1V-LSD

7. Juli 2021|Psychedelika-Guide|
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Der Ultimative 1V-LSD Guide (Anleitung, Risiken, Legalität)

 

Auf unserer 1V-LSD Infoseite in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme von 1V-LSD.

Übersicht

1-Valeroyl-Lysergsäurediethylamid-Hemi-L-Tartrat (1V-LSD, 1VLSD, 1-V-LSD), auch “Valerie” genannt, ist eine vermeintliche Prodrug zu LSD und ein Abwandlung der Lysergsäure, welche im Mutterkorn natürlicherweise vorkommt. Durch die große strukturelle Ähnlichkeit zu LSD wird es als LSD-Analoga oder auch LSD-Derivat bezeichnet. Es wird vermutet, dass 1V-LSD durch die Verstoffwechselung im menschlichen Körper zu LSD umgewandelt wird.

Am 02. Juli 2021 wurde die Forschungschemikalie 1cP-LSD, ebenfalls ein LSD-Analoga, ins deutsche NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) aufgenommen und der Handel gilt seit dem 03. Juli 2021 als offiziell verboten – mehr dazu in unserem Legalitätsartikel für 1cP-LSD.

ACHTUNG!!!

Am 16. September 2022 wurde in Deutschland das Verbot für 1V-LSD bekanntgegeben und am 07. Oktober wurde es gültig ins NpSG aufgenommen. Das heißt, der Handel (u.A. Verkauf und Kauf) gilt als verboten. Kurze Zeit später wurde die Nachfolger-Substanz 1T-LSD veröffentlicht.

Durch kleine Unterschiede in der chemischen Struktur erscheint 1V-LSD nicht in diesem Gesetz und darf ohne Genehmigung erforscht werden.

1d-lsd vs 1v-lsd vs lad vergleich moleküle molekulare strukturformel

1V-LSD vs. LSD

Generell wird davon berichtet, dass die Wirkung von 1V-LSD der von 1cP-LSD und LSD sehr ähnlich sein soll. Erste Berichte lassen vermuten, dass 1V-LSD etwas stärkere visuelle Effekte hat. Wahrscheinlich besitzt 1V-LSD eine höhere Aufnahmefähigkeit und Metabolisierungsrate, was zu einer kürzeren Wirkungsdauer führen könnte. Andere Konsumenten hingegen berichten, dass 1V-LSD nicht vom klassischen LSD zu unterscheiden sei, weder in der Wirkungsdauer noch in seinen Effekten.

Hier gibt es jedoch sehr unterschiedliche Meinungen, weshalb nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden kann, ob ein Unterschied besteht oder nicht. Besonders bei erst kürzlich bekannt gewordenen Forschungschemikalien ist es nur schwer möglich, aus der geringen Anzahl von qualitativen Berichten ein generell gültiges Wirkungsspektrum der Substanz abzuleiten.

In folgendem Video erhältst du einen Überblick über den Vergleich von 1V-LSD zu LSD und anderen Forschungschemikalien.

Wirkung

Die Bewusstseinsveränderung von 1V-LSD lässt sich schwer nachempfinden, wenn du sie selbst noch nicht erlebt hast. Gefühle und Emotionen sind schwierig in Worte zu fassen, ohne dabei andere Gefühle und Emotionen zu verwenden.

1V-LSD verstärkt, was bereits in dir oder außerhalb von dir ist. Deshalb sind Erfahrungen mit 1V-LSD von Mal zu Mal sehr unterschiedlich und nicht vorauszusehen.

Erwartungen an die Erfahrung mit 1V-LSD solltest du nicht haben, denn diese werden so meist nie erfüllt. Die Effekte von 1V-LSD sind sehr stark von Set (deinem Geisteszustand) und Setting (deiner Umgebung) abhängig, aber auch von der Dosierung. Im Artikel Persönlichkeitsentwicklung mit Psychedelika erfährst du u.a. was du bei den Faktoren “Set und Setting” beachten solltest.

Die Verhaltenseffekte von 1V-LSD erinnern stark an LSD und andere serotonerge Psychedelika und die Ähnlichkeiten in der chemischen Struktur zwischen 1V-LSD und LSD sagen ein ähnliches Wirkungsprofil voraus.

Allgemeine Effekte:

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Optische und akustische Pseudohalluzinationen
  • Farben und Töne werden intensiver wahrgenommen
  • Vermischung von Sinneseindrücken (Synästhesie)
  • Verlust des Ich-Gefühls

Negative Effekte und Risiken:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Innere Aufgewühltheit
  • Unangenehmes Magengefühl
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Konfrontierung mit negativen Gedanken
  • Auslösen einer latenten Psychose

Um möglichst keine negativen Effekte und Risiken von 1V-LSD zu erfahren, empfehlen wir dir, dich aufmerksam mit der Substanz zu beschäftigen. Ein unbewusster Konsum von psychedelischen Substanzen führt meist dazu, dass du dich nicht mit den Risiken auskennst und ein unvernünftiges Konsumverhalten entwickelst.

1V-LSD kann voraussichtlich nicht abhängig machen, aber dennoch zu negativen Erfahrungen führen. Um dies abschließend sagen zu können, muss jedoch weitere wissenschaftliche Forschung betrieben werden.

Bei 1V-LSD ist die Wahl der Dosis und Vorkehrungen wie das Set und Setting deshalb besonders wichtig. In den folgenden Kapiteln möchten wir dich vollständig zur Wahl der richtigen Dosis, Vorbereitungsmöglichkeiten und zum Safer Use von 1V-LSD aufklären.

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Pharmakologie

1V-LSD unterscheidet sich zu LSD durch eine zusätzliche Valeroylgruppe am Indol. Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit zu LSD wird aktuell davon ausgegangen, dass 1V-LSD ebenso als 5HT2A-Rezeptor-Agonist agiert.

Eine Eigenwirksamkeit von 1V-LSD scheint ebenfalls möglich, auch ohne Umwandlung zu LSD selbst. Derzeit gibt es jedoch wenig Beweise, die diese Wirksamkeit bestätigen könnten.

Am 26. November 2021 wurde die Studie „Return of the lysergamides. Part VII: Analytical and behavioural characterization of 1-valeroyl-d-lysergic acid diethylamide (1V-LSD)“ veröffentlicht. Wie schon bei 1cP-LSD wurde hier untersucht, wie sich 1V-LSD verglichen mit LSD auf Ratten auswirkt. Die Studie ergab Indizien dafür, dass 1V-LSD wahrscheinlich zu LSD hydrolysiert wird und somit als Prodrug fungiert – also im Körper zu LSD umgewandelt wird. Auch erste Erfahrungsberichte von Konsumenten über die LSD-ähnliche Wirkung im Menschen weisen auf diese Annahme hin.

Weitere Studien zur Bewertung der Biotransformation und der Rezeptorpharmakologie von 1V-LSD müssen jedoch folgen, um seinen Wirkmechanismus vollständig zu klären.

Folgendes Video gibt dir eine übersichtliche Zusammenfassung der oben beschriebenen Studie.


Die 5HT2A-Rezeptoren kommen vor allem im präfrontalen Cortex unseres Gehirns vor, welcher an unserer kognitiven Planung, Persönlichkeit, Entscheidungsfindung und Sozialverhalten beteiligt ist. Dieser Teil des Gehirns wird auch “Default Mode Network” (DMN) genannt, da er aktiviert ist, wenn wir uns gerade auf nichts besonderes konzentrieren – der Standard-Betriebsmodus unseres Gehirns.

Die Serotonin-Rezeptoren werden vermutlich durch das 1V-LSD beeinflusst, weshalb deren Kommunikationsfähigkeit erheblich verändert kann. Dies kann bis hin zu einer Persönlichkeitsauflösung führen, wenn das DMN (auch Ruhezustandsnetzwerk genannt) immer irrelevanter für die Hirnfunktionen wird. Die anderen Hirnareale scheinen von dieser Tatsache zu profitieren, da sie nun mehr Ressourcen und Potenzial haben, miteinander zu kommunizieren.

Nutzen von 1V-LSD

Wenn du 1V-LSD als Werkzeug für deine persönliche Entwicklung einsetzen möchtest, kannst du dich auf unserer LSD-Infoseite über Methoden und Anwendung informieren.

Wenn du unsicher bist, wie du Psychedelika für dich einsetzen kannst, schau dir unsere professionelle Psychedelika-Beratung an. Hier erhältst du alle Infos zu Psychedelika-Nutzung und Microdosing (inkl. legaler Beschaffung) im Videokurs und kannst in einem Online-Live Call mit einem unserer Experten deine offenen Fragen stellen.

Vorbereitung

Wie oben bereits erwähnt, sind die Effekte von 1V-LSD neben der Dosis sehr stark von Set und Setting abhängig. Denn psychedelische Substanzen sind dafür bekannt, dass sie verstärken, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist.

Set = Welches Mindset und welche Erwartungen hast du an die bevorstehende Erfahrung?
Setting = In welchem Umfeld wird die Erfahrung stattfinden?

Fragen zur Prüfung deines Sets:

  • Wie gehst du mit dir selbst um und welche Gedanken kreisen dir zurzeit im Kopf herum?
  • Wie fühlst du dich in letzter Zeit? Geht es dir seelisch und körperlich gut?
  • Hast du Angst vor dem was 1V-LSD dir zeigen wird? Oder ist es eher Respekt?

Fragen zur Prüfung deines Settings:

  • Kannst du an dem Ort der Erfahrung du selbst sein? Könntest du dort wie wild herumtanzen?
  • Bist du unter Menschen, die dich kennen und denen du auch deine größten Ängste mitteilen würdest?
  • Gibt es einen Rückzugsort an dem du alleine sein kannst?

Wenn Set & Setting sichergestellt sind, wird ein weiterer Teil der Vorbereitung sein, deine Motivation 1V-LSD zu konsumieren, abzuwägen. Frage dich einmal, was du mit der Einnahme von 1V-LSD erreichen möchtest.

1V-LSD ist keine “Fire & Forget”-Droge (wie z.B. Alkohol, Amphetamine oder Kokain), die du einwerfen kannst, damit du dich besser fühlst!

Die Substanz hat die Kraft, dir dein Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Erst wenn du siehst, wer du bist, kannst du dich auch fragen, was du daran gerne ändern würdest. Mit der richtigen Motivation kann 1V-LSD zu einem starken psychologischen Werkzeug werden, mit dem du deinen Geist auf eine Weise sehen und verändern kannst, die dir bisher verborgen war.

Im folgenden Video erfährst du noch mehr über eine optimale Vorbereitung von psychedelischen Erfahrungen.

Dosierung

1V-LSD hat die besondere Eigenschaft, dass es bereits im Mikrogramm-Bereich seine Wirkung entfaltet. Schon ab 20 Mikrogramm können erste Effekte eintreten. Zur Erinnerung: Ein Mikrogramm ist das Tausendstel eines Milligramms, welches das Tausendstel eines Gramms ist.

Wenn du dich dafür entschieden hast, 1V-LSD zu konsumieren, solltest du eine Dosis wählen, die für dich möglichst sicher ist. Ohne jegliche Erfahrungen mit den klassischen Psychedelika (LSD, Psilocybin, Meskalin und DMT) empfehlen wir, eine moderate Dosis zwischen 75 und 100 Mikrogramm zu wählen.

Hast du bereits erste Erfahrungen mit den klassischen Psychedelika gesammelt, kannst du mit 100 – 150 Mikrogramm einsteigen. Die Intensität von 1V-LSD kann auch erfahrene Psychonauten überfordern, weshalb du hier nichts überstürzen solltest.

Da 1V-LSD (407,55 g/mol) eine höhere molare Masse als 1cP-LSD, 1P-LSD oder LSD (323,43 g/mol) aufweist, wird eine etwas höhere Dosierung benötigt. Deshalb wird die Substanz meistens mit 150 Mikrogramm-Dosierungen gehandelt, im Gegensatz zu den 100 Mikrogramm-Blottern bei 1cP-LSD. 150 Mikrogramm 1V-LSD sollen in etwas so intensiv wirken wie 125 Mikrogramm 1cP-LSD.

Dosierung Mikrogramm Wirkung
Microdosing 10 – 25 µg
  • Kaum wahrnehmbare psychedelische Effekte
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Gesteigerte Stimmung
Minidosing 25 – 65 µg
  • Veränderte Wahrnehmung
  • Farben wirken “satter”
  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
Mididosing 65 – 100 µg
  • Erste visuelle Verzerrungen
  • Lichter werden heller
  • Beeinflusstes Zeitgefühl
Volle Dosis 100 – 175 µg
  • Deutliche Halluzinationen
  • Verringertes Selbstgefühl
  • Erhöhte Achtsamkeit
Starke Dosis 175 – 350 µg
  • Auflösung des Selbst beginnt
  • Synästhesie (Vermischung der Sinne)
  • Gefühl der Verbundenheit mit allen Menschen und Dingen
Heroische Dosis 350+ µg
  • Sehr starke visuelle Effekte
  • Vollständige Auflösung des Selbst
  • Spirituelle oder mystische Erfahrung

Wirkungsdauer

Die Dauer einer 1V-LSD-Erfahrung variiert je nach Dosierung. Generell soll 1V-LSD etwas kürzer als LSD wirken.

Dauer bei 125 µg
Insgesamt 7 – 10 Stunden
Wirkungseintritt 15 – 30 Minuten
Hochkommen 20 – 60 Minuten
Peak 2 – 4 Stunden
Herunterkommen 2 – 5 Stunden
Nachwirkungen 2 – 16 Stunden

Risiken

Bisher gab es keinen nachgewiesen Tod eines Menschen, der auf das Verwenden von LSD, 1cP-LSD, 1P-LSD, oder 1V-LSD zurückzuführen war. Weiterhin gibt es keine bekannten körperlichen Langzeitnebenwirkungen von LSD.

Ob dies auch für die Prodrug 1V-LSD gilt, können wir nach heutigem Stand nicht sagen, da die Substanz noch nicht hinreichend untersucht wurde. Die Indizien deuten jedoch darauf hin, dass 1V-LSD nicht gefährlicher als LSD ist.

Wie bei LSD und Psychedelika im Allgemeinen ist es wahrscheinlich, dass auch1V-LSD der Auslöser für eine Psychose bei Personen mit psychischen Störungen sein kann. Personen mit einer Vorgeschichte von psychischen Erkrankungen raten wir im Allgemeinen von der Einnahme dieser Substanz ab, insbesondere wenn dies außerhalb einer überwachten oder medizinischen Umgebung geschieht.

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