Häufig gestellte Fragen
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Die richtige Lagerung ist entscheidend, um die Potenz des Muscimols zu erhalten und Schimmelbildung zu vermeiden. Getrocknete Fliegenpilze sind extrem hygroskopisch, das heißt, sie ziehen Feuchtigkeit aus der Luft an. Werden sie feucht, können sie verderben oder ihre Wirkung verlieren.
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Behälter: Nutze ein luftdicht verschließbares Glas (z. B. ein Einmachglas mit Gummiring).
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Umgebung: Lagere das Glas an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort. Direktes Sonnenlicht (UV-Strahlung) baut die Wirkstoffe ab.
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Zusatz-Tipp: Lege ein kleines Silica-Gel-Päckchen (Trockenmittel) mit in das Glas, um Restfeuchtigkeit zu binden. Unter diesen Bedingungen bleiben getrocknete Hüte oder homogenisiertes Pulver problemlos 12 bis 24 Monate haltbar. Selbstgemachte Kapseln sollten ebenfalls im Glas und nicht lose in Plastiktüten gelagert werden.
Ja, theoretisch ist es möglich, die getrocknete rote Haut des Fliegenpilzes zu rauchen oder in einem geeigneten Vaporizer zu verdampfen. Historisch wurde dies in einigen Kulturen praktiziert, um eine sehr schnelle, aber kurz anhaltende Wirkung zu erzielen. Beim Erhitzen wird Ibotensäure durch die Hitze direkt in Muscimol umgewandelt. Für das Microdosing ist diese Methode jedoch ungeeignet. Die Wirkung tritt zwar fast sofort ein, verfliegt aber auch sehr schnell wieder, was dem Ziel einer stabilen, ganztägigen Unterstützung widerspricht. Zudem ist die Inhalation von verbranntem Pilzmaterial eine Belastung für die Lunge. Wenn du die therapeutischen Vorteile wie besseren Schlaf oder Stressresistenz suchst, ist die orale Einnahme (Tee oder Kapseln) die deutlich sicherere und effektivere Wahl.
Wann und wie schnell du etwas spürst, hängt stark von der Konsumform und deinem Mageninhalt ab. Bei der Einnahme von Kapseln oder getrocknetem Pulver auf nüchternen Magen tritt die Wirkung meist nach 30 bis 90 Minuten ein. Wenn du den Fliegenpilz als Tee (Extrakt) zu dir nimmst, gelangen die Wirkstoffe Muscimol und Ibotensäure schneller in die Blutbahn, oft schon nach 20 bis 40 Minuten. Wichtig beim Microdosing: Da die Dosis sub-perzeptiv ist, spürst du keinen „Einschlag“. Oft bemerkst du die Wirkung erst rückwirkend durch eine gesteigerte Gelassenheit oder einen tieferen Schlaf am Abend. Der Höhepunkt der Wirkung wird meist nach ca. 2 bis 3 Stunden erreicht und hält insgesamt etwa 6 bis 8 Stunden an.
In der Psychonautik-Community wird diese Kombination oft als „Aztec Fly“ bezeichnet, doch für Einsteiger ist sie nicht empfohlen. Da Psilocybin das Serotonin-System (aktivierend/öffnend) und Muscimol das GABA-System (beruhigend/erdend) anspricht, wirken zwei völlig unterschiedliche pharmakologische Mechanismen gleichzeitig auf das Gehirn. Beim Microdosing berichten manche Anwender, dass der Fliegenpilz die „nervöse Energie“, die Psilocybin manchmal auslösen kann, glättet. Da jedoch beide Substanzen die Wahrnehmung verändern, ist das Risiko für unvorhersehbare psychische Wechselwirkungen oder Schwindel erhöht. Wer beide Welten erkunden möchte, sollte sie idealerweise getrennt voneinander anwenden, um die spezifischen Effekte auf das eigene System isoliert beurteilen zu können.
Grundsätzlich gilt bei der Kombination von psychoaktiven Substanzen und Medikamenten immer: Vorsicht und Rücksprache mit dem Arzt. Interessanterweise wirken klassische Antidepressiva (SSRI) primär auf das Serotonin-System, während der Fliegenpilz das GABA-System anspricht. Dadurch besteht beim Fliegenpilz nicht das Risiko eines Serotonin-Syndroms, das bei der Kombination von SSRI mit Zauberpilzen (Psilocybin) auftreten kann. Dennoch ist der Körper bei einer Depression oder unter Medikation oft in einem sensiblen Zustand. Da keine klinischen Studien zu Wechselwirkungen vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die dämpfenden oder stimmungsvordernden Effekte gegenseitig beeinflussen. Wer SSRI einnimmt, sollte Fliegenpilz Microdosing daher nur mit ärztlicher Begleitung und extremer Zurückhaltung in Erwägung ziehen.
Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand besitzt Muscimol, der Hauptwirkstoff des Fliegenpilzes, kein nennenswertes Potenzial für eine körperliche Abhängigkeit. Im Gegensatz zu Alkohol oder Benzodiazepinen, die an derselben Stelle im Gehirn (GABA-A-Rezeptor) ansetzen, verursacht der Fliegenpilz bei moderater Anwendung keine klassischen Entzugserscheinungen. Psychisch gesehen besteht bei jeder Substanz, die das Wohlbefinden steigert, theoretisch ein Risiko für eine Gewöhnung. Da Microdosing jedoch auf „sub-perzeptive“ Effekte abzielt und keinen Rausch erzeugt, ist das Risiko gering. Zudem verhindert die oft auftretende „Reverse Tolerance“ (die Wirkung verstärkt sich bei gleicher Dosis über die Zeit), dass Anwender die Dosis ständig steigern müssen – ein entscheidender Unterschied zu klassischen Suchtmitteln.
Nein, der Fliegenpilz (Amanita muscaria) bzw. sein Hauptwirkstoff Muscimol wird bei gängigen Drogentests (Urin- oder Bluttests) in der Regel nicht erfasst. Standard-Screenings (z. B. bei Polizeikontrollen oder beim Betriebsarzt) suchen gezielt nach Substanzen wie THC, Kokain, Amphetaminen, Opiaten oder klassischen Psychedelika wie Psilocybin. Da Muscimol eine völlig andere chemische Struktur besitzt und nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fällt, gehört es nicht zum Standard-Prüfspektrum. Theoretisch ließe sich der Konsum über spezialisierte Labortests nachweisen, diese sind jedoch extrem teuer und werden in der Praxis ohne konkreten Anfangsverdacht auf Giftpilze nicht durchgeführt.
Der Besitz, Erwerb und Import von LSD-Derivaten (wie z. B. 1S-LSD) ist je nach Land unterschiedlich geregelt. Innerhalb der EU und besonders in Deutschland sind viele dieser Substanzen mittlerweile verboten oder rechtlich unklar.
Wenn du solche Substanzen über Grenzen mitnimmst oder aus dem Ausland bestellst, kann das Probleme mit dem Zoll oder der Polizei geben – bis hin zu Strafverfahren, wenn die Substanzen dort illegal sind.
Darum: Bestelle oder reise nicht mit LSD-Derivaten über Landesgrenzen. Informiere dich immer über die aktuellen Gesetze im jeweiligen Land.
Der Grund liegt vor allem in der Rechtslage. LSD ist seit den 1970er-Jahren weltweit verboten. Lange gab es kaum bekannte Alternativen. Erst um 2015 tauchten die ersten LSD-Derivate wie 1P-LSD auf, die chemisch leicht verändert waren und deshalb nicht direkt unter das Betäubungsmittelgesetz fielen.
Diese Substanzen nutzten also eine rechtliche Grauzone: Sie wirkten fast identisch wie LSD, waren aber für kurze Zeit legal erhältlich. Dadurch entstanden neue Märkte und eine eigene Szene.
Die Beliebtheit von LSD-Derivaten hängt also weniger mit ihrer chemischen Entdeckung zusammen, sondern mit dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Gesetzgebern und Herstellern, das erst in den letzten zehn Jahren richtig an Fahrt aufgenommen hat.
Normale Drogentests (z. B. Urin-Schnelltests) prüfen in der Regel nicht speziell auf LSD-Derivate. Selbst klassisches LSD ist in Standardtests oft nicht enthalten, da die Nachweisfenster sehr kurz sind.
Da die meisten Derivate im Körper als Prodrug fungieren und zu LSD umgewandelt werden, bleibt theoretisch dessen Abbauprodukt nachweisbar. Ein rechtssicherer Nachweis ist jedoch nur im Labor mit speziellen Verfahren (z. B. LC-MS/MS) möglich, da herkömmliche Immunoassays oft nicht zuverlässig auf diese Moleküle reagieren. In Haar- oder Blutproben lassen sich Spuren je nach Substanz, Dosis und Zeitpunkt manchmal länger nachweisen.
In der Praxis gilt: Bei üblichen Drogenscreenings im Straßenverkehr oder bei Arbeitgebern werden LSD-Derivate in aller Regel nicht erfasst. Ausgeschlossen ist es aber nicht, wenn gezielt mit modernen Labormethoden danach gesucht wird.
Nein. Reine Information oder das Gespräch über psilocybinhaltige Pilze oder Trüffel ist nicht strafbar.
- Recherchieren: Artikel lesen, Videos anschauen oder Bücher kaufen fällt unter die Informationsfreiheit – hier gibt es keine Strafbarkeit.
- Sprechen: Auch das Austauschen von Erfahrungen oder theoretischem Wissen ist erlaubt.
- Grenze: Strafbar wird es erst, wenn man über den konkreten Erwerb, Besitz oder Handel hinausgeht – etwa indem man aktiv zum Konsum anleitet, Handel betreibt oder selbst Substanzen besitzt.
Nein. Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) macht keinen Unterschied zwischen frischen oder getrockneten Pilzen. Entscheidend ist allein, ob sie den verbotenen Wirkstoff Psilocybin enthalten.
- Rechtlich gleichgestellt: Egal ob frisch gesammelt, getrocknet, pulverisiert oder in Schokolade verarbeitet – sobald Psilocybin enthalten ist, gelten die Regeln des BtMG.
- Praktische Relevanz: Für die Strafzumessung wird nicht die Menge der Pilze, sondern die Menge des reinen Wirkstoffs berechnet.
- Beispiel: 100 g frische Pilze enthalten durch den hohen Wasseranteil deutlich weniger Psilocybin als 10 g getrocknete Pilze. Für das Gericht zählt aber die Wirkstoffmenge, nicht die Pilzform.
Wird ein Paket mit psilocybinhaltigen Substanzen beim Zoll entdeckt, läuft in der Regel immer derselbe Ablauf ab:
- Beschlagnahme der Sendung: Das Paket wird einbehalten und nicht zugestellt.
- Ermittlungsverfahren: Gegen den Empfänger wird ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das BtMG (§ 29) eingeleitet.
- Post von der Polizei/Staatsanwaltschaft: Innerhalb weniger Tage folgt oft ein Anhörungsschreiben oder eine Vorladung.
- Hausdurchsuchung möglich: Bei Verdacht auf größere Mengen oder Handel kann auch ein Durchsuchungsbeschluss erlassen werden.
- Strafmaß:
- Bei geringen Mengen → Verfahren werden meistens eingestellt. Manchmal aber gegen Geldauflage.
- Ab höheren Mengen (ab ca. 1,7 kg frische Pilze, oder 350 g Trüffel) oder Wiederholung → Geld- oder Freiheitsstrafe möglich .
Ja. Aber nur unter einer wichtigen Bedingung.
Psilocybinhaltige Pilze sind verboten, die Sporen selbst enthalten jedoch noch kein Psilocybin. Deshalb dürfen sie in Deutschland legal für Forschungs- oder Mikroskopierzwecke bestellt und besessen werden .
- Solange keine Wirkstoffe enthalten sind: Reine Sporen sind nicht vom BtMG erfasst.
- Sobald sie keimen: Wachsen aus den Sporen Pilze oder Myzel, das Psilocybin bildet, liegt ein klarer Verstoß gegen das BtMG vor .
Also: Bestellung und Besitz reiner Sporen für Mikroskopie sind erlaubt. Keimen sie jedoch, wird es sofort strafbar.
Ja. Auch wenn sie wild wachsen und kostenlos „einfach so“ gesammelt werden können, macht schon das Einsammeln rechtlich gesehen Besitz aus. Damit greift § 29 BtMG, da Psilocybin und Psilocin verbotene Substanzen sind .
- Natur = keine Ausnahme: Anders als bei Speisepilzen wie Steinpilz oder Pfifferling spielt es keine Rolle, dass Zauberpilze natürlich vorkommen. Entscheidend ist, dass sie den Wirkstoff Psilocybin enthalten.
- Praxis: Verfahren wegen „Eigenbedarf“ werden bei geringen Mengen meistens eingestellt, aber es kann ein Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen (Vorladung, evtl. Hausdurchsuchung, Führerscheinprobleme) bleiben.
Nein. Auch wenn Magic Mushrooms oder Trüffel in den Niederlanden legal verkauft werden, gilt ab dem Grenzübertritt ausschließlich deutsches Recht. Und dort sind Psilocybin und Psilocin nach Anlage I BtMG verboten.
- Kauf in NL: völlig legal, solange man dort bleibt.
- Mitnahme nach Deutschland: gilt als unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln (§ 29 BtMG) und ist strafbar. Schon kleinste Mengen können ein Ermittlungsverfahren auslösen.
- Praxis: Der Zoll kontrolliert regelmäßig Züge, Autos und Busse aus NL. Werden Zauberpilze oder -Trüffel gefunden, können Strafanzeige und ggf. Hausdurchsuchung drohen.
Also: Konsum nur in den Niederlanden selbst ist legal. Die Mitnahme nach Deutschland ist ein Straftatbestand.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Individuelle Unterschiede → Körpergewicht, Toleranz, Vorerfahrungen mit Stimulanzien.
- Dosierung → Während einige bei 100 mg fast nichts spüren, berichten andere bei 200–300 mg von deutlicher Euphorie.
- Konsumform → Oral vs. nasal vs. rektal führt zu sehr unterschiedlichen Effekten.
- Qualität & Reinheit → Gerade bei neuen Research Chemicals schwankt die Qualität stark; nicht alles, was als „3,4-EtMC“ verkauft wird, ist garantiert sauber.
- Erwartungshaltung → Wer ein vollwertiges „MDMA-Erlebnis“ erwartet, wird schnell enttäuscht.
Die Erfahrungen mit dem „Come Down“ nach 3,4-EtMC sind sehr unterschiedlich. Da es keine wissenschaftlichen Studien gibt, stammen die Infos ausschließlich aus Nutzerberichten:
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Mild und kurz: Einige beschreiben den Tag danach als relativ angenehm – mit weniger „Kater“ als bei MDMA.
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Typische Nebenwirkungen: Andere berichten von Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit oder gedrückter Stimmung.
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Seltene, stärkere Nachwirkungen: In Einzelfällen traten nach hohen Dosen Symptome wie Tinnitus oder Taubheitsgefühle auf.
Insgesamt wirkt der „Come Down“ oft kürzer und schwächer als bei MDMA, ist aber keinesfalls harmlos. Die Bandbreite reicht von kaum spürbar bis deutlich belastend – abhängig von Dosis, Konsumform, Reinheit und individueller Empfindlichkeit.
Ob 3,4-EtMC süchtig macht, ist wissenschaftlich bislang nicht erforscht. Es gibt keine Studien zum Abhängigkeitspotenzial dieser Substanz. Aus Erfahrungsberichten lässt sich jedoch ableiten, dass wie bei vielen Cathinonen ein psychisches Suchtrisiko besteht:
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Die Wirkung hält oft nur 2–4 Stunden an → dadurch entsteht schnell ein starker Nachlegedrang (Craving).
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Manche Nutzer berichten von exzessivem Konsum innerhalb kurzer Zeit.
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Körperliche Abhängigkeit ist bisher nicht belegt, aber psychische Gewöhnung gilt als möglich.
3,4-EtMC wird von manchen Shops als „legales MDMA“ beworben, weil es strukturell zu den Cathinonen gehört – einer Substanzfamilie, die mit MDMA verwandt ist. Erste Nutzerberichte beschreiben Effekte wie leichte Euphorie, soziale Offenheit und ein „wärmeres“ Körpergefühl, die an MDMA erinnern können.
Allerdings gilt: Die Wirkung ist in der Regel schwächer und deutlich kürzer als bei echtem MDMA. Zudem fehlen wissenschaftliche Daten zu Sicherheit, Dosierung und Langzeitfolgen. Der Begriff „legales MDMA“ ist daher eher ein Marketing-Label als eine verlässliche Beschreibung der Substanz.
Anbieter geben an, dass 4-PrO-MET bei kühler, trockener und lichtgeschützter Lagerung über längere Zeit stabil bleibt.
- Pellets & Tabletten: Am besten in der Originalverpackung, luftdicht verschlossen.
- Drops: Dunkel und kühl lagern (z. B. Kühlschrank).
- Gummis/Schokolade: Ebenfalls kühl, trocken, lichtgeschützt.
Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Studien zur therapeutischen Anwendung. Alles, was bekannt ist, stammt aus Community-Reports. Subjektiv wird beschrieben, dass 4-PrO-MET emotional zugänglich, klar und angenehm wirkt – Eigenschaften, die theoretisch für therapeutische Settings interessant sein könnten. Dennoch fehlen klinische Daten zu Sicherheit, Wirksamkeit und Langzeiteffekten.
Das Risiko für schwierige Erlebnisse scheint im Vergleich zu Psilocybin oder LSD etwas geringer, da 4-PrO-MET meist als klar, „freundlich” und emotional warm beschrieben wird. Allerdings berichten einige Forschende bei höheren Dosierungen (30–40 mg+) von extrem intensiven Visuals, die an das „DMT Waiting Room“-Gefühl erinnern können.
Fazit: Bad Trips sind möglich, vor allem bei hohen Dosen oder ungünstigem Setting. Vorsichtige Dosierung, sichere Umgebung und gute mentale Vorbereitung (Set & Setting) bleiben entscheidend.
Erfahrungsberichte zeigen, dass sich ähnlich wie bei anderen Tryptaminen auch bei 4-PrO-MET eine schnelle Toleranzentwicklung einstellt. Manche Nutzer:innen berichten, dass sie mehrere Tage hintereinander konsumiert haben, ohne deutlichen Wirkungsverlust. Andere wiederum beobachten eine Kreuztoleranz mit Psilocybin, LSD und 4-HO-MET – d. h. die Wirkung schwächt sich bereits nach 1–2 Tagen spürbar ab.
Fazit: Toleranz ist wahrscheinlich, aber bisher inkonsistent dokumentiert. Sicher ist, dass man mindestens einige Tage Abstand halten sollte, um reproduzierbare Ergebnisse zu gewährleisten.
Musik während einer MDMA-Erfahrung kann den emotionalen und körperlichen Zustand stark beeinflussen – sie wirkt oft tiefer und bedeutungsvoller als sonst. Die ideale Musik hängt vom Setting, der Intention und deiner emotionalen Lage ab. Hier eine Übersicht nach Stil und Einsatz:
Für tiefe emotionale Reisen / Herzöffnung
- Ambient / Downtempo / Psybient:
- East Forest – Meditative, herzöffnende Musik
- Balmorhea, Ólafur Arnalds, Nils Frahm – modern classical piano
- Liquid Bloom – Schamanisch angehauchte Klänge
- Entheo – Emotionale, spirituelle elektronische Musik
- Die offizielle MDMA-Solo-Playlist der Castalia Foundation
Für spirituelle oder therapeutische Settings
- Ritualistische Musik & Medicine Songs:
- Peia, Suyana, Mose, Ayla Schafer
- Mose – Cacao Dance, Suyana – Remember
Für intime Begegnungen / Verbindung
- Sanfte elektronische Musik & Soulful Pop:
- Rhye, James Blake, Frank Ocean (z. B. „Godspeed“)
- Kiasmos, Bonobo (ruhigere Tracks)
Für Tanz & Euphorie
- Melodic House / Organic House / Uplifting Electronica:
- Ben Böhmer, Boris Brejcha (soft Tracks), Lane 8, Monolink
- Flume, Odesza, Bob Moses, YokoO
Für Integration und Nachklang
- Garth Stevenson – Naturverbindende Cello-Musik
- Brian Eno – Ambient 1: Music for Airports
- Jóhann Jóhannsson, Hammock
Der Unterschied zwischen MDMA und MDA liegt vor allem in Wirkung, Wirkungseintritt, Dauer und Nebenwirkungen. Hier eine kompakte Gegenüberstellung:
| Merkmal | MDMA (Ecstasy, Molly) | MDA (Sally, Love Drug) |
|---|---|---|
| Chemischer Name | 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin | 3,4-Methylendioxyamphetamin |
| Wirkung | Empathie, Nähe, emotionale Offenheit (entaktogen) | Eher visuell, stimulierend, leicht halluzinogen |
| Wirkungseintritt | 30–60 Minuten | 45–90 Minuten |
| Wirkdauer | 4–6 Stunden | 6–10 Stunden |
| Emotionale Wirkung | Stark ausgeprägt („Herzöffnung“) | Weniger ausgeprägt, mehr „körperlich & visuell“ |
| Nebenwirkungen | Serotoninmangel, Kater, emotionales Tief möglich | Mehr körperliche Nebenwirkungen (z. B. Muskelspannung) |
| Afterglow | Teils positiv, teils „Sucheffekt“ | Kann länger nachwirken, oft unruhiger Schlaf |
| Neurotoxizität | Gut erforscht (Risiken bei zu häufigem Konsum) | Weniger gut erforscht, potenziell höher neurotoxisch |
Kurz gesagt:
- MDMA = Mehr Herz, weniger Halluzination
- MDA = Weniger „Liebe“, mehr Psychedelik und länger stimulierend
MDMA wirkt bei manchen Menschen kaum oder gar nicht, und das kann mehrere Ursachen haben – sowohl körperliche als auch psychologische. Hier die häufigsten Gründe:
1. Serotoninmangel oder -erschöpfung
- Wer in den Wochen zuvor schon MDMA oder andere serotonerge Substanzen genommen hat, hat oft zu wenig verfügbares Serotonin.
- Auch chronischer Stress, Depressionen oder Schlafmangel können den Serotoninspiegel senken.
2. Falsche Substanz / geringe Dosierung
- Viele vermeintliche MDMA-Produkte enthalten verfälschte oder gestreckte Substanzen (z. B. Koffein, MDA, Methylon).
- Reinheit und Dosis spielen eine große Rolle: z. B. 50 mg wirken oft kaum, bei 100–125 mg ist die Wirkung deutlich spürbarer (abhängig vom Körpergewicht).
3. Genetische Unterschiede
- Manche Menschen haben eine schnelle CYP2D6-Stoffwechselrate – das heißt, ihr Körper baut MDMA schneller ab, bevor es richtig wirkt.
- Diese genetische Besonderheit ist selten, aber bekannt.
4. Mentale Blockaden oder Ängste
- Angst, Kontrolle behalten zu wollen oder innerer Widerstand können die Wirkung psychisch blockieren.
- Besonders bei traumatischen Vorerfahrungen oder starker Anspannung kann das vorkommen.
5. Medikamenteneinfluss
- Antidepressiva (SSRIs) wie Citalopram oder Sertralin blockieren die Serotoninaufnahme – MDMA wirkt dann kaum oder gar nicht.
- Auch andere Medikamente (z. B. MAO-Hemmer) können die Wirkung dämpfen oder gefährlich verstärken.
6. Körperliche Faktoren
- Leerer Magen, Dehydrierung, zu wenig Schlaf oder körperliche Erschöpfung können die Wirkung abschwächen.
Die Einnahme von 5-HTP nach MDMA ist weit verbreitet – aber wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Hier die wichtigsten Fakten:
Mögliche Vorteile von 5-HTP nach MDMA
- 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) ist eine Vorstufe von Serotonin.
- Viele Nutzer berichten subjektiv von:
- Schnellere emotionale Erholung
- Weniger „Suicide Tuesday“ / Downphase
- Verbesserter Schlaf & Stimmung
Wichtige Hinweise & Risiken
- Kein Sofort-Einsatz: Nicht direkt nach dem Trip einnehmen (innerhalb der ersten 12–24 h), da das Hirn noch stark dysreguliert ist → Risiko von Serotonin-Dysbalancen.
- Serotonin-Syndrom bei Mischkonsum: 5-HTP während oder unmittelbar nach MDMA kann theoretisch das Risiko für Serotonin-Syndrom erhöhen (selten, aber möglich).
- Unklare Wirkung: Studienlage ist dünn. Es gibt keine klaren Belege, dass 5-HTP die Serotonin-Regeneration beschleunigt.
Empfohlene Anwendung (wenn überhaupt)
- Frühestens 24-48 Stunden nach der Einnahme.
- Dosis: 50–100 mg täglich, max. für ein paar Tage.
- Kombiniert mit: Schlaf, gesunde Ernährung, Omega-3, Magnesium, Bewegung.
Microdosing mit MDMA ist absolut nicht empfehlenswert.
MDMA ist keine klassische Microdosing-Substanz wie LSD oder Psilocybin. Die Risiken überwiegen den potenziellen Nutzen deutlich.
Gründe, warum MDMA-Microdosing problematisch ist:
- Neurotoxizität: Selbst niedrige Dosen können das Serotoninsystem belasten. Die schützenden Effekte niedriger Dosen sind nicht belegt – Schäden aber sehr wohl.
- Schnelle Toleranzbildung: MDMA verliert schnell an Wirkung, auch bei kleinen Dosen. Du brauchst bald mehr für den gleichen Effekt.
- Langzeitrisiken: Regelmäßiger MDMA-Konsum (auch in kleinen Dosen) kann zu Depression, Erschöpfung, Angstzuständen oder kognitiven Einschränkungen führen.
- Fehlende Studien: Es gibt keine belastbare Forschung, die Vorteile von MDMA-Microdosing belegt. Im Gegenteil: die Risiken sind gut dokumentiert.
- Ungeeignetes Wirkprofil: MDMA hat eine stark stimulierende und empathogene Wirkung, die sich nicht für tägliche oder regelmäßige Einnahme eignet.
MDMA macht nicht körperlich abhängig, kann aber psychisch abhängig machen.
Details:
Keine körperliche Abhängigkeit
- MDMA verursacht keine klassischen Entzugserscheinungen wie Alkohol, Heroin oder Nikotin.
- Es gibt keinen „physischen Suchtdruck“.
Psychische Abhängigkeit möglich
- Menschen können ein starkes Verlangen entwickeln, weil MDMA intensive Glücksgefühle, Nähe und emotionale Öffnung erzeugt.
- Vor allem bei häufigem oder unreflektiertem Gebrauch besteht die Gefahr, dass man sich nach dem „Zustand“ sehnt.
- Typisch: Man will unangenehme Gefühle vermeiden oder mit MDMA kompensieren (z. B. Einsamkeit, Stress, Unsicherheit).
Anzeichen für eine problematische Nutzung:
- Du denkst regelmäßig an den nächsten Konsum.
- Du nutzt MDMA, um dich „ganz“ oder „liebenswert“ zu fühlen.
- Der Konsum häuft sich – trotz Pausenempfehlung.
Kurz gesagt: Schlafen auf MDMA ist meist sehr schwierig – manchmal sogar unmöglich.
Warum?
- Stimulation: MDMA wirkt stark aktivierend (ähnlich wie Amphetamine) und hält das zentrale Nervensystem wach.
- Serotonin- und Dopaminüberschuss: Diese Neurotransmitter sind mit Wachheit, Euphorie und Aktivität verbunden.
- Körperliche Unruhe: Viele berichten von Zähneknirschen, Muskelanspannung, Herzklopfen – alles Dinge, die Einschlafen erschweren.
- Gedankenkreisen: Emotional aufgewühlt oder „verkopft“ – viele Nutzer können nicht abschalten, auch wenn sie sich müde fühlen.
Was hilft trotzdem beim Einschlafen?
- Warten (6–8 h nach Einnahme)
- Dunkelheit & Ruhe
- Magnesium, L-Theanin oder Baldrian
- Leichtes Essen & Hydration
- Atemübungen zur Beruhigung
Achtung: Niemals Schlafmittel oder Benzodiazepine kombinieren, ohne ärztliche Aufsicht – das kann gefährlich sein.
MDMA ist je nach Testverfahren unterschiedlich lange im Körper nachweisbar:
Nachweiszeiten im Überblick
| Test-Art | Nachweisbarkeit |
|---|---|
| Urin | ca. 1–3 Tage, selten bis 5 Tage |
| Blut | ca. 6–12 Stunden, maximal 24 h |
| Speichel | ca. 1–2 Tage |
| Haare | bis zu 90 Tage und länger |
Wichtige Faktoren:
- Dosis & Reinheit
- Stoffwechsel & Körpergewicht
- Hydration und Nierenfunktion
- Regelmäßiger vs. einmaliger Konsum
Übrigens: Einmaliger MDMA-Konsum ist im Urin meist nach 48 Stunden nicht mehr nachweisbar, bei Vielkonsum kann es aber länger dauern.
Ein MDMA-Kater (auch „Suicide Tuesday“ genannt) kann sich sehr unangenehm anfühlen – körperlich wie emotional. Die Symptome variieren, sind aber bei vielen ähnlich.
Typische Symptome eines MDMA-Katers:
- Stimmungstief / depressive Verstimmungen
- Erschöpfung und Antriebslosigkeit
- Leeregefühl oder emotionale Flachheit
- Reizbarkeit oder Traurigkeit
- Konzentrationsprobleme
- Schlafstörungen oder Erschöpfung trotz viel Schlaf
- Körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen, Muskelkater, verspannter Kiefer)
Wann tritt der MDMA-Kater auf?
- Häufig am Tag danach oder zwei Tage später
- Die Dauer: meist 1–3 Tage, in seltenen Fällen auch länger.
Warum entsteht der Kater?
- Serotoninmangel: MDMA leert kurzfristig die körpereigenen Vorräte.
- Schlafmangel, Überreizung, Flüssigkeitsverlust verstärken die Nachwirkungen.
Was hilft dagegen?
- Guter Schlaf, gesunde Ernährung, viel Wasser, Bewegung in der Natur.
- Supplemente wie 5-HTP, Magnesium, Vitamin C (mit Vorsicht und nicht unmittelbar nach Konsum).
- Keine Selbstvorwürfe: Ein Kater ist eine natürliche Folge und kein Zeichen von „Schwäche“.
Vor dem MDMA-Konsum ist es wichtig, eine gute Balance zwischen Nahrungsaufnahme und Verdauung zu finden – für optimale Wirkung und minimale Nebenwirkungen.
Empfehlung: Was du essen solltest
Etwa 3–4 Stunden vor der Einnahme:
- Leichte, nährstoffreiche Mahlzeit mit komplexen Kohlenhydraten, etwas Protein und gesunden Fetten. Z. B.:
- Haferflocken mit Banane & Nüssen
- Reis mit Gemüse & Tofu/Hühnchen
- Vollkornbrot mit Avocado & Ei
1–2 Stunden vorher:
- Optional ein kleiner Snack, wenn du merkst, dass du hungrig wirst (z. B. Banane, Reiswaffel, Nüsse).
Was du vermeiden solltest
- Fettige, schwere oder sehr proteinreiche Mahlzeiten kurz vor dem Konsum → können die Aufnahme verzögern oder Übelkeit fördern.
- Fasten direkt vor der Einnahme → kann zu Kreislaufproblemen, Nervosität oder Übelkeit führen.
Warum Ernährung wichtig ist
- Ein stabiler Blutzucker schützt vor Kreislaufproblemen.
- Elektrolyte (z. B. aus Banane, Salz, Kokoswasser) helfen dem Körper beim Flüssigkeitshaushalt.
- Magenschonende Kost beugt Übelkeit vor – gerade bei empfindlichem Magen.
Die empfohlene Pause nach einer MDMA-Einnahme beträgt mindestens 6–8 Wochen, idealerweise 3 Monate oder mehr.
Warum so lange?
- Neurotransmitter-Regeneration: MDMA wirkt stark auf das Serotoninsystem. Es braucht Zeit, bis sich der Serotoninhaushalt im Gehirn wieder stabilisiert.
- Toleranzbildung: Häufiger Konsum führt zu schneller Toleranz – die Wirkung lässt nach, während Risiken steigen.
- Psychische Gesundheit: Zu kurze Abstände erhöhen das Risiko für depressive Verstimmungen, Erschöpfung, „Sucheffekt“ oder emotionale Abstumpfung.
- Langzeitrisiken minimieren: Studien zeigen, dass häufiger MDMA-Konsum (mehrmals pro Monat) langfristig kognitive und emotionale Beeinträchtigungen verursachen kann.
Ja – LSD, Psilocybin (Magic Mushrooms) und DMT gelten als besonders intensiv, weil sie das Denken und Fühlen stark verändern. Auch bei THC in hohen Dosen (z. B. Edibles) berichten viele Menschen von unangenehmen Erfahrungen.
MDMA oder Ketamin führen seltener zu klassischen Bad Trips, können aber andere Herausforderungen mit sich bringen.
Es gibt keine „sichere“ Dosis, die für alle gilt. Körpergewicht, Psyche, Erfahrung und Umgebung spielen eine große Rolle.
Grundregel:
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Beginner: immer mit einer niedrigen Dosis starten (z. B. 50–75 µg LSD oder 1–1,5 g getrocknete Pilze).
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Riskant wird es bei hohen Dosen ohne Erfahrung, schlechtem Setting oder psychischer Instabilität.
CBD kann in manchen Fällen helfen, das Nervensystem zu beruhigen – am besten in Ölform mit schneller Wirkung.
Benzodiazepine (z. B. Tavor, Diazepam) wirken stark angstlösend, sollten aber nicht ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Die Gefahr von Wechselwirkungen, Abhängigkeit oder Fehleinschätzungen ist real.
Wir raten von ungeplanter Selbstmedikation klar ab – besonders bei Mischkonsum.
Die Dauer hängt stark von der eingenommenen Substanz ab. Bei LSD kann ein Trip bis zu 12 Stunden andauern, bei Magic Mushrooms sind es meist 4–6 Stunden, bei DMT oft nur 15–45 Minuten.
Ein Bad Trip fühlt sich subjektiv oft viel länger an – aber er endet, genau wie jeder andere Trip. Spätestens nach dem Schlafen beginnt in der Regel wieder Normalität.
Ein Horrortrip fühlt sich zwar extrem bedrohlich an, ist aber in den allermeisten Fällen nicht körperlich gefährlich. Problematisch wird es, wenn Menschen in Panik geraten und riskantes Verhalten zeigen (z. B. weglaufen, springen, in den Verkehr laufen). Psychisch kann ein sehr belastender Trip bestehende Probleme verstärken oder triggern. Deshalb ist gute Vorbereitung und ein sicheres Setting so wichtig.
Es ist normal, dass manche Gefühle oder Gedanken nachwirken. Meist vergehen sie nach einigen Tagen.
Hilfreich sind:
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Gespräche mit vertrauten Menschen
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Bewegung, Natur, Meditation
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Schreibreflexion (z. B. Journaling)
Wenn die Angst bleibt oder Flashbacks dich belasten, hol dir Integrationsbegleitung:
Ein Bad Trip entsteht oft durch eine Kombination aus falscher Umgebung, emotionaler Instabilität oder zu hoher Dosis.
Bereite dich gut vor:
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Nimm nur in sicherem Setting.
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Sei innerlich stabil.
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Starte mit niedriger Dosis.
Unsere Vorbereitungs-Artikel hilft dir dabei.
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Bleib ruhig.
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Sprich klare, beruhigende Worte: „Du bist sicher. Es geht vorbei.“
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Vermeide grelles Licht, laute Geräusche oder Diskussionen.
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Sei präsent, aber dränge dich nicht auf.
Beides kann helfen. Wenn du in der Lage bist, einfache Dinge zu tun (z. B. atmen, Musik hören, Platz wechseln), tue es bewusst und langsam.
Aber: Manchmal ist das Beste, sich hinzulegen, loszulassen und den Zustand einfach vorbeiziehen zu lassen. Kein Widerstand – nur Präsenz.
Der wichtigste erste Schritt: Ruhe bewahren und den Atem beruhigen. Atemübungen, ein sicherer Raum, leise Musik, warme Decke – all das kann helfen.
Auch geführte Meditationen, beruhigende Stimmen oder der Kontakt zu einer vertrauten Begleitperson wirken oft Wunder.
👉 Hier findest du eine kostenlose Bad-Trip-Meditation, speziell entwickelt zur Soforthilfe.
Das kommt ganz auf deine individuelle Situation an. Wenn du aktuell unter einer diagnostizierten Depression leidest, ist besondere Vorsicht geboten – vor allem bei akuten Krisen oder wenn du psychiatrische Medikamente wie Antidepressiva (z. B. SSRIs) einnimmst.
Auch wenn es bereits vielversprechende Studien zur antidepressiven Wirkung von Psilocybin gibt, unterscheidet sich unser Retreat-Setting deutlich von einem klinisch-therapeutischen Umfeld. Wir arbeiten bewusst nicht therapeutisch, sondern bieten einen sicheren Erfahrungsraum für persönliche Entwicklung.
Deshalb prüfen wir jede Bewerbung individuell und klären im Gespräch, ob eine Teilnahme für dich aktuell sinnvoll und sicher ist.
👉 Du kannst dich jederzeit unverbindlich bewerben – teile deine Situation dabei bitte offen mit: Zur Retreat-Bewerbung
📖 Für vertiefende Infos lies auch den Abschnitt zu Depressionen in unserem neuen Blogartikel: Klicke hier
Bei der Zeremonie im Retreat werden Psilocybin-Trüffel verwendet. Diese sind in den Niederlanden legal. Außerdem werden bei einigen Retreat-Varianten noch andere psychoaktive Pflanzen oder Wirkstoffe benutzt, wie z.b. Kambo, Rapé oder Kakao.
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Das SET & SETTING Retreat bietet verschiedene Formate an, u.a.:
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Einstieg (3 Tage): 2990 €
Ideal für Menschen mit wenig oder keiner psychedelischen Erfahrung. Inklusive Einzelzimmer, kleiner Gruppe und intensiver Vorbereitung und Integration.
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Einstieg Plus (4 Tage): 3490 €
Für alle, die tiefer eintauchen wollen. Zusätzlich zum Retreat: ein kompletter Integrationstag mit intensiver Nachbegleitung.
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Privates Retreat (3 Tage): 6990 €
Exklusiv für Einzelpersonen oder Kleingruppen (1–6 Personen). Maßgeschneidert, flexibel planbar, mit individueller Begleitung und langfristiger Nachbetreuung.
Im Preis enthalten sind ein mehrstufiges medizinisch-psychologisches Screening, eine hochwertige vegane Küche, Einzelzimmer, Breathwork, Integration und professionelle Begleitung durch ein erfahrenes Team aus Psychotherapeuten, Ärzt:innen und psychedelischen Facilitator:innen.
Wenn du herausfinden möchtest, welches Format am besten zu dir passt, kannst du über die Website ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren.
In diesem Artikel findest du einen Kostenvergleich, in dem alle wichtigsten Details zu den bekanntesten psychedelischen Retreats in Deutschland und den Niederlanden zusammen.
Eine Übersicht über die nächsten Termine unserer Retreats findest du auf unserer Retreat-Website, indem du die einzelnen Retreat-Produkte anklickst. Solltest du weitere Fragen dazu haben, melde dich jederzeit gerne bei uns unter info@setandsetting-retreat.com
Die Kombination von Psychopharmaka und Psychedelika ist komplex und sollte individuell behandelt werden. Generell raten wir von der Kombination ab und empfehlen, Psychopharmaka vor einer psychedelischen Reise abzusetzen. Weitere Informationen findest du in unserem umfassenden Blog-Artikel zu diesem Thema.
Wir können leider keine Auskunft über die Gesetzeslage zu Substanzen in anderen Ländern geben. Bitte informiere dich eigenständig über die Gesetze in deinem jeweiligen Land.
Auf unserer Website findest du in unseren Substanz-Guides bereits sehr viele kostenlose Informationen zu vielen verschiedenen Psychedelika. Auch auf unserem YouTube-Kanal sowie im Blog teilen wir regelmäßig hilfreiche Inhalte, die dir Orientierung geben können.
Und wenn du dir einen kompletten Überblick von A bis Z wünschst – von Vorbereitung über Substanzen bis hin zu Integration – dann ist unser Psychedelika-Kurs die beste Möglichkeit, dir dieses Wissen gebündelt und strukturiert anzueignen.
Falls du nach einer tieferen Begleitung bei der Integration vergangener Erfahrungen suchst, empfehlen wir dir unsere Mosaik-Sitzungen.
In unseren vielfältigen Kanälen haben wir zahlreiche kostenlose Inhalte zu Psychedelika veröffentlicht, darunter unsere Psychedelika- und Microdosing-Anleitungen. Unser YouTube-Kanal bietet zudem umfangreiche und kostenfreie Inhalte zu diesem Thema. Wenn du eine Übersicht über gängige Psychedelika suchst, empfehlen wir einen Blick in unser Psychedelisches Handbuch.
Solltest du individuelle Fragen haben, bietet unser Psychedelika-Kurs die Möglichkeit, Beratungsstunden mit unseren Expert:innen zu buchen.
Unter natürlichen Psychedelika versteht man alle in der Natur vorkommenden psychedelischen Substanzen.
Die wohl bekanntesten natürlichen Psychedelika sind wahrscheinlich die auf der ganzen Welt vorkommenden psilocybinhaltigen Pilze, auch Zauberpilze oder „Magic Mushrooms“ genannt. Daneben sind weitere psychedelische Verbindungen in zahlreichen Pflanzen (Salvia Divinorum), Kakteen (San Pedro/Peyote) oder auch Tieren (Bufo Alvarius) zu finden.
Viele indigene Kulturen benutzen diese „Naturwunder“ bereits seit Jahrtausenden für ihre religiösen oder spirituellen Rituale.
Für diese Frage gibt es keine generelle Antwort, denn jeder Mensch und seine Bedürfnisse sind verschieden.
Wichtig zu wissen ist, dass eine einmalige psychedelische Erfahrung manchmal Monate oder gar Jahre braucht, bis sie richtig integriert ist. Auch wenn deine innere Stimme dir sagt, dass du dich an die nächste Erfahrung wagen kannst, solltest du dir einige Fragen immer wieder in Erinnerung rufen. Z.B. warum und mit welcher Motivation du an die Erfahrung herangehst? Hast du dir eine Intention gesetzt? Wie geht es dir gerade?
Der Konsum sollte keine Flucht aus dem Alltag darstellen und besonders bei einer negativen Gefühlslage vermieden werden. Indem wir uns die wichtigen Fragen zu Set, Setting, Dosierung und Motivation stellen, können wir bedenkliches Konsumverhalten vermeiden.
Allgemein gilt, dass Psychedelika zu keiner körperlichen Abhängigkeit führen. Wenn sie jedoch mit anderen Substanz gemischt werden, kann ein Konsum schnell zu unverantwortlichem Verhalten führen.
Wenn du mehr zum sicheren und verantwortungsvollen Gebrauch psychedelischer Substanzen wissen möchtest, besuche unsere Infoseite zu allen Psychedelika wie LSD, Pilzen und mehr.
Blotter/Pappen, auf denen sich LSD (oder LSD-Derivate) befindet, lagerst du am Besten kühl, dunkel, luftdicht und trocken. Eine luftdichte Verpackung in einer Schublade, die nicht höheren Temperaturen ausgesetzt ist, reicht hier gut aus.
Das LSD wird so mehrere Jahre ohne große Verluste in den Pappen bleiben. Um diese Zeit noch zu erhöhen können die Pappen im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe gelagert werden. Hier ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass es eine luftdichte Verpackung ist. Dann kann das LSD viele Jahre gehalten werden.
Für mehr Infos besuche den ganzen Artikel zur Lagerung von LSD.
Das hängt erst mal von vielen verschiedenen Faktoren ab:
- Was für ein Drogentest es ist
- Wie präzise der Test ist
- Die eingenommene Dosierung
- Mit welcher Körperflüssigkeit gemessen wird
LSD kann im menschlichen Urin bis zu 4 Tage nach der Einnahme entdeckt werden, dies allerdings nur bei sehr hohen Dosierungen. Ein ungefährer Richtwert ist, dass 100 Mikrogramm für 30 Stunden nach der Einnahme nachgewiesen werden können. Für jede Doppelung der Dosierung (200µg – 400µg – 800µg – …) kannst du 5 weitere Stunden zu den 30 Stunden hinzufügen. Es gibt dann auch noch Stochwechselprodukte von LSD, wie 2-oxo-3-hydroxy-LSD, welche in höheren Mengen im Urin nachweisbar sind und dementsprechend auch länger verfügbar sind. Diese werden bei den allermeisten Drogentests jedoch nicht überprüft.
Im menschlichen Blut ist LSD für nur 6 – 12 Stunden nach der Einnahme noch nachweisbar. Es gibt auch Tests, die mit menschlichem Haar durchgeführt werden. Hier sollen sogar kleiner Dosierungen über einen längeren Zeitraum nachgewiesen werden können.
Quelle: The Pharmacology of Lysergic Acid Diethylamide: A Review
Psilocybinhaltige Pilze erzeugen beim Microdosing grundsätzlich sehr ähnlich Effekte zu LSD: Stimmungsaufhellung, Konzentrationssteigerung, optimiertes Alltagsbewusstsein.
Einige Nutzer sprechen von einem weniger intensivem „Körper-High“ bei Pilzen, welches einfacher zu handhaben ist. Diese Nutzer bevorzugen meist auch bei einer vollen Dosis der jeweiligen Substanz das Psilocybin.
Der Unterschied zwischen beiden Substanzen kann von Nutzer zu Nutzer sehr unterschiedlich sein. Wir können deshalb keine Empfehlung geben mit welcher Substanz du dich besser fühlen wirst.
Set und Setting haben einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Erfahrung eines „Trips“ mit psychedelischen Drogen.
Set = Welches Mindset und welche Erwartungen hast du an die bevorstehende Erfahrung?
Setting = In welchem Umfeld wird die Erfahrung stattfinden?
Psychedelika sind dafür bekannt, dass sie das verstärken, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist. Deshalb sind psychedelische Trips oft von Erfahrung zu Erfahrung so unterschiedlich. Gerade verglichen mit anderen Drogen ist es bei Psychedelika deshalb so wichtig, vor der Erfahrung das richtige Set und Setting sicherzustellen.
Wenn du mehr zum sicheren und verantwortungsvollen Gebraucht psychedelischer Substanzen wissen möchtest, besuche unsere Infoseite zu allen Psychedelika wie LSD, Pilzen und mehr.

