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Microdosing Psilocybin2020-06-05T03:54:40+02:00

Die Ultimative Psilocybin Pilze Microdosing Anleitung

Disclaimer: Psilocybinhaltige Pilze sind potentiell illegal und wir unterstützen oder befürworten den Gebrauch dieser Substanz nicht, wenn er gegen das Gesetz verstößt. Wir wissen jedoch, dass es trotzdem zu illegalem Drogenkonsum kommt und glauben deshalb, dass Informationen zur Schadensbegrenzung für die Sicherheit der Menschen unerlässlich sind. Aus diesem Grund soll dieser Leitfaden die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich für den Gebrauch dieser Substanz entscheiden.

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In unserer Pilze Microdosing Anleitung in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme von Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen.

Begriffserklärung

Microdosing (zu Deutsch: Mikrodosierung) bezeichnet die Einnahme von sehr kleinen Mengen psychoaktiver Substanzen.

Psilocybinhaltige Pilze sind psychoaktive Pilze (auch Zauberpilze, magic mushrooms oder halluzinogene Pilze genant), welche die psychedelisch wirkenden Substanzen Psilocybin und Psilocin enthalten.

Diese Pilze gehören zu den beliebtesten Substanzen für das Microdosing. Sie werden von tausenden Menschen weltweit dafür verwendet und haben das Potenzial, den Alltag zu optimieren, die Stimmung zu heben, oder die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Die Wirkung einer so geringen Dosis von psilocybinhaltigen Pilzen hat meist nichts mehr mit der eigentlichen Wirkungsweise der Substanz zu tun. Viele Menschen, die psilocybinhaltige Pilze in ihre wöchentliche Routine integriert haben, berichten von einer gesteigerten Kreativität, verbessertem Fokus, mehr Energie im Alltag und verbesserten Beziehungen zu ihren Mitmenschen – ohne dabei in ihrem Alltag durch typische psychoaktive Effekte von psilocybinhaltigen Pilzen eingeschränkt zu werden. Desweiteren können die Personen oft nicht genau sagen, ob sie eine Wirkung verspüren, berichten aber dennoch von diesen positiven Verbesserungen.

Studienlage

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Sofia Universität in Kalifornieren untersuchte Psilocybin Microdosing auf Nutzen und Risiken. 18 Monate lang wurde der emotionale Zustand von mehr als 1.000 Menschen aus 59 Ländern täglich evaluiert und ausgewertet. Teilnehmer berichteten, dass die Einnahme von Microdosing zur Verbesserung negativer Stimmung (besonders Depressionen), mehr Alltagsenergie, einer höhen Arbeitseffektivität und verbessertem Gesundheitsverhalten geführt hat.

Einer weitere Studie aus dem Jahr 2014 untersuchte unter Anderem, wie Microdosing die Psychotherapie von Menschen mit Angstzuständen (anxiety) unterstützen kann. Dabei kam heraus, dass keiner der Teilnehmer anhaltende negative Folgen von der LSD-assistierten Therapie erfuhr. Stattdessen konnten bei 77,8% eine Reduzierung der Symptome und bei 66,7% eine generelle Verbesserung der Lebensqualität nachgewiesen worden.

Spätestens seitdem Steve Jobs angab, dass die Einnahme von LSD eine der der “positivsten und lebensveränderndsten Erfahrungen” seines Lebens war, wurde das Interesse für Psychedelika wie psilocybinhaltige Pilze auch in der breiten Masse geweckt. Die Microdosing-Seite auf reddit.com zählt inzwischen knapp 100.000 User, die sich unter anderem mit Psilocybin Microdosing befassen.

Auch in Deutschland, besonders im Tech-HotSpot Berlin, gewinnt Microdosing an immer größerer Beliebtheit. 2019 gab es erste Fachtagungen in der Hauptstadt und zahlreiche Vorträge und Workshops zum Thema.

Entgegen dem allgemeinen Glauben, wird Microdosing nicht erst seit ein paar Jahren praktiziert. Nein, die Einnahme kleinster Mengen psychoaktiver Substanzen reicht viel weiter zurück.

Geschichte

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Forscher wie James Fadiman sprechen von Jahrhunderte alten schamanischen Kulturen, wenn sie von die Anfängen von Microdosing meinen. Schon damals benutzen Menschen psychoaktive Pflanzen, um besser sehen zu können, ihre Aufmerksamkeit zu steigern, oder Müdigkeit und schlechte Stimmung zu vertreiben.

Erstes belegbares Microdosing fand vor allem in der Forschung statt, die sich mit der Minimaldosis und der Toleranzbildung von LSD befasste. Diese ersten Forschungsarbeiten zu LSD Microdosing wurden 1947 von Arthur Stoll durchgeführt, bei denen er feststellen wollte, ab wann eine Wirkung zu erwarten sei. Dabei stellte er 20 Mikrogramm als nicht wahrnehmbar fest und gab erste Wirkungen bei 30 Mikrogramm an.

Der Begriff “Microdosing” wurde das erste Mal 1980 nachweisbar verwendet, als auf dem US-Schwarzmarkt “Clearlight Brand Microdose LSD” in den Umlauf gebracht wurde. Eine Dosis bestand aus 100 Milligramm Ascorbinsäure und 5 Mikrogramm LSD.

In seinem Buch The Psychedelic Explorer’s Guide aus dem Jahr 2011 untersuchte Psychedelika-Wissenschaftler James Fadiman erstmals Microdosing als Subkultur der Anwendung von Psychedelika. Dies war die Einführung des Terms “Microdosing” in den psychedelischen Mainstream. Millionen von Menschen hörten zum ersten Mal von Microdosing und begannen mit der Praxis zu experimentieren.

Der nächste große Aufschwung für Microdosing war Fadimans Podcast-Interview mit Tim Ferries im März 2015. Die enorme Zuhörerschaft von Ferris (Autor der 4-Stunden-Woche) probierte Microdosing nicht nur selbst aus, sondern fing auch an, es in ihrem persönlichen Netzwerken weiter zu diskutieren.

2018 folgte das Buch “Ein richtig guter Tag” von Ayelet Waldman, in dem sie von Ihrem 30-Tage-Protokoll mit Microdosing und ihren psychologischen Auswirkungen berichtete. Sie gab außerdem noch einen 20-minütigen Vortrag zu ihren Erfahrungen.

Als einer der größten deutschen Psychedelika-Pioniere unserer Zeit hat Markus Berger (Chefredakteur des Magazins für psychoaktive Kultur Lucy’s Rausch) 2019 das erste deutsche Buch zum Thema Microdosing veröffentlicht und klärt darin über den Microdosing-Trend auf und erläutert, welche Substanzen verwendet werden und was das für den Anwender bringen kann.

Heute ist Microdosing beliebter denn je. Zehntausende Menschen weltweit beschäftigen sich mit LSD Microdosing, um ihren Alltag aufs nächste Level zu bringen. Und das nicht unbegründet, denn die Forschung schreitet täglich weiter voran und hat inzwischen ein ziemlich gutes Bild davon, wie Microdosing sich auf das menschliche Bewusstsein auswirkt.




Pharmakologie

Da die meisten Psychedelika bis vor ein paar Jahren nicht für Studien freigegeben waren, haben die Experten nun die Erkenntnisse aus damaliger Zeit wieder aufgenommen. Es gibt nun zwar einige moderne Studien zum Microdosing, doch wissen wir viel mehr über die Wirkung von größeren Mengen von Psychedelika auf unser Gehirn.

Psychedelika können sehr unterschiedlich aufgebaut sein, haben aber alle gemeinsam, dass sie sich an den Serotonin-Rezeptor 5-HT-2A binden. Dieser kommt im Gehirn vornehmlich dort vor, wo unser Bewusstsein für abstraktes Denken und Lernprozesse sorgt – im “Default Mode Network”.

Die Aktivierung dieser Zellen durch Psychedelika führt zu einer geringeren Aktivierung dieses Hirnareals, wohingegen andere Teile des Gehirns nun viel aktiver sein können. Die innere und äußere Wahrnehmung wird folglich verstärkt und verändert.

2014 wurde in einer Studie mit Hilfe von Gehirnscans entdeckt, wie sich die Gehirnaktivitäten mit Psychedelika verändern. Das Filter- und Kontrollnetzwerk (Default Mode Network = DMN) zeigte deutlich weniger Aktivität, während alle anderen Areale deutlich mehr Aktivität und Vernetzung zeigten.

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Diese teilweise chaotischen Verbindungen führen zu Effekten wie Synästhesien (Vermischung der Sinne: Farben schmecken, Musik sehen) und neue Sichtweisen auf bisherige Einstellungen und Probleme. Auch das visuelle Zentrum des Gehirns wird so stark angeregt, dass selbst bei geschlossenen Augen hohe Aktivität zu sehen ist. Die Entropie (= Unordnung) des Gehirns wird soweit verstärkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung der Persönlichkeit nachhaltig erhöht wird, wie in dieser Studie aus 2016 nachgewiesen wurde.

Im Jahr 2018 wurde in einer Studie der Effekt erforscht, wie Psychedelika in nur wenigen Tagen und Wochen große Veränderungen beim Menschen auslösen können. Dabei wurde erkannt, dass unsere Nervenzellen im Gehirn (Neuronen) durch Psychedelika dazu veranlasst werden, mehr neue Verbindungen mit anderen Nervenzellen einzugehen. Diese Erhöhung der Neuroplastizität veranlasste die Forscher dieser neuen Klasse von nervenverknüpfenden Stoffen einen Namen zu geben: “Psychoplastogene”.

Die bisher größte Studie zum Thema Microdosing wurde 2018 von Vince Polito und Richard Stevenson durchgeführt. Die Wissenschaftler konnten eine niedrigere Ablenkbarkeit der Patienten, erhöhte Aufnahmefähigkeit und erhöhten Neurotizismus feststellen. Sie empfehlen auf Basis ihrer Befunde die weitere Forschung zu Microdosing, um Nutzen und Fähigkeit von Microdosing tiefgehender zu erforschen.

Die starke Untermauerung von Microdosing durch die Wissenschaft kurbelt Psilocybin Microdosing immer weiter an. Gepaart mit Tausenden von Erfahrungsberichten zu Microdosing, konnten wir die ultimative Psilocybin Pilze Microdosing Anleitung zusammenstellen.

Anleitung

Im Idealfall wird Psilocybin Microdosing keine wesentliche Veränderung der Stimmung, der Einstellung oder der Denkweise bewirken. Stattdessen wird die Wirkung subtil, aber präsent sein. Mit dieser Pilze Microdosing Anleitung möchten wir die wichtigsten Fragen zum Planen des eigenen Protokolls zum Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen beantworten.

Bei Fragen zu diesem Thema oder Interesse, unsere professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bewirb dich hier gerne für ein kostenloses und individuelles Beratungsgespräch.

Dosierung

Wie bei allen Substanzen unterscheidet sich die optimale Dosis für Microdosing mit Pilzen von Anwender zu Anwender.

Ohne vorgehende Erfahrung mit Psychedelika empfehlen wir dir eine Startdosis von 50 Milligramm getrockneten Pilzen, um dich dann langsam an die optimale Dosis heranzutasten. Die optimale Dosis ist erreicht, wenn du keine visuellen oder ablenkenden Effekte wahrnimmst.

Mit einer Feinwaage (unsere Empfehlung: 0,001 g Milligramm Feinwaage) kannst du im Milligrammbereich arbeiten und extrem genau dosieren.

Vorbereitung

Kaum jemand weiß, wie viel Psilocybin sich tatsächlich in einem Pilz befindet, da es sich um ein Naturprodukt handelt. Die Potenz hängt nicht nur von der Art des Pilzes ab, sondern auch von dessen Beschaffenheit, Alter und dessen Zubereitung. Wir empfehlen dir nur getrocknete Pilze zu verwenden, da sich damit die Dosis aufgrund von Erfahrungswerten besser bestimmen lässt.

Wenn du die Pilze einfach pur essen möchtest, brauchst du keine besonderen Aufbereitungsmaßnahmen treffen. Wiege die gewünschte Menge ab und konsumiere sie mit einer der typischen Formen:

  1. Essen und mit Wasser nachspülen (gründlich kauen!)
  2. Im heißen Wasser für 15 Minuten quellen lassen und dann als Tee trinken
  3. Pilze in handelsübliche Kapseln packen und runterspülen
  4. Die Pilze fürs Kochen verwenden, z.B. für die Herstellung von Honig
  5. Herstellung eines Psilocybin-Extraktes mit Alkohol und Orangensaft

Häufigkeit

Psilocybin führt bei häufigem Konsum rasch zu einer Toleranzbildung und kann deshalb nicht beliebig oft eingenommen werden. Dies ist auch der Hauptgrund, warum Microdosing üblicherweise nicht täglich praktiziert wird, sondern auf mehrere Microdosing-Tage mit gewissen Abständen aufgeteilt wird. Die meisten Microdoser empfehlen eine Einnahme von psilocybinhaltigen Pilzen alle 2-4 Tage.

Das gängigste Konsummodell wurde vor allem durch James Fadimann geprägt und wird im Intervall von drei Tagen ausgeführt. Am ersten Tag wird die Microdosis eingenommen, die darauffolgenden beiden Tage wird pausiert, am vierten Tag wird dann wieder eine Dosis eingenommen. Also: Microdosing – Pause – Pause- Microdosing – Pause – Pause- Microdosing und so weiter.

Microdosing jeden Tag durchzuführen ist nicht zu empfehlen und führt normalerweise zu einem raschen Anstieg der Toleranz.

Es empfiehlt sich außerdem ein Microdosing-Tagebuch zu führen, um die Effekte des Microdosing klar überprüfen zu können. Wir empfehlen immer am Ende des Tages zu notieren, wie viel Milligramm Pilze eingenommen wurden und eine Beurteilung der Aktivitäten des Tages und der Wirkung aufzuschreiben.

Dauer

Es gibt keine bewährte Angabe für die zeitliche Länge der Einnahme von Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen. Viele User berichten, dass sie 30 Tage lang Microdosing betreiben um dann 60 Tage lang eine Pause zu machen.

Wir empfehlen, sich hier vor allem auf das eigene Gefühl zu verlassen und so lange Microdosing durchzuführen, wie es positive Effekte auf einen selbst hat. Wenn das Gefühl entsteht, dass das Microdosing scheinbar keine Effekte mehr bringt, empfehlen wir eine mindestens 30 Tage lange Pause vom Microdosing.




Wirkung und Risiken

In dieser Pilze Microdosing Anleitung wollen wir auch ein Licht auf die Wirkung und die Risiken von Psilocybin Microdosing werfen.

Wenn du dich zu diesem Thema von uns individuell beraten lassen möchtest, schaue gerne einmal hier vorbei.

Die Buzzwords für Microdosing sind“Optimierung” oder “Leistungssteigerung”. Nicht ohne Grund wird Microdosing immer wieder mit den Tech-Visionären im Silicon Valley in Verbindung gebracht. Es gibt sogar Berichte von Leistungssportlern, die Microdosing zur Verbesserung ihrer Konzentrationsfähigkeit einsetzen.

Generell werden beim Psilocybin Microdosing zwei primäre Ziele verfolgt:

  1. Optimierung des Alltagsbewusstseins
  2. Verbesserung von Leiden und Erkrankungen

Die Wirkung von psilocybinhaltigen Pilzen hält normalerweise 4-7 Stunden an. Beim Microdosing verhält sich das ähnlich, tendenziell lässt die Wirkung hier aber schneller nach. Im Gegensatz zur Wirkungsdauer von LSD (8-12 Stunden) ist Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen vergleichsweise kurz.

Nutzen

Bekannte Effekte der Alltagsoptimierung von Psilocybin Microdosing:

  • Stimmung wird aufgehellt
  • Verminderung depressive Verstimmung
  • Stimulative Wirkung (wie z.B. Koffein)
  • Leistungssteigerung (Gedächtnis und Konzentration)
  • Gesteigerte Ausgeglichenheit und Motivation
  • Körperliche Empfindsamkeit wird gesteigert (gesteigertes Sexualempfinden)
  • Hilft sich selbst öffnen zu können
  • Erhöhte Kreativität

Bekannte Effekte für medizinische Anwendung von Psilocybin Microdosing:

  • Lindert Kopf- und Menstruationsschmerzen
  • Angstlösend
  • Alternative für ADHS-Medikamente
  • Depressionen vermindern oder überwinden
  • Sprachprobleme verbessern (u.A. Stottern)

Risiken

Die Einnahme einer sehr geringen Menge Psilocybin löst im Gegensatz zu einer vollwertigen Dosis keine halluzinogenen Effekte aus. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass Psilocybin allgemein die Gefühle und Emotionen verstärkt. Als positiv empfundene Stimmungen werden sich entsprechend noch besser anfühlen und negative Stimmungen können sich schlechter anfühlen. Das gilt auch für Psilocybin Microdosing.

Potenzielle Nebenwirkungen und Risiken von Psilocybin Microdosing:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Müdigkeit/Mattheit
  • Innere Aufgewühltheit
  • Reizbarkeit
  • Erhöhtes Ruhebedürfnis
  • Erschöpfung
  • Unangenehmes Magengefühl
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen

Sollten diese Effekte eintreten, ist zu empfehlen, die Einnahme von Psilocybin Microdosing erst einmal einzustellen!

Menschen mit Angststörungen oder besonders starken Depressionen sollten außerdem nicht zu Psilocybin Microdosing greifen, da sie das Risiko eingehen, dass sich die Symptome verschlechtern könnten. Außerdem ist Menschen mit Sehschwächen wie Farbblindheit und Rot-Grün-Sehschwäche von Psilocybin Microdosing abzuraten, da es auch hier schon User gab, bei denen sich diese Effekte verschlechtert haben.

Zur Einschätzung des Risikos von Psilocybin Microdosing sollte jedoch immer auch die Bewertung der Alternativen miteinbezogen werden. Neurobiologe David Presti meint zu den negativen Effekten von Microdosing, dass diese weitaus risikoärmer einzuschätzen seien als die der gängigen Antidepressiva.

Pilze kaufen

Der aktuell durch die Presse und die Köpfe Hype um das Thema Microdosing lässt viele einen wichtigen Fakt vergessen. Die Praxis des Microdosing ist in vielen Ländern illegal, so auch in Deutschland. Viele der auf dieser Seite angesprochen Substanzen unterliegen auch für Microdosing dem Betäubungsmittelgesetz und können deshalb in Deutschland nicht erworben und eingenommen werden. Manch andere Substanzen wie zum Beispiel Ketamin sind nicht illegal, aber mit erheblichen Regularien nur für bestimmte Menschen für medizinische Zwecke zu erwerben.

Das Microdosing mit Psychedelika ist nach aktueller Lage in Deutschland verboten und gilt als ein Phänomen des Untergrunds.

In den Niederlanden sind Psilocybin und Psilocin auch verboten. Hier wurden Trüffel im September 2019 vom Gesetz jedoch ausdrücklich als Genussmittel erfasst und gelten damit für Erwachsene als voll verkehrsfähig. Der Besitz und Handel ist dort also erlaubt. 

Wenn du mehr über die Legalität von Zaubertrüffeln und Microdosing mit diesen erfahren möchtest, haben wir hier alle wichtigen Informationen zum Nutzen, der Dosierung und zum Kauf für dich zusammengefasst.

FAQ

Wie wirkt Psilocybin verglichen mit LSD?2020-01-03T11:48:12+01:00

Psilocybinhaltige Pilze erzeugen beim Microdosing grundsätzlich sehr ähnlich Effekte zu LSD: Stimmungsaufhellung, Konzentrationssteigerung, optimiertes Alltagsbewusstsein.

Einige Nutzer sprechen von einem weniger intensivem „Körper-High“ bei Pilzen, welches einfacher zu handhaben ist. Diese Nutzer bevorzugen meist auch bei einer vollen Dosis der jeweiligen Substanz das Psilocybin.

Der Unterschied zwischen beiden Substanzen kann von Nutzer zu Nutzer sehr unterschiedlich sein. Wir können deshalb keine Empfehlung geben mit welcher Substanz du dich besser fühlen wirst.