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1S-LSD

1. Dezember 2025| Autor:| Autor:
Blaues Banner mit der Aufschrift "Substanzinfo 1S-LSD", einem Moleküldiagramm und dem "SET & SETTING"-Logo unten links, das die wichtigsten Fakten über 1S-LSD hervorhebt.

1S-LSD ist im Juni 2024 als „neues“ LSD-Derivat aufgetaucht – ein Molekül, das dem klassischen LSD sehr ähnlich ist, aber chemisch leicht verändert wurde. Für viele sorgt das für Verwirrung: Ist 1S-LSD nun dasselbe wie LSD? Wie wirkt es? Und wie ist die rechtliche Lage eigentlich heute?

In diesem Artikel bekommst du eine klare, leicht verständliche Übersicht: Was 1S-LSD ist, wie es sich von LSD unterscheidet, welche Wirkungen und Risiken berichtet werden und wie die rechtliche Situation eingeordnet werden kann.

1S-LSD wurde von Händlern ausschließlich als Forschungssubstanz angeboten und ist nicht für den menschlichen Konsum zugelassen. Dieser Artikel dient ausschließlich der Aufklärung und Schadensminderung (Harm Reduction). Er ist keine Aufforderung zum Erwerb oder Konsum und ersetzt keine medizinische, psychologische oder rechtliche Beratung.

Warum wir trotzdem über Wirkungen, berichtete Dosierungen und praktische Aspekte sprechen: Nach übereinstimmenden Berichten nutzt ein erheblicher Teil der Menschen 1S-LSD trotz der gesetzlichen Rahmenbedingungen psychedelisch. Um Risiken zu verringern und Fehlannahmen zu vermeiden, stellen wir Informationen beschreibend und neutral bereit – nicht als Anleitung, sondern damit Leser:innen fundierte Entscheidungen treffen und safer-use-Prinzipien verstehen können.

Bitte beachte: Die Rechtslage ändert sich laufend (Stand: 05.11.2025). Prüfe aktuelle Bestimmungen in deinem Land/Bundesland. Personen mit psychischen Vorerkrankungen, Schwangere/Stillende und Minderjährige sollten keine Experimente mit psychoaktiven Substanzen durchführen.

Für allgemeine Grundlagen zu LSD empfehlen wir zusätzlich unseren ausführlichen LSD-Artikel sowie den Überblick zu LSD-Derivaten.

Was ist 1S-LSD?

1S-LSD (vollständiger Name: 1-(3-(Trimethylsilyl)propionyl)-Lysergsäurediethylamid) ist ein LSD-Derivat, also eine chemisch leicht veränderte Variante von LSD. Es gehört zur Gruppe der Lysergamide, die alle auf der Grundstruktur der Lysergsäure basieren – dem gleichen Ausgangsstoff, aus dem auch klassisches LSD (Lysergsäurediethylamid) hergestellt wird.

Entwickelt wurde 1S-LSD im Jahr 2024, kurz nachdem frühere Varianten wie 1D-LSD und 1T-LSD in Deutschland verboten wurden. Der entscheidende Unterschied liegt in einer zusätzlichen chemischen Gruppe, der sogenannten Trimethylsilyl-Gruppe (Si). Durch diesen Zusatz enthält das Molekül Silizium – ein Element, das im bisherigen Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) nicht erfasst war. Genau dadurch blieb 1S-LSD zunächst legal und wurde von Herstellern als „Forschungssubstanz“ angeboten.

Chemisch gesehen handelt es sich bei 1S-LSD sehr wahrscheinlich um eine sogenannte Prodrug. Das bedeutet: Im Körper könnte es teilweise zu LSD umgewandelt werden und dadurch auch sehr ähnliche Wirkungen entfalten. Wissenschaftlich bestätigt ist das bisher jedoch nicht.

1S-LSD vs LSD

Obwohl 1S-LSD und LSD auf den ersten Blick nahezu identisch erscheinen, gibt es kleine, aber entscheidende chemische Unterschiede.

Der Unterschied liegt an einer einzigen Stelle im Molekül: Bei 1S-LSD wurde am sogenannten Indol-Stickstoff des LSD-Moleküls eine Trimethylsilyl-Propionyl-Gruppe angehängt. Diese zusätzliche Gruppe enthält Silizium (Si) – ein Element, das in LSD selbst nicht vorkommt.

Diese Veränderung sorgt dafür, dass 1S-LSD formal ein anderes Molekül ist und damit nicht automatisch unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) oder das frühere Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) fiel. Genau das machte es bis Herbst 2025 in Deutschland legal erhältlich.

Chemisch betrachtet ist 1S-LSD also sehr eng mit LSD verwandt und gehört ebenfalls zur Familie der Lysergamide.

Nach dem aktuellen Wissensstand wird 1S-LSD im Körper vermutlich teilweise in LSD umgewandelt – ähnlich wie auch bei früheren Derivaten wie 1P-LSD oder 1cP-LSD. Daher berichten viele Menschen, dass die Wirkung subjektiv fast identisch sei.

Unterschiede gibt es vor allem in der Potenz:

  • 1S-LSD ist schwerer. Es hat also eine höhere molare Masse (526,7 u gegenüber 323,4 u bei LSD).
  • Dadurch wirkt es ungefähr 40 % schwächer als klassisches LSD.
  • Ein 150 µg 1S-LSD-Blotter entspricht damit ungefähr 90 µg LSD.

Laut Erfahrungsberichten beginnt die Wirkung von 1S-LSD ähnlich wie bei LSD, eventuell aber etwas sanfter oder verzögert. Auch die Gesamtdauer (8–12 Stunden) ist vergleichbar. Unterschiede in der „Körperlichkeit“ oder im emotionalen Verlauf sind eher subtil und können stärker vom Set & Setting abhängen als vom Molekül selbst.

Mehr zu den chemischen Eigenschaften dieser Substanzgruppe findest du in unserem LSD-Derivate-Artikel.

Pharmakologie

Über die Pharmakologie von 1S-LSD gibt es bislang kaum wissenschaftliche Studien. Nach aktuellem Wissensstand handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Prodrug – also eine Vorstufe, die im Körper teilweise zu LSD umgewandelt wird. Das würde erklären, warum die Wirkung laut Erfahrungsberichten fast identisch ist.

Wie LSD und andere Lysergamide wirkt auch 1S-LSD vermutlich über das Serotonin-System, insbesondere über den 5-HT2A-Rezeptor im Gehirn. Die Aktivierung dieses Rezeptors verändert die Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnnetzwerken (z. B. im sogenannten Default Mode Network), was zu typischen psychedelischen Effekten führen kann – etwa zu veränderten Gedankenmustern, verstärkten Emotionen und veränderter Wahrnehmung.

Der Grund für die leicht geringere Potenz liegt wahrscheinlich in der höheren Molekülmasse von 1S-LSD (526,7 u gegenüber 323,4 u bei LSD). Selbst wenn die Umwandlung im Körper vollständig wäre, enthält ein 150 µg 1S-LSD-Blotter also nur etwa 60 % der LSD-Menge auf molekularer Ebene.

Direkte Humanstudien fehlen bisher, aber die verfügbaren Laborbefunde und Analogien zu ähnlichen Derivaten wie 1P-LSD oder 1cP-LSD sprechen klar dafür, dass LSD die eigentliche aktive Substanz ist. Bis eindeutige Daten vorliegen, bleiben Aussagen zur genauen Wirkweise vorläufig.

Wirkung

Da 1S-LSD chemisch sehr eng mit LSD verwandt ist, berichten viele Menschen von nahezu identischen Effekten – sowohl in der Art der Erfahrung als auch in der Dauer. Wissenschaftlich untersucht wurde die Wirkung bislang aber kaum, doch zahlreiche Erfahrungsberichte deuten sehr klar darauf hin.

Typischerweise wird beschrieben:

  • Wahrnehmungsveränderungen: Intensivere Farben, Muster, visuelle Verzerrungen und gesteigerte Sensibilität für Geräusche und Licht.
  • Emotionale Tiefe: Verstärkte Empathie, Selbstreflexion und emotionale Offenheit.
  • Kognitive Effekte: Klarheit, philosophische Einsichten, aber auch mögliche Verwirrung oder Überforderung.
  • Körperliche Effekte: Leicht erhöhte Herzfrequenz, Muskelspannung, Pupillenerweiterung, gelegentlich Kältegefühl oder Zittern.

Die Wirkdauer liegt meist zwischen 8 und 12 Stunden – ähnlich wie auch bei klassischem LSD. Manche berichten von einem sanfteren Beginn (Onset nach 45–90 Minuten) und einem gleichmäßigeren Verlauf, ohne starken „Peak“. Auch das „Runterkommen“ wird oft als „weicher” und entspannter beschrieben.

Die Intensität ist im Vergleich zu LSD etwas geringer: 150 µg 1S-LSD entsprechen erfahrungsgemäß etwa 90 µg LSD. Daher erleben viele die Effekte als etwas milder, klarer und körperlich leichter.

Wie immer bei Psychedelika gilt jedoch: Die Wirkung hängt stark von Set & Setting, also innerer Verfassung und äußerem Umfeld, ab. Dieselbe Dosis kann in unterschiedlicher Stimmung oder Umgebung völlig verschieden erlebt werden.

👉 Für eine detaillierte Beschreibung der typischen Phasen und Effekte einer LSD-Erfahrung wirf gerne einen Blick in unseren LSD-Artikel.

Dosierung & Einnahmeformen

Da 1S-LSD von den meisten Menschen als nahezu identisch in der Wirkung zu LSD beschrieben wird, findest du alle Informationen zu Wirkung, Dosierung, Vorbereitung und Integration ausführlich in unserem LSD-Artikel.

Einnahmeformen

  • Pellets / Mikrotabletten: meist mit etwa 10 µg 1S-LSD pro Stück.
  • Blotter / Pappen: in der Regel mit 150 µg 1S-LSD pro Pappe deklariert.
  • Flüssige Form („Microdrops“) / Tropfflaschen: 1S-LSD mit etwa 5 µg pro Tropfen.

Kleine, grüne Mikrotabletten auf hellem Hintergrund.
Ein kleines Quadrat Löschpapier mit der Aufschrift "1S-LSD" auf weißem, leicht zerknittertem Hintergrund.
Ein kleines weißes Plastikfläschchen mit einem Warnhinweis in deutscher Sprache und einem blauen Etikett, das um die Flasche gewickelt ist.

Dosierungstabelle

Dosierungsziel Dosierung (in µg) Typische Effekte
Microdosing 8–16 Kein spürbarer Rausch, subtile kognitive und emotionale Verbesserungen, gesteigerte Kreativität, Fokus und Wohlbefinden.
Minidosing 16–49 Leichte visuelle Wahrnehmungsveränderungen, gesteigerte Empathie, bessere Stimmung, erhöhte sensorische Wahrnehmung.
Mididosing 49–122 Beginnende psychedelische Effekte, sanfte visuelle Veränderungen, intensivere Emotionen, verändertes Denken, gesteigerte Verbundenheit mit der Umwelt.
Volle Dosis 122–244 Klare psychedelische Erfahrung, visuelle Muster, Auflösung des Ich-Gefühls möglich, emotionale Tiefe, intensivere Gedankenprozesse.
Sehr starke Dosis 244–489 Tiefe visuelle und auditive Pseudo-Halluzinationen, Zeit- und Ich-Auflösung, spirituelle oder transformative Erfahrungen, potenziell herausfordernder Trip.
Heroische Dosis 489+ Extrem intensive Halluzinationen, vollständige Ego-Auflösung, Gefühl der Auflösung in Raum und Zeit, tiefgehende spirituelle Erlebnisse, intensive emotionale Höhen und Tiefen.

→ Mehr zum Microdosing mit 1S-LSD findest du in unserem ausführlichen 1S-LSD Microdosing-Guide.

Risiken & Nebenwirkungen

Die Risiken von 1S-LSD entsprechen im Wesentlichen denen anderer psychedelischer Substanzen, insbesondere LSD. Deshalb verweisen wir hier auf unseren ausführlichen LSD-Artikel, in dem alle bekannten Risiken und Vorsichtsmaßnahmen detailliert erklärt werden.

Für Langzeitfolgen von 1S-LSD gibt es bislang keine wissenschaftlichen Daten am Menschen. Da es sich um eine neue Forschungssubstanz handelt, fehlen kontrollierte Humanstudien zu möglichen körperlichen oder psychischen Langzeitwirkungen.

Gerade deshalb ist ein bewusster, verantwortungsvoller Umgang entscheidend. Also:

  • Informationen immer kritisch prüfen
  • Auf Set & Setting, Dosierung und Integration achten

Rechtliche Lage

Deutschland

1S-LSD war zunächst nicht vom Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) betroffen, weil es – im Gegensatz zu früheren LSD-Abwandlungen – ein zusätzliches Silizium-Atom (Si) enthält. Durch diese kleine chemische Veränderung war es ab Juni 2024 für einige Zeit legal als „Forschungssubstanz“ erhältlich.

Am 21. November 2025 wurde das jedoch geändert: Die Bundesregierung hat 1S-LSD ausdrücklich verboten, um auch solche Silizium-haltigen Varianten von LSD abzudecken. Ein generelles Verbot aller LSD-Derivate wurde aber nicht beschlossen. Der Besitz kleiner Mengen bleibt weiterhin straffrei.

Österreich

In Österreich gilt LSD selbst als Suchtmittel und ist verboten.

Für LSD-Derivate wie 1S-LSD gilt eine unsichere Rechtslage: Sie sind nicht ausdrücklich genannt, könnten aber durch das Analoge-Prinzip des österreichischen NPSG ebenfalls als illegal bewertet werden.

Schweiz

In der Schweiz fällt LSD unter das Betäubungsmittelgesetz.

1S-LSD ist dort nicht explizit aufgeführt, könnte aber ebenfalls als Analogsubstanz gelten. Damit bewegt sich auch hier der Besitz oder Verkauf in einer rechtlichen Grauzone, die jederzeit aufgehoben werden kann.

Beschaffung

Nach dem Verbot von 1S-LSD am 21. November 2025 ist die Substanz in Deutschland nicht mehr legal erhältlich. Dennoch gibt es weiterhin LSD-Derivate, die aktuell noch legal sind.

Das jeweils aktuell legale Derivat findest du jederzeit in unserer Legale Psychedelika Übersicht. Dort listen wir ausschließlich geprüfte, seriöse Anbieter, die großen Wert auf Qualität und Transparenz legen:

Eine vollständige Übersicht über alle bisherigen und aktuellen LSD-Derivate (inklusive ihrer Wirkung, Risiken und rechtlichen Lage) findest du außerdem in unserem ausführlichen LSD-Derivate-Artikel.

▶ Tipp: Wenn du wissen möchtest, wie du dich sicher und informiert mit dem Thema Beschaffung auseinandersetzen kannst, hol dir unseren kostenlosen Beschaffungs-Guide:

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Häufige Fragen (FAQ)

Was passiert, wenn ich mit LSD-Derivaten reise oder es im Ausland bestelle?2025-11-05T16:41:53+01:00

Der Besitz, Erwerb und Import von LSD-Derivaten (wie z. B. 1S-LSD) ist je nach Land unterschiedlich geregelt. Innerhalb der EU und besonders in Deutschland sind viele dieser Substanzen mittlerweile verboten oder rechtlich unklar.

Wenn du solche Substanzen über Grenzen mitnimmst oder aus dem Ausland bestellst, kann das Probleme mit dem Zoll oder der Polizei geben – bis hin zu Strafverfahren, wenn die Substanzen dort illegal sind.

Darum: Bestelle oder reise nicht mit LSD-Derivaten über Landesgrenzen. Informiere dich immer über die aktuellen Gesetze im jeweiligen Land.

Warum wurden LSD-Derivate erst ab 2015 populär, obwohl LSD schon seit Jahrzehnten existiert?2025-09-30T17:26:45+02:00

Der Grund liegt vor allem in der Rechtslage. LSD ist seit den 1970er-Jahren weltweit verboten. Lange gab es kaum bekannte Alternativen. Erst um 2015 tauchten die ersten LSD-Derivate wie 1P-LSD auf, die chemisch leicht verändert waren und deshalb nicht direkt unter das Betäubungsmittelgesetz fielen.

Diese Substanzen nutzten also eine rechtliche Grauzone: Sie wirkten fast identisch wie LSD, waren aber für kurze Zeit legal erhältlich. Dadurch entstanden neue Märkte und eine eigene Szene.

Die Beliebtheit von LSD-Derivaten hängt also weniger mit ihrer chemischen Entdeckung zusammen, sondern mit dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Gesetzgebern und Herstellern, das erst in den letzten zehn Jahren richtig an Fahrt aufgenommen hat.

Sind LSD-Derivate in gängigen Drogentests (z. B. Urin, Blut, Haare) nachweisbar?2025-12-16T12:28:02+01:00

Normale Drogentests (z. B. Urin-Schnelltests) prüfen in der Regel nicht speziell auf LSD-Derivate. Selbst klassisches LSD ist in Standardtests oft nicht enthalten, da die Nachweisfenster sehr kurz sind.

Da die meisten Derivate im Körper als Prodrug fungieren und zu LSD umgewandelt werden, bleibt theoretisch dessen Abbauprodukt nachweisbar. Ein rechtssicherer Nachweis ist jedoch nur im Labor mit speziellen Verfahren (z. B. LC-MS/MS) möglich, da herkömmliche Immunoassays oft nicht zuverlässig auf diese Moleküle reagieren. In Haar- oder Blutproben lassen sich Spuren je nach Substanz, Dosis und Zeitpunkt manchmal länger nachweisen.

In der Praxis gilt: Bei üblichen Drogenscreenings im Straßenverkehr oder bei Arbeitgebern werden LSD-Derivate in aller Regel nicht erfasst. Ausgeschlossen ist es aber nicht, wenn gezielt mit modernen Labormethoden danach gesucht wird.

Wie lagere ich LSD? Wie lange hält es?2025-12-17T08:21:21+01:00

Blotter/Pappen, auf denen sich LSD (oder LSD-Derivate) befindet, lagerst du am Besten kühl, dunkel, luftdicht und trocken. Eine luftdichte Verpackung in einer Schublade, die nicht höheren Temperaturen ausgesetzt ist, reicht hier gut aus.

Das LSD wird so mehrere Jahre ohne große Verluste in den Pappen bleiben. Um diese Zeit noch zu erhöhen können die Pappen im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe gelagert werden. Hier ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass es eine luftdichte Verpackung ist. Dann kann das LSD viele Jahre gehalten werden.

Für mehr Infos besuche den ganzen Artikel zur Lagerung von LSD.

Fazit

1S-LSD war für kurze Zeit eines der bekanntesten sogenannten legalen LSD-Derivate – eine Substanz, die chemisch fast identisch mit LSD ist, sich aber durch eine kleine Molekül-Gruppe unterschied. Genau diese Abwandlung machte es 2024 und 2025 kurzzeitig legal.

Mit der Aufnahme von 1S-LSD in das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) im November 2025 endete diese Phase jedoch. Herstellung, Verkauf und Einfuhr sind seitdem verboten, der Besitz bleibt (wie bei früheren Derivaten) straffrei.

Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass 1S-LSD ähnlich wie LSD wirkt, wahrscheinlich als sogenannte Prodrug, die im Körper teilweise in LSD umgewandelt wird. Da es bislang keine Humanstudien gibt, bleibt das theoretisch und auf Erfahrungsberichte gestützt.

Was aus der Derivat-Geschichte bleibt, ist die Erkenntnis: Das Interesse an Psychedelika verschwindet nicht durch Gesetze. Es braucht weiterhin seriöse Aufklärung, Forschung und sichere Rahmenbedingungen – statt Verdrängung und Unsicherheit.

▶ Für fundierte Informationen über aktuell legale Alternativen und eine Übersicht aller Derivate empfehlen wir unseren LSD-Derivate-Artikel sowie unseren LSD-Guide.

Quellen & weiterführende Informationen

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