann das LSD viele Jahre gehalten werden.

Für mehr Infos besuche den ganzen Artikel zur Lagerung von LSD.

Fazit

1Fe-LSD ist ein neues Molekül aus der Reihe moderner LSD-Derivate und lässt sich klar der Familie der Lysergamide zuordnen. Nach aktuellem Stand wirkt es weitgehend identisch wie klassisches LSD – ähnlich wie zuvor bereits 1S-LSD.

Wichtig ist jedoch: Vieles, was man derzeit über 1Fe-LSD liest, basiert auf strukturellen Vergleichen, internen Testreihen und ersten Erfahrungsberichten. Verlässliche unabhängige Studien gibt es noch nicht.

Wenn du dich also mit 1Fe-LSD beschäftigst, dann immer mindestens mit derselben Achtsamkeit wie bei anderen psychedelischen Substanzen. Gute Vorbereitung, eine passende Dosierung, ein sicherer Rahmen (Set & Setting) und eine bewusste Integration machen den größten Unterschied.

▶ Für weitere Informationen über aktuell legale Alternativen und eine Übersicht aller Derivate empfehlen wir unsere große LSD-Derivate-Übersicht sowie unseren allgemeinen LSD-Guide.

📚 Quellen & weiterführende Informationen

Weiterlesen bei SET & SETTING:

Wissenschaftliche Einordnung & Studien (Ferrocen):

Videos & Community-Statements:

👤 Über den Autor: Ahmet Deniz

Ein Mann mit rasiertem Kopf und Bart, der ein graues Sweatshirt trägt, lächelt im Freien mit Ästen im Hintergrund.

Ahmet Deniz ist Leiter der SET & SETTING Akademie und seit mehreren Jahren auf die wissenschaftlich fundierte Aufklärung über Psychedelika spezialisiert. Er entwickelt Bildungsinhalte, Kurse und Research-basierte Guides rund um verantwortungsvollen Umgang, Harm-Reduction und mentale Gesundheit. Durch seine langjährige Arbeit im Bereich psychedelischer Bildung, regelmäßige Auseinandersetzung mit aktueller Forschung sowie praktische Erfahrung in der Integrationsbegleitung verbindet er komplexes Fachwissen mit klarer, verständlicher Vermittlung. Sein Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, sichere, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

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