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Die Ultimative Psilocybin Pilze Microdosing Anleitung

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In unserer Pilze Microdosing Anleitung in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme von Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen.

Disclaimer: Psilocybinhaltige Pilze sind potentiell illegal und wir unterstützen oder befürworten den Gebrauch dieser Substanz nicht, wenn er gegen das Gesetz verstößt. Wir wissen jedoch, dass es trotzdem zu illegalem Drogenkonsum kommt und glauben deshalb, dass Informationen zur Schadensbegrenzung für die Sicherheit der Menschen unerlässlich sind. Aus diesem Grund soll dieser Leitfaden die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich für den Gebrauch dieser Substanz entscheiden.

Was ist Microdosing mit Pilzen?

Unter Microdosing (zu Deutsch: Mikrodosierung) versteht man die wiederholte Einnahme geringer Dosen einer psychoaktiven Substanz, in der Regel über einige Wochen.

Im Allgemeinen besteht die Wirkung von Microdosing darin, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit einer Person auf subtile Art und Weise zu steigern. Und das ohne negative Folgen auf das tägliche Leben, da durch die geringe Dosierung die typischen psychoaktiven Effekte der Substanz wegfallen. Du wirst in der Lage sein, in deinem Alltag normal zu handeln, aber bemerkst vielleicht, dass dir bestimmte Dinge leichter fallen oder dir mehr Spaß machen. Häufig können Anwender gar nicht genau sagen, ob sie überhaupt eine Wirkung verspüren, berichten aber dennoch über positive Veränderungen.

Psilocybinhaltige Pilze sind wilde oder gezüchtete psychoaktive Pilze (auch Zauberpilze, Magic Mushrooms oder halluzinogene Pilze genannt), welche die psychedelisch wirkenden Substanzen Psilocybin und Psilocin enthalten.

Die Einnahme einer geringen Dosis dieser Pilze zählt zu einer der beliebtesten Formen von Microdosing, da es mittlerweile auch wissenschaftliche Studien gibt, welche die positiven Auswirkungen von Psilocybin auf die Kreativität und die Fähigkeit zur Problemlösung untermauern [1].

Anleitung – Wie geht Microdosing mit Pilzen?

Um den größtmöglichen Nutzen aus deiner Praxis mit Microdosing zu ziehen, findest du in dieser Anleitung alle wichtigen Faktoren zu Dosierung, Vorbereitung und Häufigkeit der Einnahme. Falls du Unsicherheiten in einem der genannten Punkte hast oder du nicht genau weißt, wie du Microdosing für dich einsetzen kannst, schau dir unsere Psychedelika-Beratung an.

Im Idealfall wird Microdosing mit Pilzen keine wesentliche Veränderung der Stimmung, der Einstellung oder der Denkweise bewirken. Stattdessen sollte die Wirkung eher subtil, aber dennoch präsent sein.

Dosierung

Wie bei allen Substanzen unterscheidet sich die optimale Dosis für das Microdosing mit Pilzen von Anwender zu Anwender.

Kaum jemand weiß, wie viel Psilocybin sich tatsächlich in einem Pilz befindet, da es sich um Naturprodukte handelt. Die Potenz hängt nicht nur von der Art des Pilzes ab, sondern auch von dessen Beschaffenheit, Alter, Lagerung und Zubereitung. Wir empfehlen dir nur getrocknete Pilze zu verwenden, da sich damit die Dosis besser bestimmen lässt.

Ohne vorhergehende Erfahrung mit Psychedelika empfehlen wir dir eine Startdosis von 50 Milligramm getrockneten Pilzen pro Tag, um dich dann langsam an die optimale Dosierung heranzutasten. Nachdem die Dosis schrittweise erhöht wurde, liegt die optimale Dosis in dem Bereich, in dem noch keine visuellen oder ablenkenden Effekte auftreten.

Mit einer Feinwaage (unsere Empfehlung: 0,001 g Feinwaage) kannst du im Milligrammbereich arbeiten und extrem genau dosieren.

Einnahme

Die leichteste Art, Zauberpilze zu konsumieren, ist schlicht, sie einfach zu essen. Hierfür brauchst du keine besonderen Aufbereitungsmaßnahmen zu treffen. Hierbei ist es nur wichtig, sie gründlich zu kauen, damit alle Stoffe herausgelöst werden können. Das Psilocybin wird mitunter durch unseren Speichel aus den Pilzen freigesetzt.

Der Geschmack ist eher walnussartig als pilzig und wird von manchen Konsumenten als relativ unangenehm empfunden. Wenn du den etwas bitteren Geschmack umgehen möchtest, kannst du die Pilze zu einem Tee zubereiten, in dem du sie für ca. 15 Minuten in heißem (aber nicht kochendem) Wasser quellen lässt. Eine weitere Möglichkeit zur Geschmacksverbesserung ist, sie mit anderen Lebensmitteln, wie z.B. Honig, zu mischen.

Eine beliebte Form der Einnahme für das Microdosing ist es, die Pilze zu pulverisieren und sie in handelsübliche Kapseln abzufüllen. Das Zermahlen der getrockneten Psilocybin-Pilze ist die beste Methode, um eine möglichst konstante Dosis Psilocybin zu erhalten. Indem du sie zermahlst, gleichst du die Unterschiede im Psilocybin-Gehalt zwischen Kappen und Stängeln und von Pilz zu Pilz aus. Am einfachsten lassen sich Psilocybin-Pilze mit einer Gewürz- oder Kaffeemühle pulverisieren.

Falls du dir noch unsicher bei der Dosierung bist oder ob du die richtige Substanz für das Microdosing gewählt hast, empfehlen wir dir auch hier unsere professionelle Psychedelika-Beratung. Hier erhältst du alle Infos zu Psychedelika-Nutzung und Microdosing im Videokurs und kannst in einem Online-Live Call mit einem unserer Experten deine offenen Fragen stellen.

Häufigkeit

Psilocybin führt bei häufigem Konsum rasch zu einer Toleranzbildung und kann deshalb nicht beliebig oft eingenommen werden. Dies ist auch der Hauptgrund, warum Microdosing üblicherweise nicht täglich praktiziert wird, sondern auf mehrere Microdosing-Tage mit gewissen Abständen aufgeteilt wird. Die meisten Microdoser empfehlen eine Einnahme von psilocybinhaltigen Pilzen alle 2-4 Tage.

Das gängigste Konsummodell wurde vor allem durch James Fadiman geprägt. Hierbei erfolgt die Einnahme der Microdose in einem Intervall von drei Tagen. Am ersten Tag wird die Microdosis eingenommen, die darauffolgenden beiden Tage wird pausiert, am vierten Tag wird dann wieder eine Dosis eingenommen. Also: Microdosing – Pause – Pause- Microdosing – Pause – Pause- Microdosing und so weiter.

Microdosing jeden Tag durchzuführen ist nicht zu empfehlen und führt normalerweise zu einem raschen Anstieg der Toleranz.

Es empfiehlt sich außerdem ein Microdosing-Tagebuch zu führen, um die Effekte auf dein Leben klar überprüfen zu können. Wir empfehlen immer am Ende eines Tages zu notieren, wie viel Milligramm Pilze eingenommen wurden und eine Beurteilung der Aktivitäten des Tages und der Wirkung aufzuschreiben.

Weitere Informationen über das Microdosing und was wir tatsächlich davon erwarten können und was nicht, erfährst du in folgendem Video.

Dauer

Es gibt keine bewährte Angabe für die zeitliche Länge der Einnahme von Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen. Viele Anwender berichten, dass sie 30 Tage lang Microdosing betreiben, um dann 60 Tage lang eine Pause zu machen.

Wir empfehlen sich hier vor allem auf das eigene Gefühl zu verlassen und das Microdosing solange durchzuführen, bis keine positiven Effekte mehr zu spüren sind. Wenn das Gefühl entsteht, dass die Praxis scheinbar keine Effekte mehr hervorruft (oder negative Effekte hat), empfehlen wir eine mindestens 30 Tage lange Pause von Microdosing.

Nutzen und Wirkung

In dieser Anleitung wollen wir auch ein Licht auf den Nutzen und die Risiken von Psilocybin Microdosing werfen.

Psilocybin Microdosing hört man oft im Zusammenhang mit “Optimierung” oder “Leistungssteigerung”. Nicht ohne Grund wird Microdosing vermehrt mit den Tech-Visionären im Silicon Valley in Verbindung gebracht. Es gibt sogar Berichte von Leistungssportlern die das Microdosing zur Verbesserung ihrer Konzentrationsfähigkeit einsetzen. Gleichzeitig geht eine neuere Studie davon aus, dass eine über Placebo hinausgehende neurobiologische Wirkung durchaus möglich ist. Jedoch sind weitere kontrollierte Studien für einen vollständigen Beweis erforderlich [2].

Generell werden beim Psilocybin Microdosing zwei primäre Ziele verfolgt:

  1. Optimierung des Alltagsbewusstseins
  2. Verbesserung von Leiden und Erkrankungen

Bekannte Effekte der Alltagsoptimierung von Psilocybin Microdosing:

  • Stimmung wird aufgehellt
  • Verminderung depressiver Verstimmungen
  • Stimulative Effekte (wie z.B. Koffein)
  • Leistungssteigerung (Gedächtnis und Konzentration)
  • Gesteigerte Ausgeglichenheit und Motivation
  • Körperliche Empfindsamkeit wird gesteigert (gesteigertes Sexualempfinden)
  • Hilft, sich selbst öffnen zu können
  • Erhöhte Kreativität

Bekannte Effekte der medizinischen Anwendung von Psilocybin Microdosing:

  • Lindert Kopf- und Menstruationsschmerzen
  • Angstlösend
  • Alternative für ADHS-Medikamente
  • Depressionen vermindern oder überwinden
  • Sprachprobleme verbessern (u.a. Stottern)

Die Wirkung von psilocybinhaltigen Pilzen hält normalerweise 3-5 Stunden an. Beim Microdosing verhält sich das ähnlich, tendenziell lässt die Wirkung hier aber schneller nach. Im Gegensatz zur Wirkungsdauer von LSD (8-12 Stunden) ist Microdosing mit psilocybinhaltigen Pilzen vergleichsweise kurz.

Risiken

Die Einnahme einer sehr geringen Menge Psilocybin löst im Gegensatz zu einer vollwertigen Dosis keine halluzinogenen Effekte aus. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass Psilocybin allgemein die Gefühle und Emotionen verstärkt. Als positiv empfundene Stimmungen werden sich entsprechend noch besser anfühlen und negative Stimmungen können sich ebenso verstärken. Dies gilt auch für Psilocybin Microdosing.

Potenzielle Nebenwirkungen und Risiken von Psilocybin Microdosing:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Müdigkeit/Mattheit
  • Innere Aufgewühltheit
  • Reizbarkeit
  • Erhöhtes Ruhebedürfnis
  • Erschöpfung
  • Unangenehmes Magengefühl
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen

Sollten diese Effekte eintreten, ist zu empfehlen, die Einnahme von Psilocybin Microdosing erst einmal einzustellen!

Menschen mit Angststörungen oder besonders starken Depressionen sollten außerdem nicht zu Psilocybin Microdosing greifen, da sie das Risiko eingehen, dass sich die Symptome verschlechtern. Außerdem ist Menschen mit Sehschwächen, wie Farbblindheit oder Rot-Grün-Sehschwäche von Psilocybin Microdosing abzuraten, da es auch hier schon Anwender gab, bei denen sich diese Effekte verschlechtert haben.

Der Professor für Neurobiologie und Experte für die Auswirkungen von Drogen auf das Gehirn an der University of California, David Presti, schätzt die Risiken von Microdosing im Allgemeinen als gering ein.

Um kein Risiko einzugehen, empfehlen wir trotz dessen, Microdosing nicht über einen langfristigen Zeitraum anzuwenden, sondern es auf gewisse Zeiträume zu begrenzen.

Warum Microdosing?

Psychedelika in hohen Dosen (Macrodosing) kann überwältigend sein. Es fällt oft schwer, diese Erfahrung ohne zusätzliche Unterstützung und Anleitung in das normale Leben zu integrieren.

Microdosing hingegen ist unterschwellig und daher sanfter und leichter zu kontrollieren.
Mit Microdosing kannst du die positiven Wirkungen von psychedelischen Substanzen im Rahmen deines täglichen Lebens für dich nutzen.

Studienlage

Derzeit wird intensiv an Microdosing mit Psychedelika geforscht. Die Ergebnisse der einzelnen Studien sind mal vielversprechend und mal weniger vielversprechend, was das Potenzial dieser Praxis angeht.

Eine Studie der Sofia Universität in Kalifornien aus dem Jahr 2019 untersuchte das Microdosing eingehend auf dessen Nutzen und Risiken. Hierbei wurde der emotionale Zustand von mehr als 1.000 Menschen aus 59 Ländern über 18 Monate täglich evaluiert [3]. Bei einer hohen Anzahl der Teilnehmer konnten die oben genannten Vorteile, wie u.a. ein gesteigerter Fokus beobachtet werden.

Eine Studie aus Polen stellte beim Microdosen von Psilocin potenziell negative Auswirkungen auf die Herzgesundheit von Ratten fest. Die Reliabilität und Validität dieser Studie sind jedoch anzuzweifeln. Die Annahme, dass Microdosing für das kardiovaskuläre System schädlich ist, findet seinen Ursprung in Untersuchungen mit MDMA. Allerdings wurden hierbei Testpersonen analysiert, die das Amphetamin in relativ hoher Frequenz und Dosierung und in außerwissenschaftlicher Umgebung konsumierten. Forscher vermuten die Aktivierung vom 5-HT2B-Rezeptor als Auslöser der Herzschäden. Zwar aktivieren auch LSD und Psilocybin ebendiesen Rezeptor, tendenziell aber nicht in der Intensität wie bei einem regelmäßigen Konsum von MDMA.

Eine erst jüngst erschienene Studie untersuchte, ob es wissenschaftliche Gründe für die Behauptung gibt, dass Microdosing bei der Behandlung von depressiven Zuständen hilfreich und bei wiederholter Anwendung unbedenklich sein könnte [4]. Die Ergebnisse zeigen, dass Psychedelika subtile (positive) Auswirkungen auf kognitive Prozesse und Gehirnregionen hat, die an emotionalen Prozessen beteiligt sind. Neben der angenehmen Erfahrung wurden gleichzeitig eine erhöhte Angst und ein Wechsel von depressiver zu euphorischer Stimmung festgestellt [4].

Spätestens seitdem Steve Jobs angab, dass die Einnahme von LSD eine der “positivsten und lebensveränderndsten Erfahrungen” seines Lebens war, wurde das Interesse an Psychedelika, wie den magischen Pilzen, auch bei der breiten Masse geweckt.

Auch in Deutschland, besonders im Tech-Hotspot Berlin, gewinnen Zauberpilze und das Microdosing an immer größerer Beliebtheit. 2019 gab es dort erste Fachtagungen, mit zahlreichen Vorträgen und Workshops zum Thema Microdosing.

Psychedelika im Gehirn

Für Psychedelika und Halluzinogene ist in den letzten Jahren ein riesiges Interesse in der Forschungswelt entfacht. Das liegt vor allem am bereits bewiesenen Potenzial, was sie unter bestimmten Voraussetzungen für uns Menschen haben können [5].

Lange war nicht klar, wie LSD, Zauberpilze und Co. ihre unbeschreibliche Wirkung im Menschen auslösen, da ihr Verbotsstatus den Zugriff für Forschungszwecke erschwert. Aber mit der Zeit kommt Licht in Dunkle und die Wirkung von Psychedelika wird auch auf molekularer Ebene entschlüsselt. Noch mehr als zur Praxis des Microdosings ist bisher über die Wirkung bekannt, wenn Psychedelika in hohen Dosen eingenommen werden.

Im folgenden Video wird dir erklärt, wie derartige Substanzen die Vorgänge in unserem Gehirn verändern können.

 

Psychedelika können sehr unterschiedlich aufgebaut sein, haben aber gemeinsam, dass sie unserem körpereigenem Botenstoff Serotonin ähneln und von daher mit Vorliebe an bestimmten Serotonin-Rezeptoren aktiv sind, speziell am sogenannten 5-HT2A-Rezeptor. Dieser kommt vorwiegend in dem Teil unseres Gehirns vor, welcher für abstraktes Denken und Lernprozesse entscheidend ist, dem “Default Mode Network”.

Die Aktivierung dieser Zellen durch Psychedelika führt zu einer Hemmung dieses Hirnareals, wohingegen andere Teile des Gehirns nun viel aktiver sein können. Die innere und äußere Wahrnehmung wird folglich verstärkt und verändert.

In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurde mit Hilfe von Gehirnscans aufgedeckt, wie sich die Gehirnaktivitäten unter Einfluss von Psychedelika verändern [6]. Das Filter- und Kontrollnetzwerk (Default Mode Network = DMN) zeigte deutlich weniger Aktivität, während alle anderen Areale deutlich mehr Aktivität und Vernetzung zeigten.

Psilocybin Wirkung Gehirn

 

Diese teilweise chaotischen Verbindungen führen zu Effekten wie Synästhesien (Vermischung der Sinne: Farben schmecken, Musik sehen) und neue Sichtweisen auf bisherige Einstellungen und Probleme. Auch das visuelle Zentrum des Gehirns wird so stark angeregt, dass selbst bei geschlossenen Augen eine hohe Aktivität zu sehen ist. Die Entropie des Gehirns wird soweit verstärkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung der Persönlichkeit nachhaltig erhöht wird, wie eine weitere Studie belegen konnte [7].

2018 wurde erforscht, wie Psychedelika in nur wenigen Tagen und Wochen große Veränderungen beim Menschen auslösen können. Dabei wurde erkannt, dass unsere Nervenzellen im Gehirn (Neuronen) durch Psychedelika dazu veranlasst werden, vermehrt neue Verbindungen mit anderen Nervenzellen eingehen. Diese Erhöhung der Neuroplastizität veranlasste die Forscher dazu, dieser neuen Klasse von nervenverknüpfenden Stoffen einen Namen zu geben: “Psychoplastogene” [8].

Eine besonders ausführliche Studie zum Thema Microdosing wurde von Vince Polito und Richard Stevenson durchgeführt [9]. Die Wissenschaftler konnten eine geringere Ablenkbarkeit, erhöhte Aufnahmefähigkeit und erhöhten Neurotizismus feststellen. Sie empfehlen auf Basis ihrer Befunde den Nutzen von Microdosing noch tiefgehender zu erforschen.




Die Geschichte von Microdosing

Forscher wie James Fadiman sprechen von Jahrhunderten alten schamanischen Kulturen, wenn sie von den Anfängen von Microdosing sprechen. Schon damals benutzen Menschen psychoaktive Pflanzen um besser sehen zu können, ihre Aufmerksamkeit zu steigern oder Müdigkeit und schlechte Stimmung zu vertreiben.

Erstes belegbares Microdosing fand vor allem in der Forschung statt, die sich mit der Minimaldosis und der Toleranzbildung von LSD befasste. Diese ersten Forschungsarbeiten zu LSD Microdosing wurden 1947 von Arthur Stoll durchgeführt, in denen er herausfinden wollte, ab wann eine Wirkung zu erwarten ist. Dabei stellte er 20 Mikrogramm als nicht wahrnehmbar fest und gab erste Wirkungen bei 30 Mikrogramm an.

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Der Begriff “Microdosing” wurde das erste mal 1980 nachweisbar verwendet, als auf dem US-Schwarzmarkt “Clearlight Brand Microdose LSD” in den Umlauf gebracht wurde. Eine Dosis bestand aus 100 Milligramm Ascorbinsäure und 5 Mikrogramm LSD.

In seinem Buch The Psychedelic Explorer’s Guide aus dem Jahr 2011 untersuchte Psychedelika-Wissenschaftler James Fadiman Microdosing als Subkultur der Anwendung von Psychedelika. Dies war die Einführung des Terms “Microdosing” in den psychedelischen Mainstream. Millionen von Menschen hörten zum ersten mal von Microdosing und begannen mit der Praxis zu experimentieren.

Der nächste große Aufschwung für Microdosing war Fadimans Podcast-Interview mit Tim Ferris im März 2015. Die enorme Zuhörerschaft von Ferris (Author der 4-Stunden-Woche) probierte Microdosing nicht nur selbst aus, sondern fing auch an es in ihren persönlichen Netzwerken weiter zu diskutieren.

2018 folgte das Buch “Ein richtig guter Tag” von Ayelet Waldman, in dem sie von Ihrem 30-Tage-Protokoll mit LSD Microdosing und ihren psychologischen Auswirkungen berichtete. Sie gab außerdem noch einen 20-minütigen Vortrag zu ihren Erfahrungen.

Als einer der größten deutschen Psychedelika-Pioniere unserer Zeit hat Markus Berger (Chefredaktor des Magazins für psychoaktive Kultur Lucy’s Rausch) 2019 das erste deutsche Buch zum Thema Microdosing veröffentlicht und klärt darin über den Microdosing-Trend auf und erläutert, welche Substanzen verwendet werden und welchen Nutzen diese haben können.

Heute ist Microdosing beliebter denn je. Zehntausende Menschen weltweit beschäftigen sich mit dieser Praxis, um ihren Alltag auf das nächste Level zu bringen. Die Forschung schreitet täglich weiter voran und hat inzwischen ein ziemlich gutes Bild davon, wie Microdosing sich auf das menschliche Bewusstsein auswirkt.

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Der aktuelle Hype um das Thema Microdosing lässt viele einen wichtigen Fakt vergessen: In Deutschland sind Psilocybin und Psilocin verboten. Diese Substanzen sind im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als nicht verkehrsfähige und nicht verschreibungsfähige Stoffe aufgelistet.

Wenn du Psychedelika dennoch legal für dich nutzen möchtest, findest du in unserem Psychedelika-Shop alle in Deutschland erlaubten psychedelischen Substanzen. Falls du dir unsicher bist, welche Substanz hierbei die Richtige für dich ist, empfehlen wir dir unsere Psychedelika-Beratung.

In den Niederlanden sind die Reinsubstanzen Psilocybin und Psilocin zwar auch verboten. Allerdings wurden dort psilocybinhaltige Trüffel als Genussmittel kategorisiert und gelten damit für Erwachsene als voll verkehrsfähig. Der Besitz, Konsum und Handel ist dort also erlaubt. Mehr Informationen zur Gesetzeslage findest du hier.

In folgender Podcastfolge erfährst du, wie Microdosing im Alltag zu einem verbessertem Lebensgefühl beitragen kann.




FAQ

Ist Microdosing sicher?2022-02-21T12:56:05+01:00

Fast alle Psychedelika sind für den Menschen nicht tödlich, heißt, du kannst unmöglich von einer Überdosis sterben. Selbst bei extrem hohen Dosen gibt es nur marginale körperliche Nebenwirkungen. Psychedelische Drogen wirken sich hauptsächlich auf den Geist aus und können deshalb nur dort zu Beschwerden führen.

Alle diese Risiken sind bei der Einnahme einer extrem geringen Menge (Microdosing) drastisch reduziert. In unseren Artikeln über verschiedene Psychedelika findest du allerlei Studien zu diesen Substanzen und deren Ergebnisse. Nur eine geringe Anzahl an Konsumenten gibt an, langfristig negative psychische Effekte erlebt zu haben.

Microdosing ist sicherer und gesünderer für unseren Körper und Geist als anderer psychoaktive Substanzen wie Koffein, Alkohol oder Antidepressiva.

Wie fange ich mit Microdosing an?2022-02-21T12:51:10+01:00

Es gibt viele Dinge zu beachten, bevor du mit dem Microdosing beginnst – je nachdem, aus welchen Gründen du überhaupt daran interessiert bist.

Wenn du Angst hast zu starten oder dir bei der gewählten Substanz und Dosierung unsicher bist, empfehlen dir auf jede Fall unsere Psychedelika-Beratung. Hier erhältst du alle Infos zu Psychedelika-Nutzung und Microdosing im Videokurs und kannst in einem Online-Live Call mit einem unserer Experten deine offenen Fragen stellen.

Was ist, wenn ich zu wenig oder zu viel microdose?2022-02-21T13:10:55+01:00

Wenn du zu wenig nimmst, wirst du nichts bemerken. Wenn Du zu viel nimmst, wirst Du eventuell Schläfrigkeit oder geistige Hyperaktivität bemerken. Der Schlüssel liegt darin, eine Dosierung zu finden, die knapp unter dem Punkt liegt, an dem du eine Wirkung bemerkst.

Was ist besser? Microdosing Trüffel oder Pilze?2022-02-21T13:07:19+01:00

Dadurch das sowohl Pilze als auch Trüffel die gleichen Wirkstoffe beinhalten, sind die Effekte nahezu identisch. Trüffel haben lediglich einen geringeren Psilocybin-Gehalt, daher wäre eine größere Dosis für die gleichen Effekte erforderlich.

Wie wirkt Psilocybin verglichen mit LSD?2020-01-03T11:48:12+01:00

Psilocybinhaltige Pilze erzeugen beim Microdosing grundsätzlich sehr ähnlich Effekte zu LSD: Stimmungsaufhellung, Konzentrationssteigerung, optimiertes Alltagsbewusstsein.

Einige Nutzer sprechen von einem weniger intensivem „Körper-High“ bei Pilzen, welches einfacher zu handhaben ist. Diese Nutzer bevorzugen meist auch bei einer vollen Dosis der jeweiligen Substanz das Psilocybin.

Der Unterschied zwischen beiden Substanzen kann von Nutzer zu Nutzer sehr unterschiedlich sein. Wir können deshalb keine Empfehlung geben mit welcher Substanz du dich besser fühlen wirst.

Funktioniert Microdosing wirklich?2022-02-21T13:02:32+01:00

Aus Sicht der Wissenschaft sind die sehr schwer wahrnehmbaren Effekte von Microdosing oft nicht leicht zu verifizieren. Es ist also durchaus im Raum des Möglichen, dass die berichteten Effekte von Menschen, die Microdosing betreiben, nur ein Placebo sind.

Dagegen stehen aber die enorme Anzahl an Berichten von Menschen, die ihr Leben um 180° gedreht haben, seitdem sie Microdosing betreiben. Weiterhin gibt es auch einige wissenschaftliche Studien, die sich mit Microdosing beschäftigen. Diese und noch mehr kannst du in unserem Artikel „Was ist Microdosing?“ nachlesen.

Mit welchen Drogen funktioniert Microdosing?2022-02-21T12:59:07+01:00

Per Definition beschreibt Microdosing lediglich die Einnahme einer sehr geringen Menge einer Substanz. Somit können so gut wie alle Drogen zum Microdosing verwendet werden.

Allerdings gibt es einige Substanzen, für die Microdosing schon vielfacht erprobt wurde und sogar wissenschaftliche Studien durchgeführt werden.

Auf unseren Seiten findest du alle Substanzen, für die Microdosing generell als sicher gilt. Zu jeder dieser Substanzen findest du eine ausführliche Anleitung in unserem Microdosing Guide.


Quellen

[1] Prochazkova, L., Lippelt, D. P., Colzato et al. (2018). Exploring the effect of microdosing psychedelics on creativity in an open-label natural setting. Psychopharmacology, 235(12), 3401–3413.

[2] Lea, T., Amada, N., Jungaberle et al. (2020). Microdosing psychedelics: Motivations, subjective effects and harm reduction. The International journal on drug policy, 75, 102600.

[3] Fadiman, J., & Korb, S. (2019). Might Microdosing Psychedelics Be Safe and Beneficial? An Initial Exploration. Journal of psychoactive drugs, 51(2), 118–122.

[4] Kuypers K. (2020). The therapeutic potential of microdosing psychedelics in depression. Therapeutic advances in psychopharmacology, 10, 2045125320950567.

[5] Anderson, T., Petranker, R., Christopher, A. et al. (2019). Psychedelic microdosing benefits and challenges: an empirical codebook. Harm reduction journal, 16(1), 43.

[6] Carhart-Harris, R. L., Leech, R., Hellyer, P. J., Shanahan, M. et al. (2014). The entropic brain: a theory of conscious states informed by neuroimaging research with psychedelic drugs. Frontiers in human neuroscience, 8, 20.

[7] Lebedev, A. V., Kaelen, M., Lövdén, M. et al. (2016). LSD-induced entropic brain activity predicts subsequent personality change. Human brain mapping, 37(9), 3203–3213.

[8] Ly, C., Greb, A. C., Cameron, L. P. et al. (2018). Psychedelics Promote Structural and Functional Neural Plasticity. Cell reports, 23(11), 3170–3182.

[9] Polito, V., & Stevenson, R. J. (2019). A systematic study of microdosing psychedelics. PloS one, 14(2), e0211023.

Microdosing: Niedrig dosierte Psychedelika im Alltag – Markus Berger

The Third Wave – Austin Paul

2022-02-21T13:19:44+01:00Januar 3rd, 2020|Microdosing-Guide|

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