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LSD2020-07-09T13:34:06+02:00

Die Ultimative LSD Infoseite (Anleitung, Risiken, Nutzen)

Auf unserer LSD Infoseite in Deutsch findest du alle wichtigen Informationen für die sichere, verantwortungsvolle und strukturierte Einnahme von LSD.

Disclaimer: LSD ist eine potentiell illegale Substanz und wir unterstützen oder befürworten den Gebrauch dieser Substanz nicht, wenn er gegen das Gesetz verstößt. Wir wissen jedoch, dass es trotzdem zu illegalem Drogenkonsum kommt und glauben deshalb, dass Informationen zur Schadensbegrenzung für die Sicherheit der Menschen unerlässlich ist. Aus diesem Grund soll dieser Leitfaden die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die sich für den Gebrauch dieser Substanz entscheiden.

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Übersicht

Lysergsäurediethylamid (LSD, Acid, Pappen) ist die wohl bekannteste psychedelische Droge der Welt. Die extrem potente und kraftvolle Substanz ist ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure, welche im Mutterkorn natürlich vorkommt.

Zum ersten mal synthetisiert im Jahre 1938 vom Schweizer Albert Hoffmann, hat LSD seitdem eine wahre Achterbahnfahrt hingelegt. Die große Verbreitung der Substanz in den 60igern und 70igern, gefolgt von der Stigmatisierung der Gegenbewegung und nun seit 1990 das Aufleben einer Renaissance der psychedelischen Drogen im therapeutischen Umfeld. In den letzten Jahren gewinnt LSD besonders durch die Anwendung von Microdosing großer Beliebtheit.

Wie fühlt es sich an?

Die Bewusstseinsveränderung von LSD lässt sich schwer nachempfinden, wenn du sie selbst noch nicht erlebt hast. Wie würdest du jemandem einen Orgasmus erklären, der noch nie selbst einen hatte?

Bei Alkohol oder Heroin bewegst du dich weg von dir selbst, du betäubst deine Sinne. LSD hingegen zieht dich in dich hinein. Es fühlt sich so an, als ob all deine Sinne verstärkt werden, die positiven sowie die negativen. Du wirst eine unberührtere Wahrnehmung deines Umfelds bekommen, fast wie ein Kind.

Als Kind nimmst du die Realität so auf wie sie ist, dein Gehirn filtert Unwichtiges nicht raus. Dann im Laufe deines Lebens entwickelst du deine Erwartungen und Konventionen vom Leben, die aus deinen Erfahrungen entstanden sind. Mit diesen trifft dein Gehirn dann Annahmen über deine Wahrnehmung und spart so viel Zeit und Energie um den Alltag zu meistern, z.B. wenn du versucht herauszufinden, was das für grüne Punkt in deinem Sichtfeld sind (die Blätter eines Baums).

LSD entfernt diese Annahmen. Ohne sie bist du wieder auf das angewiesen was du fühlst und denkst. Alles ist intensiviert, neue Reize überraschen dich, deine Neugier ist riesig und du nimmst die Welt ohne Filter war, so wie sie wirklich ist.

Wir hoffen, dass dir diese abstrakte Beschreibung eines LSD Trips geholfen hat, die Wirkung von LSD nachzuempfinden.

Wirkung

LSD ist dafür bekannt, dass es verstärkt, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist. Deshalb sind LSD Trips oft von Erfahrung zu Erfahrung sehr unterschiedlich und nicht voraussagbar. 

Erwartungen an einen Trip solltest du nicht haben, denn diese können nie erfüllt werden. Die Effekte von LSD sind sehr stark von Set (deinem Geisteszustand) und Setting (deiner Umgebung) abhängig, aber auch von der Dosis.

Dosis in Mikrogramm Effekte
7 – 20 µg (Microdosing)
  • Kaum wahrnehmbare psychedelische Effekte
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Gesteigerte Stimmung
20 – 50 µg (Minidosing)
  • Veränderte Wahrnehmung
  • Farben wirken “satter”
  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
50 – 80 µg (Mididosing)
  • Erste visuelle Verzerrungen
  • Lichter werden heller
  • Beeinflusstes Zeitgefühl
80 – 150 µg (volle Dosis)
  • Deutliche Halluzinationen
  • Verringertes Selbstgefühl
  • Erhöhte Achtsamkeit
150 – 300 µg (starke Dosis)
  • Auflösung des Selbst beginnt
  • Synästhesie (Vermischung der Sinne)
  • Gefühl der Verbundenheit mit allen Menschen und Dingen
300+ µg (heroische Dosis)
  • Sehr starke visuelle Effekte
  • Vollständige Auflösung des Selbst
  • Spirituelle oder mystische Erfahrung

Wirkungsdauer

Die Dauer eines LSD Trips variiert je nach Dosierung.

Dauer bei 150 µg
Insgesamt 8 – 12 Stunden
Wirkungseintritt 15 – 45 Minuten
Hochkommen 45 – 90 Minuten
Peak 2,5 – 4 Stunden
Herunterkommen 3 – 6 Stunden
Nachwirkungen 12 – 36 Stunden

Effekte und Risiken

Allgemeine Effekte:

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Optische und akustische Pseudohalluzinationen
  • Farben und Töne werden intensiver wahrgenommen
  • Vermischung von Sinneseindrücken (Synästhesie)
  • Verlust des Ich-Gefühls

Negativen Effekte und Risiken:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Innere Aufgewühltheit
  • Unangenehmes Magengefühl
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Konfrontierung mit negativen Gedanken
  • Auslösen einer latenten Psychose

Um möglichst keine negativen Effekte und Risiken zu haben, empfehlen wir dir dich aufmerksam mit der Substanz zu beschäftigen. Ein unbewusster Konsum von Drogen führt meist dazu, dass du dich nicht mit den Risiken auskennst und einen unvernünftiges Konsumverhalten entwickelst.

LSD kann nicht abhängig machen, aber dennoch zu negativen Erfahrungen führen. Die Wahl der Dosis und Vorkehrungen wie das Set und Setting deshalb besonders wichtig. Im folgenden Kapitel möchten wir dich vollständig zur Wahl der richtigen Dosis, Vorbereitungsmöglichkeiten und zum Safer Use aufklären.




Dosierung & Vorbereitung

Wir haben einen ausführlichen Artikel zur Vorbereitung auf LSD geschrieben.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast und unsere professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, bewirb dich hier gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch.

LSD hat die besondere Eigenschaft, dass es bereits im Mikrogramm-Bereich seine Wirkung entfaltet, bereits ab 10 Mikrogramm können erste Effekte eintreten. Zur Erinnerung: Ein Mikrogramm ist das Tausendstel eines Milligramm, welches das Tausendstel eines Gramm ist. 

LSD wird deshalb meist flüssig transportiert und dosiert. Auf dem Schwarzmarkt wird flüssiges LSD mit einer Pipette auf kleine Stücke Löschpapier, auch Pappen genannt, geträufelt. Die Normaldosis pro Pappe beträgt 100 Mikrogramm, was einem normal starken Trip entspricht. Dies trifft jedoch nicht immer zu, so gibt es auch deutlich höher dosierte Pappen mit bis zu 400 Mikrogramm.

Du solltest deiner Quelle also uneingeschränkt vertrauen können, wenn es um eine so potente Substanz geht. Mit einem Schnelltest für LSD kannst du außerdem feststellen, ob du wirklich echtes LSD besitzt.

Dosierung

Wenn du dich dafür entschieden hast LSD zu konsumieren, solltest du eine Dosis wählen, die für dich möglichst sicher ist.

Ohne jegliche Erfahrungen mit den klassischen Psychedelika (LSD, Psilocybin, Meskalin und DMT) empfehlen wir, eine moderate Dosis zwischen 75 und 100 Mikrogramm zu wählen. 

Hast du bereits erste Erfahrungen mit den klassischen Psychedelika gesammelt, kannst du mit 125 – 150 Mikrogramm einsteigen. Die Intensität von LSD kann auch erfahrene Psychonauten überfordern, weshalb du hier nichts überstützen solltest.

Wir empfehlen zur besseren Dosierung immer die Verflüssigung in Wasser. Dies ermöglicht auch bei geringen Mengen von LSD eine genaue Dosierung für das Microdosing, da das LSD nie genau gleichmäßig auf einer Pappe verteilt ist und es sehr ungenau sein kann sie mit einer Schere zu zerschneiden!

Dafür muss die LSD-Pappe für eine Nacht (in Dunkelheit) in Wasser eingeweicht werden. Danach sollte das komplette LSD im Wasser sein. Natürlich kann statt der Pappe auch flüssiges LSD in das Wasser getropft werden.

Beispiel: Weichst du eine Pappe mit 100 Mikrogramm in 100 Milliliter Wasser ein, befindet sich in jedem Milliliter der Flüssigkeit nun 1 Mikrogramm LSD.

Die Flüssigkeit kann nun eingelagert werden, z.B. als Eiswürfel eingefroren oder einfach als Flüssigkeit im Kühlschrank. Zum Dosieren kannst du dann einfach das Wasser abwiegen – im Beispiel oben wären das dann 1g(ml) Wasser = 1 Mikrogramm LSD.

Vorbereitung (Set & Setting)

Wie oben bereits erwähnt, sind die Effekte von LSD, neben der Dosis, sehr stark von Set und Setting abhängig. Die Substanz ist dafür bekannt, dass sie das verstärkt, was bereits in uns oder außerhalb von uns ist.

Set = Welches Mindset und welche Erwartungen hast du an die bevorstehende Erfahrung?
Setting = In welchem Umfeld wird die Erfahrung stattfinden?

Fragen zur Prüfung deines Sets:

  • Gibt es etwas in dir, dass du verdrängst? Du wirst unausweichlich damit konfrontiert werden.
  • Wie fühlst du dich in letzter Zeit? Geht es dir seelisch und körperlich gut?
  • Hast du Angst vor dem was LSD dir zeigen wird? Oder ist es eher Respekt?

Wenn du das Gefühl hast, noch nicht das richtige Set zu haben, raten wir dir, dich mehr mit LSD zu beschäftigen. Um so mehr du über die Substanz lernst, umso einfacher wird es für dich, dich mental auf die Erfahrung einzustellen.

Fragen zur Prüfung deines Settings:

  • Kannst du an dem Ort des Trips du selbst sein? Könntest du dort wie ein Idiot herumtanzen?
  • Bist du unter Menschen die dich kennen und denen du auch deine größten Ängste mitteilen würdest?
  • Gibt es einen Rückzugsort an dem du alleine sein kannst?

Wenn Set & Setting sichergestellt sind, wird ein weiterer Teil der Vorbereitung sein, deine Motivation LSD zu konsumieren, abzuwägen. Frage dich einmal, was du mit dem Trip erreichen möchtest. 

LSD ist keine “Fire & Forget”-Droge (wie z.B. Alkohol, Amphetamine oder MDMA), die du einwerfen kannst, damit du dich besser fühlst!

Nein, LSD hat die Kraft, dir dein Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Und wenn du siehst wer du bist, kannst du dich auch fragen, was du daran gerne ändern würdest. Mit der richtigen Motivation kann LSD zu einem starken psychologischen Werkzeug werden, mit dem du deinen Geist auf eine Weise sehen und verändern kannst, die dir bisher verborgen war.


Im Kapitel “Persönliches Wachstum” haben wir außerdem noch festgehalten, wie du die Tiefe deines LSD Trip auf das nächste Level bringen kannst.

Safer Use Regeln

  1. Nimm LSD nur gut vorbereitet ein. Stelle sicher, dass Set, Setting und Dosis stimmen.
  2. Konsumiere LSD am Besten am morgen. Das Tageslicht wird deinen Trip auf eine angenehme Weise beeinflussen.
  3. Lass deinen Trip von einem nüchternen “Tripsitter” begleiten. Vorzugsweise jemanden mit LSD-Erfahrung.
  4. Die volle Wirkung entfaltet sich erst ca. 2 Stunden nach der Einnahme. Werfe deshalb nicht gleich nach, wenn du das Gefühl hast, dass es zu wenig ist.
  5. Konsumiere LSD nicht auf vollen Magen.
  6. Lass dich fallen, versuche nicht gegen die Wirkung anzukämpfen. Negative Erfahrungen rühren davon, dass der Konsument nicht loslassen kann und die Kontrolle behalten möchte.
  7. Nimm dir am Tag nach der Einnahme frei, damit du die Erfahrung reflektieren kannst.

Mischkonsum

Generell empfehlen wir LSD nicht mit anderen Substanzen zu mischen. LSD alleine erzeugt einen so starken psychedelischen Trip, dass all deine Sinne und Kapazitäten davon in Beschlag genommen werden. Mit zusätzlichen Substanzen wirst du Kapazitäten abgeben müssen und schmälerst die tiefgehende Erfahrung eines LSD Trips.

Wenn du dennoch LSD mit einer anderen psychoaktiven Substanz mischen möchtest, haben wir dir hier unsere Erfahrungen mit LSD Mischkonsum aufgelistet.

LSD mit Cannabis (Weed)

Cannabis verstärkt die Wirkung von LSD stark und kann einen schwachen Trip schnell zu einem starken machen. Wir wissen, dass besonders regelmäßige Konsumenten (täglich bis mehrfach wöchentlich) dazu neigen, Cannabis mit LSD zu mischen. Dies gibt ihnen meist ein vertrautes Gefühl, da es dem LSD Trip eine Cannabis-Note verleiht. Unserer Meinung nach schmälert das allerdings die echte LSD Erfahrung, weshalb wir davon abraten, selbst wenn der Trip psychisch herausfordernd wird. Besonders wenn du nur selten Cannabis konsumierst, raten wir dringend von Cannabis mit LSD ab, da Cannabis zu paranoiden Gedanken führen kann.

LSD mit MDMA (Ecstasy)

Die Mischung aus LSD und dem Empathogen MDMA wird Candyflip bezeichnet und ist eine der beliebtesten Mischkonsum-Formen. Die Wirkung lässt sich als ein LSD-Rausch bezeichnen, der durch die Wirkung des MDMA einen liebevollen Touch bekommt. Die Mischung dieser beiden starken psychoaktiven Substanzen sollte jedoch nur von erfahrenen LSD-Anwendern unternommen werden. Gerade auf LSD wirst du neue Reize extrem intensiv wahrnehmen, weshalb Anwender oft von der starken Wirkung von MDMA überfordert werden. Viele Berichte über negative Erfahrungen mit dieser Mischung rühren von der Unerfahrenheit der Konsumenten mit mindestens einer der beiden Substanzen. 

Solltest du ausreichend Erfahrung mit beiden Substanzen haben, empfehlen wir dir den 100-4-100 Candyflip. Dazu nimmst du zuerst 100 µg LSD ein. Nach der Einnahme stellst du dir einen Timer auf 4 Stunden. Nach diesen 4 Stunden konsumierst du 100 mg MDMA. So wirst du vom Peak des LSD sanft in das MDMA übergeleitet und kannst deine Aufmerksamkeit beiden Substanzen widmen, ohne von beiden überfordert zu werden. 

LSD mit 2C-B

Die Wirkung von 2C-B wird von vielen Anwendern als eine “Light-Version” von LSD wahrgenommen. Es wird oft verwendet um einen Trip zu intensivieren oder ihn zu verlängern. Die euphorisierende Wirkung des 2C-B kann dem LSD Trip einen gewissen Kick verleihen und ihn nochmals ankurbeln. Wenn du 2C-B mit LSD kombinieren möchtest, empfehlen wir das 2C-B nach dem Peak des LSD Trips einzunehmen (etwa 5 Stunden nach der Einnahme des LSD).

LSD mit Psilocybin (Pilze, Trüffel)

Psilocybinhaltige Pilze werden oft verwendet um einen LSD Trip zu intensivieren oder ihn zu verlängern. Da die Wirkung beider Substanzen als recht ähnlich beschrieben wird, gibt es keine besonderen Effekte, die durch diese Kombination auftreten.

LSD mit Ketamin

Ketamin wird in der Medizin zur Betäubung und auf dem Schwarzmarkt als Rauschmittel eingesetzt. Ketamin betäubt auf der einen Seite die Sinne, weist auf der anderen aber auch psychedelische Effekte wie Pseudohalluzinationen und ein Gefühl der Verschmelzung mit der Umwelt auf. Die Kombination ist mit Vorsicht zu genießen, da Ketamin die psychedelischen Effekte des LSD abschwächen oder gar betäuben kann. Die führt jedoch nicht zu einem schwächeren LSD Trip, sondern zu einer Veränderung der Wahrnehmung, welche ein unangenehmes Gefühl beim Anwender auslösen kann.

Wenn du Ketamin mit LSD mischen möchtest, empfehlen wir mit einer sehr kleinen Dosis Ketamin anzufangen. 15 mg Ketamin (8 mg S-Ketamin) sind meist genug, um das Ketamin während eines Trips ausreichend wahrzunehmen, da LSD das Ketamin verstärken wird.

LSD mit Amphetamin (Speed)

Wir raten dringend von einem Mischkonsum von Amphetamin und LSD ab! Während LSD die Wahrnehmung verstärkt, kurbelt Amphetamin deinen Kreislauf mächtig an. Amphetamin-Effekte wie die erhöhte Herzfrequenz, gesteigerte Aufmerksamkeit und das verringerte Schlafbedürfnis, fühlen sich auf LSD um ein vielfaches verstärkt an. Oft führt das zum Gefühl von Rastlosigkeit, Nervosität und Stress. 

Die Wirkung von LSD reicht mehr als aus um die eigene Wachheit zu erhöhen. Du kannst dir sicher sein, dass du auf LSD nicht einschlafen wirst.

Geschichte

Die Entdeckung

Aus dem Buch LSD – Mein Sorgenkind: Die Entdeckung einer „Wunderdroge“ von Albert Hoffmann:

Albert Hoffmann, ein junger Chemiker in Basel, wird 1938 beauftragt, sich mit den Molekülen des Mutterkornpilzes zu beschäftigen. Sein Institut Sandoz vermutete, dass sich im Mutterkorn vermarktbare Substanzen verbergen könnten. Im Herbst desselben Jahres synthetisierte Hoffmann das fünfundzwanzigste Molekül seiner Recherche und nannte es Lysergsäurediethylamid oder kurz LSD-25. Nach kurzen Tests mit Tieren (die durch die Substanz rastloser wurden) wurde LSD als wenig vielversprechend abgestempelt und die Formel archiviert.

Dort lag es bis Hoffmann fünf Jahre später (April 1943) das Gefühl bekam, dass er einen zweiten Blick auf LSD werfen sollte. Dies war unüblich für Hoffmann, doch er “mochte” die chemische Struktur des LSD und hatte das Gefühl, dass die Substanz mehr anbieten könnte, als er bei ersten Tests feststellen konnte. Während er LSD erneut synthetisierte, nahm er unabsichtlich eine winzig kleine Dosis über seine Haut auf und wurde bei seiner Arbeit “von ungewöhnlichen Empfindungen unterbrochen”. Er ging nach Hause, legte sich auf sein Sofa um bei geschlossenen Augen einen “ununterbrochenen Fluss an fantastischen Bildern, außergewöhnlichen Formen und einem intensiven, kaleidoskopartigen Farbenspiel” wahrzunehmen – der erste LSD-Trip der Geschichte.

Fasziniert von dieser Wirkung nahm es Hoffmann in einem vorsätzlichen Selbstversuch ein paar Tage später erneut mit der Substanz auf – eine gängige Praxis in der Wissenschaft zur damaligen Zeit. Er injizierte sich dieses mal 250 Mikrogramm, was er als sehr geringe Dosis einschätzte. Er wusste nicht, dass er eine der potentesten Substanzen der Geschichte produziert hatte, welche bereits bei 20 Mikrogramm (20 Tausendstel eines Milligramm) eine wahrnehmbare Wirkung erzeugt. Der erste LSD-Horrortrip nahm seinen Lauf und Hoffmann hatte das Gefühl dem Wahnsinn zu verfallen. Mit Hilfe seines Assistenten gelangte er auf seinem Fahrrad nach Hause, um von dort einen Arzt zu rufen. Dieser Tag (19. April) ist deshalb bis heute als “bicycle day” bekannt.

Die Effekte zuhause beschreibt Hoffmann als “Zerfall der äußeren Welt und das Auflösen des eigenen Egos”. Er war überzeugt davon, dass er nun permanent wahnsinnig geworden sei und dieser Zustand für alle Ewigkeiten anhalten wird – ein Gedanke den viele LSD-Anwender während einer Ich-Auflösung erfahren. Der kurze Zeit später eintreffende Doktor stellte jedoch fest, dass Hoffmanns Körperfunktionen (Herzschlag, Blutdruck, Atmung) vollkommen in Ordnung schienen. Lediglich die Pupillen waren besonders stark geweitet. Als die starken Effekte nachließen, erfuhr Hoffmann den typischen „Afterglow“ eines LSD-Trips. Er bezeichnete die Welt “wie als ob sie neu geschaffen wurde, in einem funkelnden und frischen Licht”.

Hoffmann erkannte, dass LSD eines Tages von großem Wert für die Medizin und speziell die Psychiatrie sein wird. Wenig später, verteilte seine Firma kostenloses LSD an die wichtigsten Psychiatrien der Welt.

Aufstieg und Fall

Der Aufstieg des LSD begann in den frühen 50iger Jahren, zu der Zeit als die Entdeckung der Rolle von Neurotransmittern im Gehirn eine wahre Revolution in der Neurowissenschaft lostrat. Die Psychosis-ähnlichen Effekte von LSD, inspirierten Wissenschaftler damit nach der neurochemischen Ursache mentaler Störungen zu suchen. Das Molekül fand seinen Weg schnell in Psychotherapie, wo es gegen eine Vielzahl an Störungen eingesetzt wurde, z.B. Alkoholismus, Angststörungen und Depressionen. 

Zur damaligen Zeit bezeichneten viele Psychologen psychedelische Drogen als Wunderdrogen, welche irgendwann denselben Stellenwert für die Psychiatrie haben werden, wie das Mikroskop für die Biologie und das Fernrohr für die Astronomie.

Der Aufstieg des LSD wird außerdem mit dem Aufstieg der Gegenbewegung der 60er Jahre in Verbindung gebracht. Der “acid trip” wurde die Parole derjenigen, die gegen das System und gegen das Vorgehen der amerikanischen Regierung standen. In den folgenden Jahren änderte sich die Sichtweise auf psychedelische Drogen und die öffentliche Wahrnehmung wurde von der dunklen Seite von Psychedelika geprägt. Es wurde mit der Presse verbreitet, welche Gefahr Drogen wie LSD für das Allgemeinwohl der Nation darstellen und dass sie bad trips, psychotisches Verhalten und Selbstmorde auslöste. LSD wurde 1966 in den USA verboten. Die Food and Drug Administration (FDA) stellte die gesamte Forschung ein, LSD wurde von der Allgemeinheit geächtet, Sandoz stellte die Verteilung ein und die psychedelische Therapie wurde in den Untergrund gezwungen.

Dann, mehr als 20 Jahre später, passierte etwas unerwartetes. 

Wiederaufstieg

Nach der Entdeckung und Prohibition des Empathogens MDMA wurde 1986 die “Multidisciplinary Association of Psychedelic Studies” (MAPS) von Rick Doblin gegründet. Die Organisation beschäftigt sich mit dem psychotherapeutischen Potenzial psychedelischer Substanzen. Das Interesse an psychoaktiven Substanzen wurde wieder aus dem Untergrund gehoben und zu Beginn der 90er Jahre beschlossen eine Ansammlung von Wissenschaftlern, Psychotherapeuten und sogenannten Psychonauten, dass es ander Zeit war, psychoaktive Substanzen aus ihrem Grab zu bergen.

Der offizielle Start des Wiedereinstiegs der Forschung mit psychedelischen Substanzen kann auf das Jahr 2006 datiert werden. Roland Griffiths, ein strenger und hochgeachteter Wissenschaftler, veröffentlichte eine Doppelblindstudie mit dem Titel ”Psilocybin can occasion mystical-type experiences having substantial and sustained personal meaning and spiritual significance”. Die Studie wurde von der Öffentlichkeit als besonders methodologisch genau wahrgenommen und das große Potenzial psychedelischer Forschung wurde erkannt. 

Zwei Monate nach der Studie bewerteten ihre Teilnehmer die Erfahrung mit der psychedelischen Droge Psilocybin als eine der bedeutungsvollsten Erfahrungen ihres Lebens und schrieben ihr nachhaltige positive Veränderungen ihrer Einstellungen und Verhalten zu.

Generell wird bei wissenschaftlichen Studien bevorzugt Psilocybin verwendet. LSD ist in den Köpfen der Allgemeinheit wesentlich stärker vorbelastet, wohingegen Psilocybin, welches in frei wachsenden Pilzen vorkommt, besser angenommen wird. Um Studien mit Testpersonen von der Regierung genehmigt zu bekommen, wird deshalb meist Psilocybin verwendet, wessen Effekte sich ohnehin nur gering von LSD unterscheiden. In jüngsten Jahren wurden jedoch Studien mit LSD wieder aufgenommen. 

So wurde 2016 mit 12 Patienten mit “End of life”-Angststörungen (Krebspatienten die sicher sterben werden) eine LSD-assistierte Psychotherapie durchgeführt. Die Ergebnisse waren eindeutig und zeigten signifikant verringerte Angstlevel noch 2 Monate nach der Therapie. Die Folgestudie 12 Monate später stellte weiterhin eine Reduzierung der Angst, einen Anstieg der Lebensqualität und einen besseren Zugang der Patienten zu ihren Emotionen, Ängsten und Sorgen fest.

Pharmakologie

LSD im Gehirn


LSD ist eine mächtiges Medikament, welches aus dem Mutterkornpilz gewonnen wird. Schon kleine Mengen von 80 Mikrogramm (ein Bruchteil eines Milligramm) können tiefgreifende psychologische Änderungen im Patienten auslösen. Die Wirkung, welche 8 – 12 Stunden anhält, ist stark vom inneren Zustand und dem akuten Umfeld des Patienten abhängig. Diese Faktoren werden auch Set & Setting genannt und sind vor jeder Einnahme von LSD gründlich zu prüfen.




Induziert in den menschlichen Körper, bindet sich das Molekül an verschiedene Serotonin Rezeptoren, primär an den Typ 5HT2A. Dieser kommt vor allem im präfrontalen Cortex unseres Gehirns an, welcher an unserer kognitive Planung, Persönlichkeit, Entscheidungsfindung und Sozialverhalten beteiligt ist. Dieser Teil des Gehirns wird auch “Default Mode Network” (DMN) genannt, da er eingeschaltet wird, wenn wir uns gerade auf nichts besonderes konzentrieren – der Standard-Betriebsmodus unseres Gehirns.

Die Serotonin Rezeptoren werden durch LSD verlangsamt, weshalb deren Kommunikationsfähigkeit erheblich eingeschränkt wird. Dies führt zur bekannten Persönlichkeitsauflösung durch LSD – das Default Mode Network wird immer irrelevanter und rückt in den Hintergrund. Die anderen Hirnareale scheinen von dieser Tatsache zu profitieren, da sie nun mehr Ressourcen und Potenzial haben, miteinander zu kommunizieren.

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Diese teilweise chaotischen Verbindungen führen zu Effekten wie Synästhesien (Vermischung der Sinne: Farben schmecken, Musik sehen) und neuen Sichtweisen des Patients auf bisherige Einstellungen und Probleme. Die Entropie des Gehirns wird derart verstärkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung der Persönlichkeit nachhaltig erhöht wird, wie in dieser Studie aus 2016 nachgewiesen wurde.

Toxizität

Mehrere Studien konnten keinerlei Beweise für Chromosomenschädigung durch LSD nachweisen. Bei Mäusen jedoch hat LSD während der Schwangerschaft zu Entwicklungsdefiziten geführt, allerdings bei einer extrem hohen Dosis von 500 µg pro Kilogramm Körpergewicht.

Es gibt keine nachgewiesenen Todesfälle durch die direkte Einwirkung von LSD. Selbst bei absurd hohen Dosen, ist das Risiko für gesunde Menschen verschwindend gering. Ein dokumentierter Bericht einer solche Überdosis spricht von einer Dosis von mehreren Zehntausend Mikrogramm, gemischt mit der Droge Kokain. Bei den Betroffenen führte dies zu komatösen Zuständen, Überhitzung, Erbrechen und leichten Magenblutungen. Die Betroffenen konnten nach wenigen Tagen alle vollständig genesen das Krankenhaus verlassen.

Risiken und Gefahren

Wie oben erwähnt gibt bisher keinen nachgewiesen Tod eines Menschen, der auf das Verwenden von LSD zurückzuführen war. Weiterhin gibt es keine bekannten Langzeitnebenwirkungen von LSD. 

Der größte Risikofaktor eines LSD-Rausches sind die akuten psychologischen Effekte, welche besonders bei der Einnahme von psychisch labilen Personen auftreten. Die Substanz verstärkt die inneren Zustände eines Menschen. Negative Erfahrungen werden nicht durch LSD erzeugt, sondern entstehen durch die Verstärkung der bereits vorhandenen negativen Denkweise. 

Die Tiefe und Stärke eines LSD-Trips kann sich manchmal überwältigend und herausfordernd anfühlen, die Risiken sich selbst oder anderen langfristig zu schaden sind jedoch verschwindend gering.

Persönliches Wachstum

Albert Hofmann, Erfinder des LSD, erkannte kurz nach seiner Entdeckung das extreme Potenzial der Droge und nannte sie “eine vielversprechende Substanz für die Psychotherapie”. Dies bestätigten zahlreiche Studien in den 50ern und 60ern.

Abseits des offiziellen psychotherapeutischen Einsatzes, fand LSD schnell den Weg in die Öffentlichkeit. Während der Jugendbewegung der 60er in den USA, wurde der „Acid Trip“ zum Leitsymbol der Gegenbewegung zum Vietnamkrieg. Nach der Prohibition wurde LSD in den Untergrund gedrängt, von wo es bis heute von Millionen von Menschen weltweit konsumiert wird.

Eine Studie aus dem Jahr 2018 weißte eine erhöhte Fähigkeit des Gehirns auf Psychedelika nach, neue Verbindungen zwischen Neuronen zu schaffen und damit die größere Wahrscheinlichkeit, nachhaltige persönliche Änderungen zu schaffen.

Wenn du dich zu diesem Thema von uns individuell beraten lassen möchtest, schaue gerne einmal hier vorbei.

Es gibt unzählige Berichte von Menschen, die nach eigener Aussage ihr Leben dank LSD zum positiven verändert haben. LSD ist keine, wie im Volksmund geglaubt, Droge zum vergessen der eigenen Realität. Nein, sie verstärkt die Realität und lässt viele Anwender das erste mal erkennen, wie sie selbst funktionieren und warum sie so sind wie sie sind – was dann dazu führt, dass sie sich in den Aspekten ändern möchten, mit denen sie noch nicht zufrieden sind.

LSD zur Persönlichkeitsentwicklung


Um sich selbst zu ändern, ist die Fähigkeit, sich mit sich selbst auseinandersetzen zu können, unerlässlich. In unserer moderne, effizienz getriebenen Gesellschaft, scheint diese Fähigkeit schrittweise verloren zu gehen. Über sich selbst nachzudenken scheint nicht gut fürs Geschäft zu sein, wir Menschen werden von einem Reiz (Handy, Netflix, Nikotin) zum nächsten geschleift. Sich langweilen zu können (der Zustand in dem wir frei denken) ist zu einem Skill geworden.

Um dem entgegenzuwirken gibt es viele Möglichkeiten, das Besuchen von Seminaren, Bücher lesen, tägliche Routinen starten, Meditation.

LSD ist sozusagen der Crashkurs.

Sorge bei einem LSD-Trip dafür, dass es für dich die Möglichkeit gibt, dich zurückzuziehen. Die Zeit in der du alleine sein wirst, wird so unglaublich heilend sein. Manchmal wirst du dich dazu zwingen müssen, da sich der Trip überwältigend anfühlen kann. Versuche immer an deine Motivation zu denken, warum du LSD konsumiert hast. Du willst etwas über dich und dein Leben lernen und LSD bietet dir eine einmalige Möglichkeit dafür.

Die Zettelmethode

Wir möchten dir eine Methode für Persönlichkeitsentwicklung mit LSD verraten, die wir für besonders einfach aber effektiv halten:

Nehme dir vor deinem LSD-Trip einen Zettel und überlege einmal, welche Dinge dich aktuell in deinem Leben beschäftigen, oder dich sogar schon seit längerem bedrücken. Das kann soetwas sein wie die Beziehung zu deinem Vater, die Wahl deines Berufs, deine Erwartungen an deinen Partner. Schreibe die Themen als Überschriften auf den Zettel und lass dazwischen ein paar Zeilen Platz. 

Ich weiß, auf LSD kann sich das manchmal wie eine Überwindung anfühlen, aber bringe dich nun während des LSD-Trips dazu, dir den Zettel anzuschauen. Du liest die erste Überschrift und fängst an darüber nachzudenken. Du wirst sehen, mit LSD scheint es dir das erste mal möglich zu sein, deine Probleme wie aus der Perspektive einer dritten Person wahrzunehmen. Irgendwann wirst du zu einem Ergebnis kommen, beispielsweise “ich rufe meinen Vater am Montag an”. So gehst du die einzelnen Themen durch und notierst die Ergebnisse. 

Wenn du nun deinen ausgefüllten Zettel am darauffolgenden Tag rausholst, passiert etwas erstaunliches. Es wird sich so anfühlen, als ob jemand anders die “Lösungen” auf die Probleme geschrieben hat. Aber jemand, der dich so gut kennt, wie du dich nicht einmal selbst kennst. Du wirst einfach wissen, dass die Antworten wahr sind und dir wird klar werden, dass dies die Lösungen zu deinen Problemen sind und du wirst sie als deine neue Wahrheit anerkennen.

LSD kaufen

LSD ist im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gelistet und ist deshalb in Deutschland nicht handlungsfähig. Der Verkauf, die Weitergabe, Export und Import sind illegal. Wie befürworten oder vermarkten den Umgang mit dieser Substanz nicht.

Es gibt allerdings sogenannte „Prodrugs“, welche zu LSD verstoffwechselt werden, selbst aber nicht illegal sind. Mehr Informationen dazu findest du in unserem Artikel zu 1cP-LSD.

FAQ

Wie kann ich testen ob mein LSD sicher für die Einnahme ist?2020-01-02T19:57:02+01:00

Seine Substanzen zu testen ist immer sehr zu empfehlen, selbst wenn der Erwerbsquelle vollständig vertraut werden kann.

Der Ehrlich Test for Safe Drug Use bietet inneren Frieden und kann potenziell Leben retten.

Kann LSD bei einem Bluttest entdeckt werden?2020-01-02T19:15:56+01:00

Ja, LSD kann bei einem Bluttest 6-12 Stunden nach der Einnahme nachgewiesen werden. Im Urin kann es bis zu vier Tagen nachgewiesen werden. Generell hängt es davon ab, wie viel LSD eingenommen wurde, welcher Test durchgeführt wird und die Nachweisgrenze des Tests.

Es muss jedoch gesagt werden, dass in den allermeisten standardmäßigen Drogentests nicht auf LSD getestet wird.


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