Die Ultimative Zaubertrüffel Anleitung (Dosierung, Risiken, Nutzen)

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Auf unserer Infoseite und Anleitung (Guide) zu psilocybinhaltigen Trüffeln in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme dieser Substanzen.

Disclaimer: Zaubertrüffel sind potentiell illegale Substanzen und wir unterstützen oder befürworten den Gebrauch dieser Substanzen nicht, wenn er gegen das Gesetz verstößt. Wir wissen jedoch, dass es trotzdem zu illegalem Drogenkonsum kommt und glauben deshalb, dass Informationen zur Schadensbegrenzung für die Sicherheit der Menschen unerlässlich sind. Aus diesem Grund soll dieser Leitfaden die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich für den Gebrauch dieser Substanzen entscheiden.

Übersicht

Psilocybinhaltige Pilze/Trüffel gehören neben LSD, Meskalin und DMT zu den bekanntesten Psychedelika. Während die klassischen Zauberpilze – auch Magic Mushrooms genannt – über der Erde wachsen, bilden sich die kugelförmigen psychedelischen Zaubertrüffel – oder auch Magic Truffles – unterhalb der Erde, aus fest verflochtenen Myzelsträngen. Das sind weiße, faserige Strukturen, die Nährstoffe und Wasser speichern können, wenn die Wachstumsbedingungen für Pilze nicht optimal sind. Diese unter der Erde entstandene Dauerform wird als “Sklerotium” bezeichnet.

Doch egal ob ober- oder unterirdisch, beide Bestandteile enthalten Spuren derselben Wirkstoffe: Psilocybin und Psilocin. Diese sind für die bewusstseinsverändernden Effekte während einer psychedelischen Erfahrung mit Zaubertrüffeln oder -pilzen verantwortlich.

Übrigens bilden nicht alle Pilze Sklerotien aus, sondern nur die Arten der “Sklerotienbecherlingsverwandten”. Auch das Mutterkorn, aus welchem LSD synthetisiert wird, ist eine Dauerform des Mutterkornpilzes.

Wirkung Psilocybin

Die Effekte von magischen Trüffeln sind sehr stark von Set (deinem Geisteszustand) und Setting (deiner Umgebung) abhängig, aber auch von der Dosis.

Psychedelika sind im Allgemeinen dafür bekannt, dass sie verstärken, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist. Deshalb sind psychedelische Erfahrungen oft von Mal zu Mal sehr unterschiedlich und nicht voraussagbar. Die Bewusstseinsveränderung von psychedelischen Substanzen lässt sich schwer nachempfinden, wenn du sie selbst noch nicht erlebt hast.

Wie würdest du jemandem einen Orgasmus erklären, der noch nie selbst einen hatte?

Psilocybin ist für seine geistesöffnende Wirkung bekannt. Viele Anwender sprechen von nachhaltigen, lebensverändernden Erfahrungen mit dieser Substanz. In den letzten Jahren gewinnt Psilocybin besonders durch die Anwendung von Microdosing an großer Beliebtheit.

Bei Depressiva wie Alkohol oder Heroin bewegst du dich weg von dir selbst, du betäubst deine Sinne. Pilze und Trüffel hingegen gehören zu den Halluzinogenen; sie ziehen dich in dich selbst hinein. Deine Wahrnehmung über alle Sinne wird intensiver, Gedanken und Emotionen werden verstärkt – die positiven sowie die negativen. Du bekommst einen unberührteren Eindruck deines Umfelds, fast wie ein Kind.

Als Kind nimmst du die Realität so auf wie sie ist, dein Gehirn filtert Unwichtiges nicht heraus. Dann, im Laufe deines Lebens, entwickelst du deine eigenen Erwartungen vom Leben und triffst auf gesellschaftliche Konventionen, die aus deinen und den Erfahrungen anderer Menschen entstanden sind.

Damit trifft dein Gehirn Annahmen über deine Wahrnehmung und spart so viel Zeit und Energie, um deinen Alltag zu meistern. Wenn du versuchst herauszufinden, was das für grüne Punkte in deinem Sichtfeld sind, dauert es nur Bruchteile von Sekunden bis du weißt; “Ah ja, die Blätter eines Baumes.”

Psilocybin entfernt diese Annahmen. Ohne sie bist du wieder auf das angewiesen, was du im Moment fühlst und denkst. Alles ist intensiviert, neue Reize überraschen dich, deine Neugier ist riesig und du nimmst die Welt bunter, neu und ohne Filter war.

Pharmakologie

Die beiden psychoaktiven Stoffe in Zaubertrüffeln sind Psilocybin und Psilocin. Für die berauschende Wirkung ist hauptsächlich Psilocin verantwortlich, welches im Verdauungstrakt aus Psilocybin umgewandelt wird. Bei einer nicht oralen Konsumform von Psilocybin werden übrigens die gleichen psychedelischen Effekte ausgelöst. Für den Anwender macht also keinen Unterschied, ob das Psilocybin in Psilocin umgewandelt wird oder nicht.


Induziert in den menschlichen Körper, bindet sich Psilocybin/Psilocin an verschiedene Serotonin-Rezeptoren, primär an die 5-HT2A-Rezeptoren [1]. Diese kommen gehäuft im präfrontalen Kortex unseres Gehirns vor, welcher an unserer kognitiven Planung, Persönlichkeit, Entscheidungsfindung und Sozialverhalten beteiligt ist. Dieser Teil des Gehirns wird auch “Default Mode Network” (DMN) genannt, da er aktiviert wird, wenn wir uns gerade auf nichts besonderes konzentrieren – der Standard-Betriebsmodus unseres Gehirns.

Die moderne Neurowissenschaft hat gezeigt, dass Psychedelika wie LSD, Psilocybin und DMT die Aktivität des DMN des Gehirns erheblich reduzieren [2].

Durch die substanzinduzierte Verringerung des Blutflusses im DMN, kommt es zu einer veränderten Integrität des DMN und dadurch zu einer Veränderung des erlebten Selbst. Häufig führt dies zur bekannten Persönlichkeitsauflösung, die auch durch Trüffel ausgelöst werden kann – das Default Mode Network wird immer irrelevanter und rückt in den Hintergrund. Die anderen Hirnareale scheinen von dieser Tatsache zu profitieren, da sie nun mehr Ressourcen und Potenzial haben, miteinander zu kommunizieren.

Psilocybin Wirkung Gehirn

 

Diese teilweise chaotischen Verbindungen führen zu Effekten wie Synästhesien (Vermischung der Sinne: Farben schmecken, Musik sehen) oder auch neuen Assoziationen, Sichtweisen und Perspektiven bei den Konsumenten. Nicht selten tritt unter bestimmten Bedingungen ein starkes Verbundenheitserleben auf. In einer Studie aus dem Jahr 2016 wurde nachgewiesen, dass die Entropie des Gehirns derart verstärkt wirkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung der Persönlichkeit nachhaltig erhöht wird [3].

Wie genau Psychedelika dazu in der Lage sind, bestimmte Vorgänge in unserem Gehirn zu verändern, erfährst du in folgendem Video.

Nutzen

Wissenschaftler wie Albert Hofmann, Erfinder des LSD, erkannten schon früh nach der Entdeckung von Psychedelika deren Potenzial und nannten sie “eine vielversprechende Substanz für die Psychotherapie”. Zahlreiche Studien aus den 50er- und 60er-Jahren konnten dies bereits bestätigen [4].

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 konnte eine erhöhte Fähigkeit des Gehirns nachweisen, neue Verbindungen zwischen Neuronen zu schaffen und damit eine große Wahrscheinlichkeit, nachhaltige persönliche Änderungen zu schaffen [5]. Viele anekdotische Berichte erzählen von Menschen, die ihr Leben dank Einnahme von psilocybinhaltigen Trüffeln nachhaltig verbessern konnten.

Trüffel verstärken unsere Realität und lassen viele Anwender das erste mal erkennen, wie sie selbst funktionieren und warum sie so sind wie sie sind – was dann dazu führt, dass sie sich in den Aspekten ändern möchten, mit denen sie noch nicht zufrieden sind.

Psilocybinhaltige Pilze bzw. Zaubertrüffel sind keine Drogen zum Vergessen der eigenen Realität.

Trüffel zur Persönlichkeitsentwicklung

Um sich selbst zu ändern, ist die Fähigkeit, sich mit sich selbst auseinandersetzen zu können, unerlässlich. In unserer modernen, effizienzgetriebenen Gesellschaft scheint diese Fähigkeit schrittweise verloren zu gehen. Über sich selbst nachzudenken scheint nicht gut fürs Geschäft zu sein. Wir Menschen werden von einem Reiz (Handy, Netflix, Nikotin) zum nächsten geschleift, sodass wir von uns selbst abgelenkt werden und keine Zeit zum Reflektieren haben. Sich langweilen zu können (der Zustand in dem wir frei denken) ist in der heutigen Zeit zu einem „Skill“ geworden, den nur noch wenige beherrschen.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es viele Möglichkeiten. Das Besuchen von Seminaren, Lesen von entsprechenden Büchern, das Entwickeln täglicher Routinen sowie auch Meditation und weitere Achtsamkeitspraktiken, um nur einige zu nennen.

Seit einiger Zeit rücken auch Psychedelika als Werkzeug für ein erfülltes Leben wieder in den Vordergrund. Da sie durch ihre bewusstseinserweiternden Fähigkeiten die Innenschau fördern können und dich Dinge aus anderen Blickwinkeln erkennen lässt, eignen sie sich unter bestimmten Voraussetzungen als Mittel für deine achtsame Persönlichkeitsentwicklung.

Psilocybin ist sozusagen der Crashkurs.

Bei einer Zaubertrüffel-Erfahrung solltest du von daher stets dafür sorgen, dass du die Möglichkeit hast, dich zurückzuziehen. Die Zeit, in der du alleine bist, kann unglaublich wertvoll sein. Manchmal wirst du dich dazu zwingen müssen, da sich die „Reise“ überwältigend anfühlen kann. Versuche dabei immer an deine Motivation zu denken, warum du die Trüffel konsumiert hast. Du willst etwas über dich und dein Leben lernen und Psilocybin bietet dir eine einmalige Möglichkeit dafür.

Die Zettelmethode

Wir möchten dir eine Methode für Persönlichkeitsentwicklung mit Zaubertrüffeln verraten, die wir für besonders einfach, aber effektiv halten:

Nehme dir vor deiner „Reise“ einen Zettel und überlege einmal, welche Dinge dich aktuell in deinem Leben beschäftigen oder dich sogar schon seit Längerem bedrücken. Das kann so etwas sein wie die Beziehung zu deinen Eltern, die Wahl deines Berufes, deine Erwartungen an deinen Partner o.ä.. Schreibe die Themen als Überschriften auf den Zettel und lass dazwischen ein paar Zeilen Platz.

Wir wissen, dass es sich während der Psilocybin-Erfahrung manchmal wie eine große Überwindung anfühlen kann, aber bringe dich nun während deiner „Reise“ dazu, dir den Zettel anzuschauen. Dann liest du die erste Überschrift und fängst an darüber nachzudenken. Du wirst sehen, dass es dir das erste mal möglich zu sein scheint, deine Probleme wie aus der Perspektive einer dritten Person wahrzunehmen. Irgendwann wirst du zu einem Ergebnis kommen, beispielsweise “Ich rufe meinen Vater am Montag an”. So gehst du die einzelnen Themen durch und notierst deine Erkenntnisse.

Wenn du nun deinen ausgefüllten Zettel am darauffolgenden Tag rausholst, passiert etwas Erstaunliches. Es wird sich so anfühlen, als ob jemand anderes die “Lösungen” auf die Probleme geschrieben hat. Aber jemand, der dich so gut kennt, wie du dich nicht einmal selbst kennst. Du wirst einfach wissen, dass die Antworten wahr sind und dir wird klar werden, dass dies die Lösungen zu deinen Problemen sind und du wirst sie als deine neue Wahrheit anerkennen.




Vorbereitung

Die Effekte von Zaubertrüffeln sind neben der Dosis stark von Set und Setting abhängig. Die Substanz ist dafür bekannt, dass sie das verstärkt, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist. Du solltest von daher darauf achten, dass sowohl dein Set, als auch dein Setting bestmöglich auf die Erfahrung vorbereitet sind, sodass du einen nachhaltigen Nutzen aus dieser ziehen kannst.

Set = Welches Mindset und welche Erwartungen hast du an die bevorstehende Erfahrung?
Setting = In welchem Umfeld wird die Erfahrung stattfinden?

Fragen zur Prüfung deines Sets:

  • Gibt es etwas in dir, das du verdrängst? Die Trüffel werden dich unausweichlich damit konfrontieren.
  • Wie fühlst du dich in letzter Zeit? Geht es dir seelisch und körperlich gut?
  • Hast du Angst vor dem, was die Trüffel dir zeigen werden? Oder ist es eher Respekt?

Wenn du das Gefühl hast, noch nicht das richtige Set zu haben, raten wir dir, dich mehr mit deiner Persönlichkeitsentwicklung und Psychedelika zu beschäftigen. Je mehr du über die Substanz lernst, desto einfacher wird es für dich, dich mental auf die Erfahrung einzustellen.

Fragen zur Prüfung deines Settings:

  • Kannst du an dem Ort, wo du die Erfahrung machst, du selbst sein? Könntest du dort wie wild herumtanzen?
  • Bist du unter Menschen, die dich kennen und denen du auch deine größten Ängste mitteilen würdest?
  • Gibt es einen Rückzugsort, an dem du alleine sein kannst?

Wenn Set & Setting sichergestellt sind, wird ein weiterer Teil der Vorbereitung sein, deine Motivation abzuwägen. Warum willst du Zaubertrüffel konsumieren? Frage dich einmal, was du mit der Erfahrung erreichen möchtest. Aber Vorsicht: Erwartungen an eine „Reise“ solltest du nicht haben, denn diese können so meist nie erfüllt werden.

Zaubertrüffel sind keine “Fire & Forget” – Droge (wie z.B. Alkohol, Amphetamine oder MDMA), die du einwerfen kannst, damit du dich besser fühlst!

Nein, sie haben die Kraft, dir dein Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Und wenn du siehst wer du bist, kannst du dich auch fragen, was du daran gerne ändern würdest. Mit der richtigen Motivation kann diese Substanz zu einem starken psychologischen Werkzeug werden, mit dem du deinen Geist auf eine Weise sehen und verändern kannst, die dir bisher verborgen war.

Falls du noch Angst vor einem „Bad Trip“ hast oder noch nicht sicher bist, wie du Psychedelika für dich einsetzen kannst, empfehlen wir dir unsere professionelle Psychedelika-Beratung. Hier erhältst du alle Infos zu Psychedelika-Nutzung und Microdosing im Videokurs und kannst in einem Online-Live Call mit einem unserer Experten deine offenen Fragen stellen.

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Dosierung

Wenn du dich dafür entschieden hast Zaubertrüffel zu konsumieren, solltest du eine Dosis wählen, die für dich möglichst sicher ist. Wenn du noch keine oder nur wenige psychedelische Erfahrungen gemacht hast, taste dich langsam und vorsichtig an diese Substanzen heran! Die Intensität der Wirkung kann auch geübte Personen noch überfordern, weshalb du hier nichts überstürzen solltest.

Häufig werden frische magische Trüffel in 15 Gramm Packungen verkauft. Du kannst mit einer leichten bis mittleren Dosis zwischen 7g und 10g beginnen. Eine Standarddosierung für erfahrene Psychonauten liegt bei 10g bis 15g. Beachte, dass sich diese Angaben auf das Gewicht frischer Trüffel beziehen. Mit einer Feinwaage (unsere Empfehlung: 0,001 g Milligramm Feinwaage) kannst du im Milligrammbereich arbeiten und extrem genau dosieren.

Da das Microdosing mit Psychedelika zunehmend an Bedeutung gewinnt, bieten einige Shops extra für diesen Zweck abgewogene Mengen an. Wenn du dich für Microdosing mit psilocybinhaltigen Trüffeln interessierst, haben wir in diesem Artikel alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst.

Du fühlst dich bereit für eine transformative Erfahrung mit Psilocybin? Auf unseren Retreats hast du die Möglichkeit zu einer sicheren, legalen und nachhaltigen psychedelischen Erfahrung mit psilocybinhaltigen Trüffeln.

Zaubertrüffel sind übrigens im Vergleich zu Pilzen etwas weniger potent. Bedeutet: Ein getrocknetes Gramm gemahlener Pilze enthält mehr Wirkstoff als ein Gramm frischer Trüffel. Solltest du dir also einmal nicht sicher sein, welche Substanz du vor dir hast, halte dich besser an unsere Dosierempfehlung für Zauberpilze, damit du nicht aus Versehen zu viel konsumierst.

Magische Trüffel

Einnahme von Zaubertrüffeln

Die übliche Art, magische Trüffel zu konsumieren, ist schlicht, sie einfach zu essen. Hierfür brauchst du keine besonderen Aufbereitungsmaßnahmen zu treffen. In diesem Fall ist es nur wichtig, sie gründlich zu kauen, damit alle Stoffe herausgelöst werden können. Das Psilocybin wird mitunter durch unseren Speichel aus den Trüffeln freigesetzt.

Der Geschmack ist eher walnussartig als pilzig und wird von manchen Konsumenten als relativ unangenehm empfunden. Wenn du den etwas bitteren Geschmack umgehen möchtest, kannst du die Trüffel zu einem Tee zubereiten, in dem du sie für ca. 15 Minuten in heißem (aber nicht kochendem) Wasser quellen lässt.

Eine weitere beliebte Form zur Geschmacksverbesserung ist, sie mit anderen Lebensmitteln zu mischen. Auf dem SET & SETTING Retreat konsumieren wir sie zusammen mit einer klaren Brühe, was als sehr angenehm empfunden wird.

Auch die Herstellung eines Psilocybin-Extraktes mit Alkohol und Orangensaft ist bekannt oder eine Zubereitung von psychedelischem Honig. Wichtig ist, dass du deiner Quelle uneingeschränkt vertrauen kannst – gerade dann, wenn es sich um eine so wirkungsvolle Substanz wie Psilocybin handelt.

Falls du offene Fragen bzgl. der Einnahme oder Dosierung hast, kann dir auch hier unsere Psychedelika-Beratung weiterhelfen, bei der du Schritt für Schritt lernst, Psychedelika sicher und strukturiert anzuwenden.

Effekte

Allgemeine Effekte:

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Optische und akustische Pseudohalluzinationen
  • Farben und Töne werden intensiver wahrgenommen
  • Vermischung von Sinneseindrücken (Synästhesie)
  • Verlust des Ich-Gefühls

Negativen Effekte:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Innere Aufgewühltheit
  • Unangenehmes Magengefühl (vor allem zu Beginn)
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Konfrontierung mit negativen Gedanken
  • Auslösen einer latenten Psychose

Um negativen Effekte und Risiken vorzubeugen, empfehlen wir dir, dich aufmerksam mit magischen Trüffeln zu beschäftigen.

Wirkungsdauer

Eine Zaubertrüffel-Erfahrung dauert zwischen 3 und 5 Stunden, also tendenziell etwas kürzer als bei Zauberpilzen.

Wir geben dir hier eine grobe Orientierung: In den ersten 15 Minuten bis zu 1,5 Stunden wirst du nichts außer vielleicht deiner Aufregung spüren. Das Hochkommen auf Zaubertrüffeln dauert etwa eine viertel bis volle Stunde. Auf dem Höhepunkt der Erfahrung – dem Peak – bleibst du ca. 1,5 Stunden. Das Herunterkommen zeitlich festzulegen ist kaum möglich, dauert aber generell etwas länger als der Peak.

Plane dir auch für die Stunden und Tage nach der Erfahrung ausreichend Zeit ein, um das Erlebte zu verarbeiten und zu integrieren. Trinke außerdem genügend Wasser, ernähre dich vitamin- und mineralstoffreich und gönne dir eine angemessene Ruhe.

Lagerung

Wir empfehlen dir, deine Zaubertrüffel nicht zu trocknen. Sie werden hart wie Stein und müssten zur Einnahme pulverisiert werden. Die Dosierung wird dann schwieriger, da sie natürlich viel potenter pro Gramm werden.

Frische Zaubertrüffel sollten ungefähr zwischen 2 und 4°C gelagert werden. Diese Temperaturen liegen in den meisten Kühlschränken vor und dort halten sie für ca. einen Monat frisch.

Lege deine Zaubertrüffel auf ein sauberes Küchentuch gebettet auf einen Teller oder in eine Box ohne Deckel, damit sie gut belüftet werden. Brotbüchsen oder andere geschlossene Behälter sind ungeeignet, da sich Schimmel bilden kann. Beachte außerdem, dass deine Zaubertrüffel nicht mit anderen Lebensmitteln oder Wasser in Berührung kommen sollten.





Risiken

Bisher gibt es keinen nachgewiesen Tod eines Menschen, der direkt auf das Verwenden von Psilocybin zurückzuführen ist. Weiterhin sind keine körperlichen Langzeitnebenwirkungen bekannt.

2010 wurden bei der weltweit größten Klassifikationsstudie Drogen auf ihre Schädlichkeit für den Menschen und dessen Umfeld umfassend getestet. Psilocybinhaltige Zauberpilze (und damit auch Trüffel) wurden unter allen Drogen als die am wenigsten schädliche Substanz klassifiziert.

 

Weitere Studien aus den Jahren 2000 – 2011 kamen zu einem ähnlichen Ergebnis. Da die Wirkung von Psilocybin nicht abhängigkeitserzeugend ist und die Wirkstoffe nur geringe Toxizität aufweisen, bestehen die Gefahren der Zaubertrüffel hauptsächlich in psychischen Risiken, gerade für psychisch labile Personen.

Psilocybin verstärkt die inneren Zustände eines Menschen. Negative Erfahrungen werden nicht durch die Substanz selbst erzeugt, sondern entstehen durch die Verstärkung deiner bereits vorhandenen negativen Denkweisen.

Die Tiefe und Stärke eine Psilocybin-Erfahrung kann sich manchmal überwältigend und herausfordernd anfühlen und das Auftreten negativer Gefühle ist nicht ausgeschlossen. Wie bereits erwähnt, hängt die Intensität einer Psilocybin-Erfahrung – neben der Vorbereitung deines Sets und Settings – maßgeblich von der Dosierung ab. Deshalb Achtung: Psychedelische Zaubertrüffel sind Naturprodukte und unterscheiden sich daher stark in ihrem Psilocybingehalt. Nicht nur die Sorte der Trüffel, sondern auch wie sie gezüchtet, geerntet und gelagert wurden, spielen dabei eine Rolle. Lass deshalb nicht allein dein Augenmaß über die nächsten 5 Stunden entscheiden.

Um während eines Trips möglichst wenig negative Effekte zu erleben, empfehlen wir dir, dich aufmerksam mit der Substanz und den Safer Use Regeln zu beschäftigen. Bei Unsicherheiten oder Zweifeln, schau dir am besten unsere Psychedelika-Beratung an. Ein unbewusster Konsum von Drogen führt meist dazu, dass du dich nicht ausreichend mit den Risiken auskennst und unweigerlich ein unvernünftiges Konsumverhalten an den Tag legst. Nimm keine psychedelischen Substanzen, wenn du unter 18 bist, gerade schwanger bist oder stillst, psychisch instabil, schizophren oder psychotisch veranlagt bist! Auch wenn du erkältet bist oder Schmerzen hast, solltest du von einem Konsum absehen.

Safer Use Regeln

  1. Nimm Zaubertrüffel nur gut vorbereitet ein. Stelle sicher, dass Set, Setting und Dosis stimmen.
  2. Lass deinen Erfahrung von einem nüchternen “Tripsitter” begleiten. Wähle jemanden, dem du vertraust – vorzugsweise mit Psychedelika-Erfahrung.
  3. Starte deine Erfahrung am besten morgens. Das Tageslicht wird dich auf eine angenehme Weise beeinflussen.
  4. Konsumiere nicht auf vollen Magen, aber auch nicht auf einen leeren. Ein kleines Frühstück eine Stunde vor der Einnahme ist perfekt.
  5. Die volle Wirkung entfaltet sich erst ca. 45 Minuten bis 1,5 Stunden nach der Einnahme. Wirf deshalb nicht gleich nach, wenn du das Gefühl hast, dass es zu wenig ist.
  6. Lass dich fallen, versuche nicht gegen die Wirkung anzukämpfen. Negative Erfahrungen rühren daher, dass der Konsument nicht loslassen kann und die Kontrolle behalten möchte.
  7. Vergiss zwischendurch das Trinken nicht. Wasser oder Fruchtsäfte beeinflussen die Wirkung der Zaubertrüffel nicht.
  8. Nimm auf keinen Fall aktiv am Straßenverkehr teil, sondern lass dich abholen, wenn du nach Hause möchtest.
  9. Nimm dir am Tag nach der Einnahme frei, damit du die Erfahrung reflektieren kannst.
  10. Lass bis zur nächsten Erfahrung ausreichend Zeit vergehen. Wir empfehlen dir einen mindestens 3-monatigen Abstand.



Mischkonsum

Generell raten wir dringend davon ab, Zaubertrüffel mit anderen Substanzen zu kombinieren. Sie erzeugen schon alleine eine so starke psychedelische Erfahrung, die alle deine Sinne und Kapazitäten in Beschlag nimmt. Mit zusätzlichen Substanzen wirst du Potenzial abgeben müssen und schmälerst die tiefgehende Erfahrung von Psilocybin.

Wenn du die Trüffel dennoch mit einer anderen psychoaktiven Substanz mischen möchtest, haben wir dir hier unsere Erfahrungen mit Mischkonsum aufgelistet.

Trüffel mit Cannabis (Weed)

Wenn du nur selten Cannabis konsumierst und wenig Erfahrung mit psychedelischen Substanzen hast, raten wir von der Kombination mit Zaubertrüffeln unbedingt ab! Cannabis kann auf Psychedelika zu paranoiden Gedankengängen führen, aus denen du nur schwer allein wieder herauskommst.

Wir wissen, dass besonders regelmäßige Weed-Konsumenten (täglich bis mehrfach wöchentlich) dazu neigen, Cannabis leichtsinnig zu kombinieren. Dies gibt ihnen meist ein vertrautes Gefühl, da es der Psilocybin-Erfahrung eine Cannabis-Note verleiht. Unserer Meinung nach schmälert das allerdings die echte psychedelische Erfahrung, weshalb wir auch in diesem Fall davon abraten – vor allem, wenn es psychisch herausfordernd für dich wird.

Cannabis verstärkt die Wirkung von Trüffeln stark und kann eine schwächere Erfahrung schnell zu einer starken machen. Wenn du trotzdem nicht auf Weed verzichten möchtest, konsumiere es auf jeden Fall erst gegen Ende der psychedelischen Reise.

Trüffel mit MDMA (Ecstasy)

Die Mischung aus Zaubertrüffeln und dem Empathogen MDMA wird Hippie Flip genannt. Die Wirkung lässt sich als Psilocybin-Rausch beschreiben, der durch die Wirkung des MDMA einen liebevollen Touch bekommt – wenn alles gut geht. Die Mischung dieser beiden starken psychoaktiven Substanzen sollte jedoch nur von erfahrenen Psychedelika-Anwendern vorgenommen werden.

Diese Substanzen kombiniert lassen dich neue Reize extrem intensiv wahrnehmen, weshalb ungeübtere Anwender oft durch die starke Wirkung von MDMA überfordert werden. Ein Trüffel-Trip kann, genau wie MDMA, ruhig und gemütlich oder auch energiegeladen und aktivierend verlaufen. Wenn beide Varianten im Widerspruch zueinander stehen (sagen wir: durch die Trüffel willst du dich ausruhen, durch MDMA willst du tanzen), wirst du sehr unruhig, weil sich weder das eine noch das andere gerade richtig anfühlt.

Viele Berichte über negative Erfahrungen mit dieser Mischung rühren von der Leichtsinnigkeit oder Unerfahrenheit der Konsumenten mit mindestens einer der beiden Substanzen. Solltest du ausreichend Erfahrung mit beiden Substanzen haben, empfehlen wir dir die Einnahme von MDMA 3 Stunden nach der Einnahme der Trüffel (stelle einen Timer!). So wirst du vom Peak des Psilocybins sanft in das MDMA übergeleitet und kannst deine Aufmerksamkeit beiden Substanzen widmen, ohne davon überfordert zu werden.

Trüffel mit 2C-B

Die Wirkung von 2C-B wird von vielen Anwendern als eine “Light-Version” von LSD oder Zauberpilzen wahrgenommen. Es wird oft verwendet, um eine Erfahrung zu intensivieren oder sie zu verlängern. Die euphorisierende Wirkung des 2C-B kann der Zaubertrüffel-Erfahrung einen gewissen Kick verleihen und sie nochmals ankurbeln.

Sei auch hier sehr vorsichtig mit der Dosierung. Gerade bei Kombinationen verschiedener Substanzen können schnell auch unerwartet oder unerwünschte Effekte auftreten. Mische Substanzen nie, um von einem emotional anstrengenden Moment auf Psychedelika abzulenken. Wenn du 2C-B mit magischen Trüffeln kombinieren möchtest, empfehlen wir das 2C-B nach dem Peak der Zaubertrüffel-Erfahrung einzunehmen, etwa 3,5 Stunden nach der Einnahme (Timer stellen!).

Trüffel mit LSD

Psilocybinhaltige Trüffel werden oft verwendet um einen LSD Trip zu intensivieren oder ihn zu verlängern. Da die Wirkung beider Substanzen als recht ähnlich beschrieben wird, gibt es keine besonderen Effekte, die durch diese Kombination auftreten.

Trüffel mit Ketamin

Ketamin wird in der Medizin zur Betäubung und auf dem Schwarzmarkt als Rauschmittel eingesetzt. Ketamin betäubt auf der einen Seite die Sinne, weist auf der anderen aber auch psychedelische Effekte wie Pseudohalluzinationen und ein Gefühl der Verschmelzung mit der Umwelt auf. Die Kombination mit Psychedelika ist mit Vorsicht zu genießen, da Ketamin deren psychedelische Effekte abschwächen oder gar betäuben kann. Dies führt jedoch nicht zu einer schwächeren psychedelischen Erfahrung, sondern zu einer Veränderung der Wahrnehmung, welche ein unangenehmes Gefühl beim Anwender auslösen kann.

Wenn du Ketamin mit Zaubertrüffeln mischen möchtest, empfehlen wir mit einer sehr kleinen Dosis Ketamin anzufangen. 15 mg Ketamin (8 mg S-Ketamin) sind meist genug, um das Ketamin ausreichend wahrzunehmen, da Psilocybin das Ketamin verstärken wird.

Trüffel mit Amphetamin (Speed/Pep)

Wir raten dringend von einem Mischkonsum aus Amphetamin und Psychedelika ab! An dieser Stelle ist es egal, wie gut du beide Substanzen kennst. Amphetamin erhöht deine Herzfrequenz, deine Aufmerksamkeit bzw. deinen Wachheitsgrad und verringert dein Schlaf- und Ruhebedürfnis. Diese Effekte fühlst du durch die Zaubertrüffel dann um ein vielfaches verstärkt, da deine gesamte Wahrnehmung ohnehin schon intensiviert wurde. Oft führt das zu einem sehr anstrengenden Gefühl von Rastlosigkeit, Nervosität und Stress.

Die Wirkung von Psilocybin reicht mehr als genug aus, um die eigene Wachheit zu erhöhen. Du kannst dir sicher sein, dass du auf magischen Trüffeln nicht einschlafen wirst. Und wenn doch, dann hör auf deinen Körper. Du wirst bestimmt interessante Träume haben.

Trüffel mit Alkohol

Alkohol gehört zur Gruppe der Depressiva. Diese betäuben deine Sinne und lassen dich deinen Körper weniger spüren. Zaubertrüffel öffnen deine Sinne und verstärken deine Wahrnehmung. Wir finden, das passt nicht zusammen. Bei Psilocybin-Erfahrungen ist es ganz wichtig, dass du genau auf dich hörst und auf deine Bedürfnisse eingehst. Du verschenkst auf jeden Fall etwas vom Potenzial der Substanz, wenn du davor oder währenddessen Alkohol trinkst.

Wir raten dir insbesondere vom “Mut antrinken” ab, denn das funktioniert vor bzw. auf Trüffeln nicht. Wenn du vor der Erfahrung Angst hast oder sehr aufgeregt bist, dann tauche lieber in dieses Gefühl ein und frage dich, ob du wirklich bereit bist.

Solltest du dich während deiner Erfahrung unsicher oder ängstlich fühlen, dann sieh diesen Moment als wertvolle Chance an, dich jetzt intensiv mit dir selbst auseinanderzusetzen. Zieh dich ein bisschen zurück und frage einen guten Freund, ob er dich begleiten kann. Zusammen analysieren, erkunden und philosophieren – dafür sind magische Trüffel gemacht.

Geschichte

Im Gegensatz zu synthetisierten Psychedelika wie LSD oder 2C-B, sind psilocybinhaltige Pilze/Trüffel schon seit Jahrtausenden in unsere Kulturen integriert. Sie werden von vielen als unglaubliches Werkzeug zum Verstehen des menschlichen Geistes angepriesen. Von 10.000 Jahre alten Höhlenmalereien, bis zum Einsatz im Silicon Valley sind sie einen weiten Weg gegangen, um uns bis heute nachhaltig zu verändern.

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Psilocybin bei den Azteken

Wie Pilze bzw. Trüffel früher konsumiert wurden, beruht vornehmlich auf Spekulationen. Es wird vermutet, dass sie für religiöse Praktiken eingesetzt wurden. Das Abdriften in den sogenannten “blumigen Traum” empfanden die Azteken als eine wunderbare Methode, sich mit ihren Göttern zu verbinden. Nachdem Hernán Cortés im Februar 1519 loszog um das Reich der Azteken zu erobern, kehrte er mit dem “Gott-Pilz” nach Europa zurück. Bei den Azteken waren sie schwer zu finden, weshalb sie vornehmlich in der Oberschicht verwendet wurden, um große Feste und Veranstaltungen zu feiern.

Einzug nach Europa

In den 50er-Jahren begannen psychedelische Pilze dann auch ihren Siegeszug in der westlichen Kultur. Der Wissenschaftler Robert Gordon Wasson nahm zu dieser Zeit in Mexiko an einer aztekischen Zeremonie teil, um dann 1957 im US Time Magazine davon zu berichten. Sein Artikel “Seeking The Magic Mushroom” prägte den Begriff der Zauberpilze und führte dazu, dass sich viele Interessenten und Wissenschaftler anschließend mit dieser Gattung von Pilzen beschäftigten. Es folgten zahlreiche Studien zu den Effekten und wundersamen Heilkräften von psilocybinhaltigen Pilzen in der Psychotherapie.

Prohibition in den 60ern

In den 60er-Jahren bildete sich im Rahmen der politischen Opposition gegen den Vietnamkrieg eine internationale Jugendbewegung heraus, die die Gesellschaft spaltete. Den neuen Ideen von einem friedlicheren, humaneren Leben, der freien Lieben und einer Offenheit für bewusstseinserweiternde Substanzen, standen große Ängste vor Massenhalluzinationen und einer wild gewordenen Gesellschaft gegenüber.

Die Konfrontation mündete in einer Gesetzesänderung zur Kontrolle von Drogenmissbrauch im Jahr 1965 in den USA. Der starke amerikanische Einfluss sorgte kurze Zeit später dafür, dass die United Nations Organisation nachzog und Psilocybin und LSD in allen Mitgliedsstaaten verboten wurde.

Wiedererwachen von Psilocybin

Nach der Entdeckung und Prohibition des Empathogens MDMA wurde 1986 die “Multidisciplinary Association of Psychedelic Studies” (MAPS) von Rick Doblin gegründet. Die Organisation beschäftigt sich mit dem psychotherapeutischen Potenzial psychedelischer Substanzen. Das Interesse an psychoaktiven Substanzen wurde erneut entfacht und zu Beginn der 90er-Jahre beschlossen einige Wissenschaftler, Psychotherapeuten und sogenannte Psychonauten, dass es an der Zeit war, psychoaktive Substanzen aus dem Untergrund wieder hervorzuholen.

Der offizielle Start des Wiedereinstiegs der Forschung mit psychedelischen Substanzen kann auf das Jahr 2006 datiert werden. Roland Griffiths, ein renommierter Wissenschaftler, veröffentlichte eine Doppelblindstudie, in der Teilnehmer nach einer Erfahrung mit Psilocybin diese als eine der bedeutungsvollsten Erfahrungen ihres Lebens einstuften, mit nachhaltigen positiven Veränderungen ihrer Verhaltensweisen [6]. Die Studie wurde von der Öffentlichkeit als besonders methodologisch genau wahrgenommen und das große Potenzial psychedelischer Forschung wurde erkannt.

Generell wird bei wissenschaftlichen Studien bevorzugt Psilocybin verwendet. LSD ist in den Köpfen der Allgemeinheit wesentlich stärker vorbelastet, wohingegen Psilocybin, welches in frei wachsenden Pilzen vorkommt, besser angenommen wird. Um Forschungsstudien von der Regierung genehmigt zu bekommen, wird deshalb meist Psilocybin verwendet, wessen Effekte sich ohnehin nur gering von LSD unterscheiden.

Im Jahre 2008 gewannen psychedelische Trüffel an Popularität und Beliebtheit, als diese in den Niederlanden nicht unter das dortige Verbot aller psychoaktiven Pilze fielen. Trüffel stellen als Sklerotien bloß einen Nährstoffspeicher für den Fruchtkörper dar, sind aber keine Teile des Pilzes.

Legalität

In Deutschland sind Psilocybin und Psilocin verboten. Diese Substanzen sind im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als nicht verkehrsfähige und nicht verschreibungsfähige Stoffe aufgelistet.

In den Niederlanden sind die Reinsubstanzen Psilocybin und Psilocin zwar auch verboten. Allerdings wurden dort psilocybinhaltige Trüffel als Genussmittel kategorisiert und gelten damit für Erwachsene als voll verkehrsfähig. Der Besitz, Konsum und Handel ist dort also erlaubt. Mehr Informationen zur Gesetzeslage findest du hier.

Trüffel kaufen

Aufgrund der oben aufgeführten Gesetzeslage in Deutschland, kannst du psilocybinhaltige Trüffel hier nicht legal erwerben.

Wenn du Psychedelika dennoch legal für dich nutzen möchtest, findest du in unserem Psychedelika-Shop alle in Deutschland erlaubten psychedelischen Substanzen. Falls du dir unsicher bist, welche Substanz hierbei die Richtige für dich ist, empfehlen wir dir unsere Psychedelika-Beratung.


Wie einer unserer Retreat-Teilnehmer sein Leben mithilfe von Zaubertrüffeln zum Positiven verändern konnte, erfährst du in dieser Podcastfolge:




Quellen

[1] Geiger, H. A., Wurst, M. G., & Daniels, R. N. (2018). DARK Classics in Chemical Neuroscience: Psilocybin. ACS chemical neuroscience, 9(10), 2438–2447.

[2] Nichols D. E. (2018). Dark Classics in Chemical Neuroscience: Lysergic Acid Diethylamide (LSD). ACS chemical neuroscience, 9(10), 2331–2343.

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How to Change Your Mind: What the New Science of Psychedelics Teaches Us About Consciousness, Dying, Addiction, Depression, and Transcendence – Michael Pollan

The Third Wave – Austin Paul

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