Wie lassen sich Blotter (z. B. für Microdosing) am besten teilen und richtig dosieren?

Blotter (auch „Pappen“ genannt) einfach mit einer Schere in kleine Stücke zu zerschneiden, ist für das Microdosing keine empfehlenswerte Methode. Der Grund dafür ist simpel: Der Wirkstoff ist auf dem Papierkorpus fast nie absolut gleichmäßig verteilt. Ein Viertel des Blotters enthält also nicht automatisch genau ein Viertel des Wirkstoffs. Das führt im Alltag schnell zu unerwünschten Schwankungen in der Wirkung.

Die sicherste und exakteste Methode: Volumetrisches Dosieren

Um wirklich präzise zu dosieren, empfehlen wir stattdessen das sogenannte volumetrische Dosieren. Dabei wird der gesamte Blotter in einer definierten Menge Flüssigkeit (meist destilliertes Wasser oder hochprozentiger Alkohol) aufgelöst.

Da sich der Wirkstoff in der Flüssigkeit absolut gleichmäßig verteilt, kannst du deine individuelle Microdosing-Dosis danach ganz exakt und millilitergenau mit einer kleinen Pipette oder Spritze aufziehen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung im Kurs

Die Umrechnung von der Gesamtmenge auf die täglichen Milliliter kann anfangs etwas verwirrend sein. Damit du von Beginn an absolut sichergehst, zeigen wir dir diesen Prozess detailliert und praxisnah in unserem Microdosing-Kurs. Dort lernst du ganz konkret, wie du die Lösung herstellst und die perfekte Dosis für deinen Alltag findest.

Wichtig: Die richtige Lagerung

Der Wirkstoff ist sehr empfindlich gegenüber Licht, Hitze und Sauerstoff und kann bei falscher Aufbewahrung schnell zerfallen. Wie du deine Substanzen (und die fertige Lösung) langfristig und ohne Wirkungsverlust aufbewahrst, erklären wir dir ausführlich in unserem Artikel zur richtigen Lagerung von LSD.

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