Die Ultimative Zaubertrüffel Anleitung (Dosierung, Risiken, Nutzen)

Magic Truffles, psilocybinhaltige Trüffel, halluzinogene Trüffel

Disclaimer: Zaubertrüffel sind potentiell illegale Substanzen und wir unterstützen oder befürworten den Gebrauch dieser Substanzen nicht, wenn er gegen das Gesetz verstößt. Wir wissen jedoch, dass es trotzdem zu illegalem Drogenkonsum kommt und glauben deshalb, dass Informationen zur Schadensbegrenzung für die Sicherheit der Menschen unerlässlich sind. Aus diesem Grund soll dieser Leitfaden die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich für den Gebrauch dieser Substanzen entscheiden.

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Auf unserer Infoseite und Anleitung (Guide) zu psilocybinhaltigen Trüffeln in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme dieser Substanzen.

Begriffserklärung

Psilocybinhaltige Pilze/Trüffel gehören neben LSD, Meskalin und DMT zu den vier bekanntesten Psychedelika. Während die klassischen Zauberpilze – auch Magic Mushrooms genannt – über der Erde wachsen, bilden sich die kugelförmigen psychedelischen Zaubertrüffel unterhalb der Erde aus fest verflochtenen Myzelsträngen. Das sind weiße, faserige Strukturen, die Nährstoffe und Wasser speichern können, wenn die Wachstumsbedingungen für Pilze nicht optimal sind. Diese unter der Erde entstandene Dauerform wird als “Sklerotium” bezeichnet.

Doch egal ob ober- oder unterirdisch, beide Bestandteile enthalten Spuren derselben Wirkstoffe: Psilocybin und Psilocin. Diese sind für die bewusstseinsverändernden Effekte während einer psychedelischen Erfahrung mit Zaubertrüffeln oder -pilzen verantwortlich.

Übrigens bilden nicht alle Pilze Sklerotien aus, sondern nur die Arten der “Skerotienbecherlingsverwandten”. Auch das Mutterkorn, aus dem LSD synthetisiert wird, ist eine Dauerform des Mutterkornpilzes.

Wirkung Psilocybin

Die Effekte von magischen Trüffeln sind sehr stark von Set (deinem Geisteszustand) und Setting (deiner Umgebung) abhängig, aber auch von der Dosis.

Psychedelika sind im Allgemeinen dafür bekannt, dass sie verstärken, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist. Deshalb sind psychedelische Trips oft von Erfahrung zu Erfahrung sehr unterschiedlich und nicht voraussagbar. Die Bewusstseinsveränderung von psychedelischen Substanzen lässt sich schwer nachempfinden, wenn du sie selbst noch nicht erlebt hast.

Wie würdest du jemandem einen Orgasmus erklären, der noch nie selbst einen hatte?

Psilocybin ist für seine geistesöffnende Wirkung bekannt. Viele Anwender sprechen von nachhaltigen, lebensverändernden Erfahrungen mit dieser Substanz. In den letzten Jahren gewinnt Psilocybin besonders durch die Anwendung von Microdosing große Beliebtheit.

Bei Depressiva wie Alkohol oder Heroin bewegst du dich weg von dir selbst, du betäubst deine Sinne. Pilze und Trüffel hingegen gehören zu den Stimulanzien; sie ziehen dich in dich selbst hinein. Deine Wahrnehmung über alle Sinne wird intensiver, Gedanken und Emotionen verstärkt werden – die positiven sowie die negativen. Du bekommst einen unberührteren Eindruck deines Umfelds, fast wie ein Kind.

Als Kind nimmst du die Realität so auf wie sie ist, dein Gehirn filtert Unwichtiges nicht heraus. Dann, im Laufe deines Lebens, entwickelst du deine eigenen Erwartungen vom Leben und triffst auf gesellschaftliche Konventionen, die aus deinen und den Erfahrungen anderer Menschen entstanden sind.

Damit trifft dein Gehirn dann Annahmen über deine Wahrnehmung und spart so viel Zeit und Energie, um deinen Alltag zu meistern. Wenn du versucht herauszufinden, was das für grüne Punkte in deinem Sichtfeld sind, dauert es nur Bruchteile von Sekunden bis du weißt; “Ah ja, die Blätter eines Baumes.”

Psilocybin entfernt diese Annahmen. Ohne sie bist du wieder auf das angewiesen, was du im Moment fühlst und denkst. Alles ist intensiviert, neue Reize überraschen dich, deine Neugier ist riesig und du nimmst die Welt bunter, neu und ohne Filter war.




Pharmakologie

Die beiden psychoaktiven Stoffe in Zaubertrüffeln sind Psilocybin und Psilocin. Für die berauschende Wirkung ist hauptsächlich Psilocin verantwortlich, welches im Verdauungstrakt aus Psilocybin umgewandelt wird. Bei einer nicht oralen Konsumform von Psilocybin werden übrigens die gleichen psychedelischen Effekte ausgelöst. Für den Anwender macht also keinen Unterschied, ob das Psilocybin in Psilocin umgewandelt wird oder nicht.

 

Induziert in den menschlichen Körper, bindet sich Psilocybin/Psilocin an verschiedene Serotonin Rezeptoren, primär an den Typ 5HT2A. Dieser kommt vor allem im präfrontalen Cortex unseres Gehirns an, welcher an unserer kognitive Planung, Persönlichkeit, Entscheidungsfindung und Sozialverhalten beteiligt ist. Dieser Teil des Gehirns wird auch “Default Mode Network” (DMN) genannt, da er eingeschaltet wird, wenn wir uns gerade auf nichts besonderes konzentrieren – der Standard-Betriebsmodus unseres Gehirns.

Diese Serotonin Rezeptoren werden verlangsamt, weshalb deren Kommunikationsfähigkeit erheblich eingeschränkt wird. Das führt zur bekannten Persönlichkeitsauflösung und das Default Mode Network wird immer irrelevanter und rückt in den Hintergrund. Die anderen Hirnareale scheinen von dieser Tatsache zu profitieren, da sie nun mehr Ressourcen und Potenzial haben, miteinander zu kommunizieren.

 


Diese teilweise chaotischen Verbindungen führen zu Effekten wie Synästhesien (Vermischung der Sinne: Farben schmecken, Musik sehen) und neuen Sichtweisen des Trippenden auf bisherige Einstellungen und Probleme. Die Entropie des Gehirns wird derart verstärkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung der Persönlichkeit nachhaltig erhöht wird, wie in dieser Studie aus 2016 nachgewiesen wurde.

Nutzen

Wissenschaftler wie Albert Hofmann, Erfinder des LSD, erkannten schon früh nach der Entdeckung von Psychedelika deren Potenzial und nannten sie “eine vielversprechende Substanz für die Psychotherapie”. Dies bestätigten zahlreiche Studien in den 50ern und 60ern.

Abseits des offiziellen psychotherapeutischen Einsatzes, fanden Psychedelika schnell ihren Weg in die Öffentlichkeit. Während der friedliche Jugendbewegung der 60er in den USA, wurde LSD zum Leitsymbol der Gegenbewegung zum Vietnamkrieg. Nach der Prohibition wurde die Substanz in den Untergrund gedrängt, von wo sie bis heute von Millionen von Menschen weltweit konsumiert wird.

Eine Studie aus dem Jahr 2018 weist eine erhöhte Fähigkeit des Gehirns auf Psychedelika nach, neue Verbindungen zwischen Neuronen zu schaffen und damit die größere Wahrscheinlichkeit, nachhaltige persönliche Änderungen zu erwirken. Es gibt unzählige anekdotische Berichte von Menschen, die nach eigener Aussage ihr Leben dank Psilocybin zum Positiven verändert haben. Wenn du dich zu diesem Thema von uns individuell beraten lassen möchtest, schaue gerne einmal hier vorbei.

Psilocybinhaltige Pilze bzw. Zaubertrüffel sind keine Drogen zum Vergessen der eigenen Realität.

Nein, sie verstärken die Realität und lassen viele Anwender das erste mal erkennen, wie sie selbst funktionieren und warum sie so sind wie sie sind – was dann dazu führt, dass sie sich in den Aspekten ändern möchten, mit denen sie noch nicht zufrieden sind.

Um sich selbst zu ändern, ist die Fähigkeit, sich mit sich selbst auseinandersetzen zu können, unerlässlich. In unserer modernen, effizienzgetrieben Gesellschaft scheint diese Fähigkeit systematisch verloren zu gehen. Über sich selbst nachzudenken scheint nicht gut fürs Geschäft zu sein – wir Menschen werden von einem Reiz (Handy, Netflix, Nikotin) zum nächsten geschleift. Sich langweilen zu können (der Zustand in dem wir frei denken), ist zu einem Skill geworden.

Um dem entgegenzuwirken gibt es viele Möglichkeiten; das Besuchen von Seminaren, Bücher lesen, tägliche Routinen starten, Meditation.

Psilocybin ist sozusagen der Crashkurs.

Sorge bei einem Zaubertrüffel-Trip dafür, dass es für dich die Möglichkeit gibt, dich zurückzuziehen. Alleine sein auf Psychedelika ist die Zeit, die so unglaublich heilend sein kann. Manchmal wirst du dich dazu zwingen müssen, da sich der Trip überwältigend anfühlen kann. Versuche immer an deine Motivation zu denken, warum du Psilocybin konsumiert hast. Du willst etwas über dich und dein Leben lernen und Psilocybin bietet dir eine einzigartige Möglichkeit dafür.

Wir möchten dir eine Methode für deine Persönlichkeitsentwicklung mit Zaubertrüffeln verraten, die wir für besonders einfach aber effektiv halten:

Nimm dir einige Zeit vor deinem Trip einen Zettel und überlege einmal, welche Dinge dich aktuell in deinem Leben beschäftigen, oder dich sogar schon seit längerem bedrücken. Das kann soetwas sein wie die Beziehung zu deinem Vater, die Wahl deines Berufs, deine Erwartungen an deinen Partner. Schreibe die Themen als Überschriften auf den Zettel und lass dazwischen ein paar Zeilen Platz.

Wir wissen, dass es sich während der Psilocybin-Erfahrung manchmal wie eine große Überwindung anfühlen kann, aber bringe dich nun während des Zaubertrüffel-Trips dazu, dir den Zettel anzuschauen. Du liest die erste Überschrift und fängst an darüber nachzudenken. Du wirst sehen, es wird dir das erste Mal möglich zu sein, deine Probleme wie aus der Perspektive einer dritten Person wahrzunehmen. Irgendwann wirst du zu einem Ergebnis kommen, beispielsweise “Ich rufe meinen Vater am Montag an.”. So gehst du die einzelnen Themen durch und notierst die Ergebnisse.

Wenn du nun deinen ausgefüllten Zettel am darauffolgenden Tag rausholst, passiert etwas erstaunliches. Es wird sich so anfühlen, als ob jemand anderes die “Lösungen” auf die Probleme geschrieben hat. Aber jemand, der dich so gut kennt, wie du dich nicht einmal selbst kennst. Du wirst einfach wissen, dass die Antworten wahr sind und dir wird klar werden, dass dies mögliche Lösungen zu deinen Problemen sind und du wirst sie als deine neue Wahrheit anerkennen. Probiere es einfach mal aus. Was hast du zu verlieren?

Vorbereitung

Wie oben bereits erwähnt, sind die Effekte von magischen Zaubertrüffeln, neben der Dosis, sehr stark von Set und Setting abhängig. Die Droge ist dafür bekannt, dass sie das verstärkt, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist.

Set = Welches Mindset und welche Erwartungen hast du an die bevorstehende Erfahrung?
Setting = In welchem Umfeld wird die Erfahrung stattfinden?

Fragen zur Prüfung deines Sets:

  • Gibt es etwas in dir, das du verdrängst? Die Trüffel werden dich unausweichlich damit konfrontieren.
  • Wie fühlst du dich in letzter Zeit? Geht es dir seelisch und körperlich gut?
  • Hast du Angst vor dem, was die Trüffel dir zeigen werden? Oder ist es eher Respekt?

Wenn du das Gefühl hast, noch nicht das richtige Set zu haben, raten wir dir, dich mehr mit deiner Persönlichkeitsentwicklung und Psychedelika zu beschäftigen. Schau dir zum Beispiel mal unsere Einführung zu Psychedelika an. Je so mehr du über die Substanz lernst, desto einfacher wird es für dich, dich mental auf die Erfahrung einzustellen.

Bei Fragen zu diesem Thema oder Interesse, unsere professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bewirb dich hier gerne für ein kostenloses und individuelles Beratungsgespräch.

Fragen zur Prüfung deines Settings:

  • Kannst du an dem Ort des Trips du selbst sein? Könntest du dort wie ein Verrückter herumtanzen, ohne, dass es dir peinlich wäre?
  • Bist du unter Menschen, die dich kennen und denen du auch deine größten Ängste mitteilen würdest?
  • Gibt es einen Rückzugsort, an dem du alleine sein kannst?

Wenn Set & Setting sichergestellt sind, wird ein weiterer Teil der Vorbereitung sein, deine Motivation abzuwägen. Warum möchtest du Zaubertrüffel zu konsumieren? Frage dich einmal, was du mit der Erfahrung erreichen möchtest. Aber vorsicht: Erwartungen an einen Trip solltest du nicht haben, denn diese können nie erfüllt werden.

Zaubertrüffel sind keine “Fire & Forget” – Droge (wie z.B. Alkohol, Amphetamine oder MDMA), die du einwerfen kannst, damit du dich besser fühlst!

Nein, sie haben die Kraft, dir dein Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Und wenn du siehst wer du bist, kannst du dich auch fragen, was du daran gerne ändern würdest. Mit der richtigen Motivation kann diese Droge zu einem starken psychologischen Werkzeug werden, mit dem du deinen Geist auf eine Weise sehen und verändern kannst, die dir bisher verborgen war.

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Dosierung

Wenn du dich dafür entschieden hast Zaubertrüffel zu konsumieren, solltest du eine Dosis wählen, die für dich möglichst sicher ist. Wenn du noch keine oder nur wenige psychedelische Erfahrungen gemacht hast, taste dich langsam und vorsichtig an diese Substanzen heran! Die Intensität der Wirkung kann auch geübte Personen noch überfordern, weshalb du hier nichts überstützen solltest. Weitere Tipps zum sicheren Konsum erfährst du weiter unten in den Safer Use Regeln.

Normalerweise werden frische Magische Trüffel in 15 Gramm Packungen verkauft. Du kannst mit einer leichten bis mittleren Dosis zwischen 7g und 10g beginnen. Eine Standarddosierung für erfahrene Psychonauten liegt bei 10g bis 15g. Beachte, dass sich diese Angaben auf das Gewicht frischer Trüffel beziehen. Mit einer Feinwaage (unsere Empfehlung: 0,001 g Milligramm Feinwaage) kannst du im Milligrammbereich arbeiten und extrem genau dosieren.

Da die Praxis des Psychedelic Microdosing aktuell zunehmend an Bedeutung gewinnt, bieten einige Shops extra für diesen Zweck abgewogene Mengen an. Wenn du dich für Microdosing mit psilocybinhaltigen Trüffeln interessierst, haben wir hier alle wichtigen Infos für dich zusammengefasst.

Zaubertrüffel sind übrigens weniger potent als Pilze. Solltest du dir also einmal nicht sicher sein, welche Substanz du vor dir hast, halte dich besser an unsere Dosierempfehlung für Zauberpilze. Diese sollen auf das Trockengewicht angewendet werden.

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Einnahme

Wenn du deine magischen Trüffel einfach pur essen möchtest, brauchst du keine besonderen Aufbereitungsmaßnahmen treffen. Wiege die gewünschte Menge ab und konsumiere sie mit einer der typischen Formen. Sie schmecken übrigens eher walnussartig als pilzig.

Wir empfehlen dir, deine Zaubertrüffel nicht zu trocknen. Sie werden hart wie Stein und müssten zur Einnahme pulverisiert werden. Die Dosierung wird dann schwieriger, da sie natürlich viel potenter pro Gramm werden. Bewahre Trüffel besser bis zum Verzehr im Kühlschrank auf. Dort sind sie ca. einen Monat lang haltbar.

  1. Essen und mit Wasser nachspülen (gründlich kauen!)
  2. Im heißen Wasser für 15 Minuten quellen lassen und dann als Tee trinken
  3. Fürs Kochen verwenden, z.B. für die Herstellung von Honig
  4. Herstellung eines Psilocybin-Extraktes mit Alkohol und Orangensaft

Du solltest deiner Quelle uneingeschränkt vertrauen können, wenn es um eine so machtvolle Substanz geht.

Effekte

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Optische und akustische Pseudohalluzinationen
  • Farben und Töne werden intensiver wahrgenommen
  • Vermischung von Sinneseindrücken (Synästhesie)
  • Verlust des Ich-Gefühls
  • Emotionale Turbulenzen
  • Innere Aufgewühltheit
  • Unangenehmes Magengefühl (vor allem zu Beinn)
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Konfrontierung mit negativen Gedanken
  • Auslösen einer latenten Psychose

Dauer

Ein Zaubertrüffel-Trip dauert zwischen 3 und 5 Stunden, also tendenziell etwas kürzer als ein Pilz-Trip. Psychedelische Erfahrungen gliedern sich in 5 Phasen auf, die zeitlich absolut individuell verlaufen.

Wir geben die hier eine grobe Orientierung: In den ersten 15min bis 1,5h wirst du nichts außer vielleicht deiner Aufregung spüren. Das Hochkommen auf Zaubertrüffel dauert etwa eine viertel bis volle Stunde. Auf dem Höhepunkt des Trips – dem Peak – bleibst du ca. 1,5 Stunden. Das Herunterkommen zeitlich festzulegen ist kaum möglich, dauert aber immer etwas länger als der Peak.

Plane dir auch für die Tage nach der Erfahrung ausreichend Zeit ein, um das Erlebte zu verarbeiten und zu integrieren.





Risiken

Es gibt keinen nachgewiesen Tod eines Menschen, der direkt auf das Verwenden von Psilocybin zurückzuführen ist. Weiterhin gibt es keine bekannten Langzeitnebenwirkungen.

2010 wurden bei der weltweit größten Klassifikationsstudie Drogen auf ihre Schädlichkeit für das Individuum und dessen Umfeld umfassend getestet. Psilocybinhaltige Zauberpilze (und damit auch Trüffel) wurden unter allen Drogen als die am wenigsten schädliche Substanz klassifiziert.

Weitere Studien aus den Jahren 2000 – 2011 kamen zu einem ähnlichen Ergebnis. Da die Wirkung von Psilocybin nicht abhängigkeitserzeugend ist und die Wirkstoffe nur eine winzige Giftigkeit aufweisen, bestehen die Gefahren der Zaubertrüffel hauptsächlich in psychischen Risiken, gerade für psychisch labile Personen.

Psilocybin verstärkt die inneren Zustände eines Menschen. Negative Erfahrungen werden nicht durch die Substanz selbst erzeugt, sondern entstehen durch die Verstärkung deiner bereits vorhandenen negativen Denkweisen.

Die Tiefe und Stärke eine Psilocybin-Erfahrung kann sich manchmal überwältigend und herausfordernd anfühlen und das Auftreten negativer Gefühle ist nicht ausgeschlossen. Wie bereits erwähnt, hängt die Intensität einer Psilocybin-Erfahrung – neben der Vorbereitung deines Sets und Settings – maßgeblich von der Dosierung ab. Deshalb Achtung: Psychedelische Zaubertrüffel sind Naturprodukte und unterscheiden sich deshalb oft stark in ihrem Psilocybingehalt. Nicht nur die Sorte der Trüffel, sondern auch wie sie gezüchtet, geerntet und gelagert wurden, spielen dabei eine Rolle. Lass deshalb nicht allein dein Augenmaß über die nächsten 5 Stunden entscheiden.

Um während eines Trips möglichst wenig negative Effekte zu erleben, empfehlen wir dir, dich aufmerksam mit der Substanz und den Safer Use Regeln zu beschäftigen. Ein unbewusster Konsum von Drogen führt meist dazu, dass du dich nicht ausreichend mit den Risiken auskennst und unweigerlich ein unvernünftiges Konsumverhalten an den Tag legst. Nimm keine Drogen, wenn du unter 18 bist, gerade schwanger bist oder stillst, psychisch instabil, schizophren oder psychotisch veranlagt bist! Auch wenn du erkältet bist oder Schmerzen hast, solltest du nichts konsumieren.

Safer Use Regeln

  1. Nimm Zaubertrüffel nur gut vorbereitet ein. Stelle sicher, dass Set, Setting und Dosis stimmen.
  2. Lass deinen Trip von einem nüchternen “Tripsitter” begleiten. Wähle jemanden, dem du vertraust – vorzugsweise mit Psychedelika-Erfahrung.
  3. Starte deinen Trip am besten morgens. Das Tageslicht wird dich auf eine angenehme Weise beeinflussen.
  4. Konsumiere nicht auf vollen Magen, aber auch nicht auf einen leeren. Ein kleines Frühstück eine Stunde vor der Einnahme ist perfekt.
  5. Die volle Wirkung entfaltet sich erst ca. 45min bis 1,5 Stunden nach der Einnahme. Wirf deshalb nicht gleich nach, wenn du das Gefühl hast, dass es zu wenig ist.
  6. Lass dich fallen, versuche nicht gegen die Wirkung anzukämpfen. Negative Erfahrungen rühren davon, dass der Konsument nicht loslassen kann und die Kontrolle behalten möchte.
  7. Vergiss zwischendurch das Trinken nicht. Wasser oder Fruchtsäfte beeinflussen die Wirkung der Zaubertrüffel nicht.
  8. Nimm auf keinen Fall aktiv am Straßenverkehr teil, sondern lass dich abholen, wenn du nach Hause möchtest.
  9. Nimm dir am Tag nach der Einnahme frei, damit du die Erfahrung reflektieren kannst.
  10. Lass bis zum nächsten Trip ausreichend Zeit vergehen. Wir empfehlen dir einen mindestens 3-monatigen Abstand.

Mischkonsum

Generell raten wir dringend davon ab, Zaubertrüffel mit anderen Substanzen zu kombinieren. Sie erzeugen schon alleine einen psychedelischen Trip, der alle deine Sinne und Kapazitäten in Beschlag nimmt. Mit zusätzlichen Substanzen wirst du Potenzial abgeben müssen und schmälerst die tiefgehende Erfahrung von Psilocybin.

Wenn du die Trüffel dennoch mit einer anderen psychoaktiven Substanz mischen möchtest, haben wir dir hier unsere Erfahrungen mit Mischkonsum aufgelistet.




Trüffel mit Cannabis (Weed)

Wenn du nur selten Cannabis konsumierst und wenig Erfahrung mit psychedelischen Substanzen hast, raten wir von der Kombi mit Zaubertrüffeln unbedingt ab! Cannabis kann auf Psychedelika zu paranoiden Gedankengängen führen, aus denen du nur schwer allein wieder heraus kommst.

Wir wissen, dass besonders regelmäßige Weed-Konsumenten (täglich bis mehrfach wöchentlich) dazu neigen, Cannabis leichtsinnig zu kombinieren. Dies gibt ihnen meist ein vertrautes Gefühl, da es dem Psilocybin-Trip eine Cannabis-Note verleiht. Unserer Meinung nach schmälert das allerdings die echte psychedelische Erfahrung, weshalb wir auch in diesem Fall davon abraten – vor allem, wenn der Trip psychisch herausfordernd für dich wird. 

Cannabis verstärkt die Wirkung von Trüffeln jedoch stark und kann einen schwächeren Trip schnell zu einem starken machen. Wenn du trotzdem nicht auf Weed verzichten möchtest, konsumiere es auf jeden Fall erst gegen Ende der psychedelischen Reise.

Trüffel mit MDMA (Ecstasy)

Die Mischung aus Zaubertrüffeln und dem Empathogen MDMA wird Hippie Flip genannt. Die Wirkung lässt sich als Psilocybin-Rausch beschreiben, der durch die Wirkung des MDMA einen liebevollen Touch bekommt – wenn alles gut geht. Die Mischung dieser beiden starken psychoaktiven Substanzen sollte jedoch nur von erfahrenen Psychedelika-Anwendern vorgenommen werden.

Diese Substanzen lassen dich kombiniert neue Reize extrem intensiv wahrnehmen, weshalb ungeübtere Anwender oft durch die starke Wirkung von MDMA überfordert werden. Ein Trüffel-Trip kann, genau wie MDMA, ruhig und gemütlich oder auch energiegeladen und aktivierend verlaufen. Wenn beide Varianten im Widerspruch zueinander stehen (sagen wir: durch die Truffles willst du dich ausruhen, durch MDMA willst du tanzen), wirst du sehr unruhig, weil sich weder das eine noch das andere gerade richtig anfühlt.

Viele Berichte über negative Erfahrungen mit dieser Mischung rühren von der Leichtsinnigkeit oder Unerfahrenheit der Konsumenten mit mindestens einer der beiden Substanzen. Solltest du ausreichend Erfahrung mit beiden Substanzen haben, empfehlen wir dir die Einnahme von MDMA 3 Stunden nach der Einnahme der Pilze (stelle einen Timer!). So wirst du vom Peak des Psilocybin sanft in das MDMA übergeleitet und kannst deine Aufmerksamkeit beiden Substanzen widmen, ohne davon überfordert zu werden.

Trüffel mit 2C-B

Die Wirkung von 2C-B wird von vielen Anwendern als eine “Light-Version” von LSD oder Zauberpilzen wahrgenommen. Es wird oft verwendet, um einen Trip zu intensivieren oder ihn zu verlängern. Die euphorisierende Wirkung des 2C-B kann dem Zaubertrüffel-Trip einen gewissen Kick verleihen und ihn nochmals ankurbeln.

Sei auch hier sehr vorsichtig mit der Dosierung. Gerade bei Kombinationen verschiedener Substanzen können schnell auch unerwartet oder unerwünschte Effekte auftreten. Mische Substanzen nie, um von einem emotional anstrengenden Moment auf Psychedelika abzulenken. Wenn du 2C-B mit magischen Trüffeln kombinieren möchtest, empfehlen wir das 2C-B nach dem Peak der Zaubertrüffel-Erfahrung einzunehmen, etwa 3,5 Stunden nach der Einnahme (Timer stellen!).

Trüffel mit LSD

Psilocybinhaltige Trüffel werden oft verwendet um einen LSD Trip zu intensivieren oder ihn zu verlängern. Da die Wirkung beider Substanzen als recht ähnlich beschrieben wird, gibt es keine besonderen Effekte, die durch diese Kombination auftreten.

Trüffel mit Ketamin

Ketamin wird in der Medizin zur Betäubung und auf dem Schwarzmarkt als Rauschmittel eingesetzt. Ketamin betäubt auf der einen Seite die Sinne, weist auf der anderen aber auch psychedelische Effekte wie Pseudohalluzinationen und ein Gefühl der Verschmelzung mit der Umwelt auf. Die Kombination mit Psychedelika ist mit Vorsicht zu genießen, da Ketamin deren psychedelische Effekte abschwächen oder gar betäuben kann. Die führt jedoch nicht zu einem schwächeren psychedelischen Trip, sondern zu einer Veränderung der Wahrnehmung, welche ein unangenehmes Gefühl beim Anwender auslösen kann.

Wenn du Ketamin mit Zaubertrüffeln mischen möchtest, empfehlen wir mit einer sehr kleinen Dosis Ketamin anzufangen. 15 mg Ketamin (8 mg S-Ketamin) sind meist genug, um das Ketamin ausreichend wahrzunehmen, da Psilocybin das Ketamin verstärken wird.

Trüffel mit Amphetamin (Speed/Pep)

Wir raten dringend von einem Mischkonsum aus Amphetamin und Psychedelika ab! An dieser Stelle ist es egal, wie gut du beide Substanzen kennst. Amphetamin erhöht deine Herzfrequenz, deine Aufmerksamkeit bzw. deinen Wachheitsgrad und verringert dein Schlaf – und Ruhebedürfnis. Diese Effekte fühlst du durch die Zaubertrüffel dann um ein vielfaches verstärkt, da deine gesamte Wahrnehmung ohnehin schon intensiviert wurde. Oft führt das zu einem sehr anstrengenden Gefühl von Rastlosigkeit, Nervosität und Stress.

Die Wirkung von Psilocybin reicht mehr als genug aus, um die eigene Wachheit zu erhöhen. Du kannst dir sicher sein, dass du auf magischen Trüffeln nicht einschlafen wirst. Und wenn doch, dann hör auf deinen Körper. Du wirst bestimmt interessante Träume haben.

Trüffel mit Alkohol

Alkohol gehört zur Gruppe der Depressiva. Diese betäuben deine Sinne und lassen dich deinen Körper weniger spüren. Zaubertrüffel öffnen deine Sinne und verstärken deine Wahrnehmung. Wir finden, das passt nicht zusammen. Bei Psilocybin-Trips ist es ganz wichtig, dass du genau auf dich hörst und auf deine Bedürfnisse eingehst. Du verschenkst auf jeden Fall etwas vom Potenzial der Substanz, wenn du davor oder währenddessen Alkohol trinkst.

Wir raten die insbesondere vom “Mut antrinken” ab, das funktioniert vor bzw. auf Trüffeln nicht. Wenn du vor der Erfahrung Angst hast oder sehr aufgeregt bist, dann tauche lieber in dieses Gefühl ein und frage dich, ob du wirklich bereit bist.

Solltest du dich während deines Trips unsicher oder ängstlich fühlen, dann sieh diesen Moment als wertvolle Chance an, dich jetzt intensiv mit dir selbst auseinanderzusetzen. Zieh dich ein bisschen zurück und frage einen guten Freund, ob er dich begleiten kann. Zusammen analysieren, erkunden und philosophieren – dafür sind magische Zaubertrüffel gemacht.

Geschichte

Im Gegensatz zu synthetisierten Psychedelika wie LSD oder 2C-B, sind psilocybinhaltige Pilze/Trüffel schon seit Jahrtausenden in unsere Kulturen integriert. Sie werden von vielen als unglaubliches Werkzeug zum Verstehen des menschlichen Geistes angepriesen. Von 10.000 Jahre alten Höhlenmalereien bis zum Einsatz im Silicon Valley sind sie einen weiten Weg gegangen, um uns bis heute nachhaltig zu verändern.

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Psilocybin bei den Azteken

Wie Pilze bzw. Trüffel früher konsumiert wurden beruht vornehmlich auf Spekulationen. Es wird vermutet, dass sie für religiöse Praktiken eingesetzt wurden. Das Abdriften in den sogenannten “blumigen Traum” empfanden die Azteken als eine wunderbare Methode, sich mit ihren Göttern zu verbinden. Nachdem Hernán Cortés im Februar 1519 loszog um das Reich der Azteken zu erobern, kehrte er mit dem “Gott-Pilz” nach Europa zurück. Bei den Azteken waren sie schwer zu finden, weshalb sie vornehmlich in der Oberschicht verwendet wurden, um große Feste und Veranstaltungen zu feiern.

Einzug nach Europa

In den 50er Jahren begannen psychedelische Pilze dann auch ihren Siegeszug in der westlichen Kultur. Der Wissenschaftler Robert Gordon Wasson nahm zu dieser Zeit in Mexiko an einer aztekischen Zeremonie teil, um dann 1957 im US Time Magazine davon zu berichten. Sein Artikel “Seeking The Magic Mushroom” prägte den Begriff der Zauberpilze und führte dazu, dass sich viele Interessenten und Wissenschaftler anschließend mit dieser Gattung von Pilzen beschäftigten. Es folgten zahlreiche Studien zu den Effekten und wundersamen Heilkräften von psilocybinhaltigen Pilzen in der Psychotherapie.

Prohibition in den 60ern

In der 60er Jahren bildete sich im Rahmen der politischen Opposition gegen den Vietnamkrieg eine internationale Jugendbewegung heraus, die die Gesellschaft spaltete. Den neuen Ideen von einem friedlicheren, humaneren Leben, der freien Lieben und einer Offenheit für bewusstseinserweiternde Substanzen, standen große Ängste vor Massenhalluzinationen und einer wild gewordenen Gesellschaft gegenüber.

Die Konfrontation mündete in einer Gesetzesänderung zur Kontrolle von Drogenmissbrauch im Jahr 1965 in den USA. Der starke amerikanische Einfluss sorgte kurze Zeit später dafür, dass die United Nations Organisation nachzog und in allen Mitgliedsstaaten Psilocybin und LSD verboten mussten.

Wiedererwachen von Psilocybin

Nach der Entdeckung und Prohibition des Empathogens MDMA wurde 1986 die “Multidisciplinary Association of Psychedelic Studies” (MAPS) von Rick Doblin gegründet. Die Organisation beschäftigt sich mit dem psychotherapeutischen Potenzial psychedelischer Substanzen. Das Interesse an psychoaktiven Substanzen wurde wieder aus dem Untergrund gehoben und zu Beginn der 90er Jahre beschlossen eine Ansammlung von Wissenschaftlern, Psychotherapeuten und sogenannten Psychonauten, dass es an der Zeit war, psychoaktive Substanzen aus ihrem Grab zu bergen.

Der offizielle Start des Wiedereinstiegs der Forschung mit psychedelischen Substanzen kann auf das Jahr 2006 datiert werden. Roland Griffiths, ein strenger und hochgeachteter Wissenschaftler, veröffentlichte eine Doppelblindstudie mit dem Titel ”Psilocybin can occasion mystical-type experiences having substantial and sustained personal meaning and spiritual significance”. Die Studie wurde von der Öffentlichkeit als besonders methodologisch genau wahrgenommen und das große Potenzial psychedelischer Forschung wurde erkannt.

Zwei Monate nach der Studie bewerteten ihre Teilnehmer die Erfahrung mit der psychedelischen Droge Psilocybin diese als eine der bedeutungsvollsten Erfahrungen ihres Lebens und schrieben ihr nachhaltige positive Veränderungen ihrer persönlichen Einstellungen und Verhaltensweisen zu.

Generell wird bei wissenschaftlichen Studien bevorzugt Psilocybin verwendet. LSD ist in den Köpfen der Allgemeinheit wesentlich stärker vorbelastet, wohingegen Psilocybin, welches in frei wachsenden Pilzen vorkommt, besser angenommen wird. Um Studien mit Testpersonen von der Regierung genehmigt zu bekommen, wird deshalb meist Psilocybin verwendet, wessen Effekte sich ohnehin nur gering von LSD unterscheiden.

Im Jahre 2008 gewannen psychedelische Trüffel an Popularität und Beliebtheit, als diese in den Niederlanden nicht unter das dortige Verbot aller psychoaktiven Pilze fielen. Trüffel stellen als Sklerotien bloß einen Nährstoffspeicher für den Fruchtkörper dar, sind aber keine Teile des Pilzes.

Legalität

In Deutschland sind Psilocybin und Psilocin verboten. Diese Substanzen sind im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als nicht verkehrsfähige und nicht verschreibungsfähige Stoffe aufgelistet.

In den Niederlanden sind die Reinsubstanzen Psilocybin und Psilocin auch verboten. Hier wurden Trüffel im September 2019 vom Staat jedoch ausdrücklich als Genussmittel kategorisiert und gelten damit für Erwachsene als voll verkehrsfähig. Der Besitz und Handel ist dort also erlaubt. Mehr Informationen zur Gesetzeslage findest du hier.

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Als Mitgliedsstaat der EU dürfen die Niederlande Produkte legal auf den zollfreien Binnenmarkt bringen. Wir halten den niederländischen, auf das Microdosing spezialisierten Trüffelhändler ProviThor für seriös. Über diesen Link kannst du Zaubertrüffel ganz normal mit einer IBAN-Überweisung kaufen und musst nicht umständlich mit Bitcoins oder ähnlichem zahlen. Mit unserem Gutscheincode SETSETTING erhältst du 5% Rabatt auf deine Bestellung.